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Artikel Tagged ‘Zinsen’

Von Anfang an sparen für den Nachwuchs – so geht’s

4. März 2013 Keine Kommentare

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Mit der Geburt eines Kindes startet oft auch der elterliche Wunsch, die Zukunft des Nachwuchses frĂĽhzeitig finanziell abzusichern. DafĂĽr stehen verschiedene Wege zur VerfĂĽgung.

Den Ist-Zustand objektiv betrachten

Nur wenige frischgebackene Eltern haben schon bei der Geburt ihres Kindes genĂĽgend liquide Mittel, sofort einen Gesamtbetrag fĂĽr kĂĽnftige Ausgaben wie: Klassenfahrten, Auslandsaufenthalte, FĂĽhrerschein und Studium zur Seite zu legen.
Worauf man als Anfänger achten sollte, ist vor allem die eigene Ausgangssituation: Welcher größere Betrag könnte für das Kind angelegt werden, ohne damit die eigenen Lebensziele einzuschränken? In welcher Höhe wäre ein ratenweises Ansparen für die Zukunft des Kindes möglich? Für beide Varianten stehen Sparoptionen am Markt zur Verfügung:

Sparen mit regelmäßigen Beträgen

Beliebt ist das Sparbuch, obwohl es extrem niedrige Zinsen bietet und ein Abhebelimit hat. Als konservativ gilt der Banksparplan, gekennzeichnet durch ein recht niedriges Zinsniveau und lange Laufzeiten. Beim Fondsparplan stehen dem Kursrisiko Renditechancen gegenüber. Außerdem bietet er die Möglichkeit, die Einzahlungen zu pausieren oder zu beenden.
Immer bekannter wird das Tagesgeldkonto, da die Einzahlungen sehr flexibel handhabbar sind und attraktiver verzinst werden, als bei einem Sparbuch.
Etwas altmodischer, dafür sicher ist ein Bausparvertrag, der auf Jahre bindet, doch ab dem 16. Lebensjahr Anspruch auf Wohnungsbauprämie bietet. Schlusslicht bildet laut Finanzexperten die Ausbildungsversicherung.

Geldanlage in einer Summe

Festgeldanlagen und Sparbriefe gelten in diesem Bereich als unflexibel, da mit ihnen lange Laufzeiten ohne Zugriffsmöglichkeit sowie dauerhaft festgesetzte Zinsen einhergehen. Der Sparbrief bietet die Möglichkeit einer jährlichen Renditeausschüttung. Das Tagesgeldkonto wird bei einer hohen Einmaleinzahlung durch den höheren Zinseszinseffekt noch attraktiver, als bei kleineren, monatlichen Sparbeträgen.

In allen Fällen sind Nebenkosten wie Provisionen, Kontoführungsgebühren, Verwaltungs- und Kontoauszugskosten immer in die Überlegungen mit einzubeziehen!
Tipp: Sparen Großeltern sofort auf den Namen ihres Enkelkindes, können die zurückgelegten Beträge nicht von Pflegeheimen eingezogen werden!

Hohe Zinsen ohne Risiko

18. September 2012 Keine Kommentare

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Zinsen bekommen, das möchte jeder, aber dies ist oftmals nur mit hohen Beträgen möglich. Doch manchmal soll einfach nur ein kleiner Betrag gespart werden als Rücklage oder für z.B. die Kinder oder Enkel. Dabei sollen keine großen Wagnisse eingegangen sein, das Geld soll nur sicher angelegt werden und dabei quasi Geld verdienen.

Wer kein Risiko bei der Anlage seiner Ersparnisse eingehen möchte, liegt mit einem Festgeldkonto genau richtig. Hier kann Geld zu einem bestimmten Zinssatz angelegt werden. In den meisten Fällen wird ein Zinssatz von 0,5% bis 2,05% für das Festgeld angeboten.

Bei den Zinsen für ein Festgeldkonto gibt es unterschiedliche Modelle. Manche Banken bieten einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit an, andere sichern einen festen Zinssatz für die ersten Monate zu und bieten anschließend einen variablen Zinssatz an, der sich am Preis-Leistungs-Verhältnis der Bank orientiert.

Wird das Geld in Form von Festgeld über eine Onlinebank angelegt, erfolgen alle Schritte über das Internet. Es muss ein Konto eröffnet werden, auf das der Geldbetrag eingezahlt wird. Wenn Fragen oder Unklarheiten auftreten, wird zumeist ein telefonischer Kundenservice angeboten, der dem Kunden bei seinen Problemen weiterhilft.

Die Vorteile einer Onlinebank gegenüber einer Filialbank liegen vor allem in der Zeitersparnis. Das Konto wird online geführt, die Auszahlung erfolgt auf das eröffnete Kundenkonto. Die Führung dieses Kontos ist in fast allen Fällen kostenfrei. Die Banken sparen sich die Kosten für die Miete von Bankniederlassungen und ebenfalls die Kosten für das Personal in diesen Filialen. Diese Ersparnis kommt dann in Form von hohen Zinserträgen und kostenlosen Konten den Kunden zu Gute. Der Kunde erspart sich außerdem den Gang in eine Filiale.

Niederländische Banken erobern die Spitzenplätze beim Tagesgeld

12. August 2012 Keine Kommentare

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Die Zeiten, in denen sich deutsche Banken gerade hinsichtlich des Tagesgeld-Angebots vor potentiellen Kunden kaum retten konnten, scheinen längst vorüber. Vielmehr sind es aktuell die Banken aus den Niederlanden, die auch in der Bundesrepublik auf Kundenfang gehen. Gerade die Zinsen scheinen bei den Tagesgeld-Angeboten der Niederländer besonders vorteilhaft aus.

Bislang war es die deutsche GEFA-Bank, die mit den besten Zinsen für ein Tagesgeld-Konto zu überzeugen wusste. Nachdem diese jedoch die eigenen Zinsen zum 15.08.2012 gesenkt hatte, nimmt eine niederländische Bank die Spitzenposition ein. So findet sich nun die deutsche Niederlassung der Rabodirect auf dem ersten Platz vor, wobei man bei der Online-Bank ein Konzept fährt, welches keinerlei Differenzen zwischen Bestands- und Neukunden macht. Nach aktuellen Angeboten lässt sich beim Tagesgeld von stolzen 2,4 Prozent an Zinsen profitieren. Was den meisten privaten Kunden wohl weniger bekannt sein dürfte, ist der Fakt, dass die Rabobank bereits seit dem Jahr 1984 als Kreditgeber aktiv ist, wobei von diesen Diensten ausschließlich Unternehmer in der Bundesrepublik profitierten. AUf Platz zwei der Rangliste folgt die Online-Marke MonYou, welche mit einem Tagesgeld-Angebot von 2,35 Prozent um die Gunst der Anleger wirbt. Bei beiden Angeboten findet eine Absicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt, welche durch den gesetzlichen niederländischen Einlagensicherungsfonds gewährleistet wird. Bei Eheleuten kommt der Betrag in doppelter Höhe zum Zuge.
Im Hintergrund beider Anbieter stehen zwei etablierte Banken, die sich auf relativ sichere Methoden und Anlage-Strategien spezialisiert habe. Die Tagesgeld-Konten sowie die gewährten Zinssätze lassen sich bei beiden Angeboten ab dem ersten Euro in Anspruch nehmen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob von einem bestehenden Tagesgeldkonto aufgrund gesunkener Zinsen oder ob erstmalig ein Tagesgeldkonto eröffnet werden soll. Bei den Angebote überzeugen durch ein stimmiges Leistungsspektrum und möglichen Beträgen von bis zu 100.000 Euro, was satte Zinsen für die Geldanlage bei beiden Banken verspricht. Wer lieber Geld anlegen als im Versandhandel auf den Kopf hauen möchte, sollte sich die beiden Angebote einmal zu Gemüte führen.

Sichere Geldanlage – der ideale Mix für optimale Ertragschancen

3. April 2012 3 Kommentare

Geld anlegen - Public Domain Image/pennies

Sichere Geldanlagen stehen fĂĽr die meisten Anleger seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vordergrund, daher konnten insbesondere Immobilien als stabile Sachwerte in den vergangenen Monaten stark an Beliebtheit zunehmen. Ebenfalls als sichere Geldanlage gelten Tagesgeld und Festgeld, wobei hierbei darauf geachtet werden sollte, dass die Geldanlage höhere Zinsen erwirtschaftet als die Inflationsrate wieder an Kaufkraft einnimmt. Um bei der Kapitalanlage – insbesondere bei hohen Anlagesummen – auch steuerlich auf der sicheren Seite zu stehen, ist es zudem empfehlenswert, sich an einen kompetenten Steuerberater zu wenden, wie die Steuerberatungsgesellschaft Nicole Linhart aus MĂĽnchen.

Der ideale Mix der Geldanlage: Optimales Verhältnis von Risiko und Rendite
Um möglichst hohe Erträge mit der Kapitalanlage zu erwirtschaften, sollte vor einer Entscheidung über die Geldanlage ein entsprechender Vergleich durchgeführt werden. Zum idealen Mix können als sichere Geldanlage Tagesgeld und Festgeld ausgesucht werden oder Immobilien kaufen, wenn es das eigene Budget erlaubt. Gleichzeitig können durchaus auch Kapitalanlagen mit etwas höherem Risiko im Portfolio beigemischt werden, beispielsweise durch Aktien Kaufen an der Börse oder Investitionen in Investmentfonds. Vor jeder Geldanlage sollte jedoch daran gedacht werden, dass manche Investitionen mit einer langen Laufzeit und damit einer langfristigen Bindung des Kapitals verbunden sind. Bei risikoreichen Kapitalanlagen muss gleichzeitig bedacht werden, dass diese auch zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen können. Daher sollten die hohen Ertragschancen bei spekulativen Anlageformen immer gegen das Risiko abgewägt werden und nur ein Teil des Kapitals in dieser Form angelegt werden.

Niedrige Zinsen verleiten Anleger zu Geldanlage mit hohem Risiko
Aufgrund des Schocks, von dem viele Anleger aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen waren, hält der Trend, eine sichere Geldanlage zu wählen, zwar noch immer an, doch aufgrund der niedrigen Zinsen und dem Wunsch nach dem schnellen Geld, greifen viele Anleger auch wieder vermehrt zu risikoreichen Kapitalanlagevarianten. Die früher beliebten Bundesanleihen, die heute unter der Inflationsrate verzinst werden, werden kaum noch als Geldanlage ausgewählt, denn für die Anleger bedeutet diese Variante letztendlich ein Minusgeschäft. Immobilien zu kaufen ist ein Trend, der für eine sichere Geldanlage steht, doch nicht jeder kann eine Wohnung finanzieren, um mit dieser Mieteinnahmen zu generieren und letztendlich gewinnbringend zu veräußern. Investitionen in Investmentfonds nehmen seit Mitte 2011 wieder zu, vor allem werden dabei risikoreichere Anlageklassen selektiert, beispielsweise Fonds, die in Schwellenländer investieren.

Um fĂĽr ein hohes MaĂź an Sicherheit bei gleichzeitig idealen Ertragschancen zu sorgen, ist vor jeder Entscheidung ĂĽber die Geldanlage ein Vergleich empfehlenswert, bei dem auch die jeweiligen Risikofaktoren sowie die Kapitalbindungsdauer berĂĽcksichtigt werden.

Bundeswertpapiere: Privatanleger setzen lieber auf andere Anlageformen

20. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Hochzeit der Bundesschatzbriefe bei Privatanlegern ist längst vorbei. Während in den Jahren nach der deutschen Einheit über 30 Prozent der privaten Sparer ihr Geld in diese Anlageform investierten, sind es heute noch nicht einmal ein Prozent! Bundeswertpapiere gelten nach wie vor zwar als sichere Anlageform, jedoch bringen sie im Jahr gerade einmal Zinsen von einem Prozent und dies liegt weit unter der Inflationsrate.

So leihen immer weniger Privatanleger dem deutschen Staat Geld. Von dem 2008 vereinbarten Ziel, bis zum Jahr 2013 den Anteil der privaten Sparer in diesem Bereich auf drei bis fünf Prozent zu erhöhen, ist man meilenweit entfernt.

Die meisten Kleinanleger setzen dann doch lieber auf flexible Produkte wie das Tagesgeld, das einem aktuell bis zu 2,7 Prozent Zinsen bringt. Während Finanzexperten vor diesem Zustand warnen, heiĂźt es vom Bundesfinanzministerium nur, dass man auch weiterhin dafĂĽr sorgen werde, dass private Anleger von Bundeswertpapieren profitieren wĂĽrden. Nur leider sieht dies momentan nicht so aus, denn der Start von neuen Produkten wie dem „Schatzdepot“ wird seit Monaten immer weiter nach hinten geschoben…