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Von Anfang an sparen für den Nachwuchs – so geht’s

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Mit der Geburt eines Kindes startet oft auch der elterliche Wunsch, die Zukunft des Nachwuchses frĂĽhzeitig finanziell abzusichern. DafĂĽr stehen verschiedene Wege zur VerfĂĽgung.

Den Ist-Zustand objektiv betrachten

Nur wenige frischgebackene Eltern haben schon bei der Geburt ihres Kindes genĂĽgend liquide Mittel, sofort einen Gesamtbetrag fĂĽr kĂĽnftige Ausgaben wie: Klassenfahrten, Auslandsaufenthalte, FĂĽhrerschein und Studium zur Seite zu legen.
Worauf man als Anfänger achten sollte, ist vor allem die eigene Ausgangssituation: Welcher größere Betrag könnte für das Kind angelegt werden, ohne damit die eigenen Lebensziele einzuschränken? In welcher Höhe wäre ein ratenweises Ansparen für die Zukunft des Kindes möglich? Für beide Varianten stehen Sparoptionen am Markt zur Verfügung:

Sparen mit regelmäßigen Beträgen

Beliebt ist das Sparbuch, obwohl es extrem niedrige Zinsen bietet und ein Abhebelimit hat. Als konservativ gilt der Banksparplan, gekennzeichnet durch ein recht niedriges Zinsniveau und lange Laufzeiten. Beim Fondsparplan stehen dem Kursrisiko Renditechancen gegenüber. Außerdem bietet er die Möglichkeit, die Einzahlungen zu pausieren oder zu beenden.
Immer bekannter wird das Tagesgeldkonto, da die Einzahlungen sehr flexibel handhabbar sind und attraktiver verzinst werden, als bei einem Sparbuch.
Etwas altmodischer, dafür sicher ist ein Bausparvertrag, der auf Jahre bindet, doch ab dem 16. Lebensjahr Anspruch auf Wohnungsbauprämie bietet. Schlusslicht bildet laut Finanzexperten die Ausbildungsversicherung.

Geldanlage in einer Summe

Festgeldanlagen und Sparbriefe gelten in diesem Bereich als unflexibel, da mit ihnen lange Laufzeiten ohne Zugriffsmöglichkeit sowie dauerhaft festgesetzte Zinsen einhergehen. Der Sparbrief bietet die Möglichkeit einer jährlichen Renditeausschüttung. Das Tagesgeldkonto wird bei einer hohen Einmaleinzahlung durch den höheren Zinseszinseffekt noch attraktiver, als bei kleineren, monatlichen Sparbeträgen.

In allen Fällen sind Nebenkosten wie Provisionen, Kontoführungsgebühren, Verwaltungs- und Kontoauszugskosten immer in die Überlegungen mit einzubeziehen!
Tipp: Sparen Großeltern sofort auf den Namen ihres Enkelkindes, können die zurückgelegten Beträge nicht von Pflegeheimen eingezogen werden!

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