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Umfrage: Deutsche sparen trotz Krise weiter

cc by flickr/ matze_ott

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Die wirtschaftliche und finanzielle Lage in Europa ist momentan alles andere als einfach. Trotzdem wird immer wieder darüber berichtet, dass die Deutschen sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern halten würden. Ob dies nun Mut- oder Meinungsmache ist oder nicht, darauf wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Interessant ist jedoch eine Umfrage im Auftrag der ING-Diba, für die über 18.000 Menschen in 19 europäischen Ländern nach ihrer aktuellen finanziellen Lage befragt wurden.

In Deutschland gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie trotz Krise unverändert weiter sparen würden. 15 Prozent können nach eigenen Angaben sogar mehr als zuvor zur Seite legen. Nur 34 Prozent sparen weniger. Ähnliche Ergebnisse wurden nur in Luxemburg und Österreich erzielt. In vielen anderen europäischen Ländern, vor allem in den südlichen Krisenländern wie Spanien oder Italien, berichteten gut zwei Drittel, dass sie weniger Geld zur Seite legen können als bisher.

32 Prozent der Deutschen sagten, dass sie die Inflation spüren würden. In Frankreich waren dies 56 Prozent der Befragten, in Italien 55 Prozent und in der Slowakei 51 Prozent. 62 Prozent der deutschen Befragten gaben zudem an, dass sie Rücklagen für Notfälle bilden würden. Größere Anschaffungen wie Elektrogeräte oder Autos zählen zudem zu den Hauptsparmotiven der Deutschen. Zudem zeigte die Umfrage, dass in nur wenigen anderen Ländern so an dem Ersparten festgehalten wird wie in Deutschland.

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