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Stiftung Warentest: Ratgeber „Geldanlage fĂŒr Fleißige“

16. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Bautsch

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Generell ist es ratsam sich beim Thema Geldanlage auch selbst ausreichend zu informieren und sich nicht alleine auf Portfoliomanager oder Bankberater zu verlassen. FĂŒr Laien ist dies natĂŒrlich besonders schwer, denn es gibt eine FĂŒlle von Angeboten auf dem Markt, die nicht immer auf Anhieb verstĂ€ndlich dargestellt werden. Um ein bisschen mehr Überblick in diese Flut von Angeboten zu bringen hat die Stiftung Warentest den neuen Ratgeber „Geldanlage fĂŒr Fleißige“ herausgebracht.

Der neue Ratgeber richtet sich gezielt an Laien, die sich ihre eigene Meinung zum Thema Geldanlage bilden wollen. Mit den „Fleißigen“ im Titel meint die Stiftung Warentest nicht etwa Anleger, die mehrfach tĂ€glich die Börsenkurse checken, sondern Leute, die sich ganz genau ĂŒberlegen, welche Anlageprodukte fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum zu ihnen passen.

So erhĂ€lt man in dem Ratgeber „Geldanlage fĂŒr Fleißige“ viele Tipps und Tricks, was bei einem guten Investment wichtig ist. Die Anlagemöglichkeiten werden genau erklĂ€rt und die Experten beschreiben, wie man die Produkte nach den eigenen WĂŒnschen und BedĂŒrfnissen auswĂ€hlt bzw. zuschneidet. Es gehe dabei laut der Stiftung Warentest um eine gesunde Mischung aus Rendite, Sicherheit und KapitalverfĂŒgbarkeit. Der Ratgeber ist seit dieser Woche fĂŒr 16,90 Euro zu haben. Bestellen lĂ€sst er sich ganz einfach online auf der offiziellen Seite der Stiftung Warentest.

Griechische Staatsanleihen: Umtausch ĂŒberdenken

9. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
Quelle: wikimedia

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Der Schuldenschnitt fĂŒr Griechenland kommt. Alle Inhaber von griechischen Staatsanleihen sollen in diesem Zusammenhang auf ĂŒber die HĂ€lfte ihrer Forderungen verzichten. DafĂŒr werden die alten Papiere in neue umgetauscht, die Laufzeiten von 30 Jahren haben. In diesem Zusammenhang weist die Deutsche Schutzvereinigung fĂŒr Wertpapierbesitz darauf hin, dass man, bevor man solch ein Umtauschangebot annimmt, seine eigene Situation genau prĂŒfen sollte.

Alle, die noch kurze Restlaufzeiten haben sollten laut den Experten ihre jetzigen Papiere behalten um den Verlust geringer zu halten. Papiere, die zum Beispiel noch in diesem Jahr fĂ€llig werden, wĂŒrden durch einen Umtausch einen deutlich höheren Verlust einfahren. Man wĂŒrde so nicht nur auf einen Teil der Forderungen verzichten, sondern könne auch spĂ€tere Kursverluste erwarten.

Haben die griechischen Staatsanleihen jedoch noch lĂ€ngere Laufzeiten, so raten die Experten zum Umtausch um das Risiko geringer zu halten. 15 Prozent des Nennwerts seien so ĂŒber den Krisenfonds EFSF abgesichert. Die neuen Anleihen wĂŒrden zudem nach englischem und nicht nach griechischem recht beurteilt, was einen erneuten Schuldenschnitt schwieriger macht.

Wertpapierdepot: Eröffnung bei Filiale oder Direktbank?

2. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

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Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass man nicht mehr unbedingt das GesprĂ€ch mit einem Bankberater suchen muss, wenn man seine GeldgeschĂ€fte erledigen oder neue Konten eröffnen möchte. Dies gilt auch fĂŒr den Bereich der Wertpapierdepots. Da sich jedoch so manch einer nicht sicher ist, ob er ein Depot lieber bei einer Bankfiliale oder einer Direktbank eröffnen sollte, hat die Aktion „Finanzwissen fĂŒr alle“ der Fondsgesellschaften ein paar Hinweise zusammengestellt. DarĂŒber hinaus kann auch ein Depot Vergleich Test hilfreich sein.

Der grĂ¶ĂŸte und entscheidenste Unterschied zwischen beiden Wegen ist natĂŒrlich die persönliche Beratung. Wer Wert auf ein persönliches GesprĂ€ch unter vier Augen mit einem Berater legt, der sollte lieber zu einer Bankfiliale gehen. Dort wird der Berater mit einem zusammen auch die entsprechenden Formulare durchgehen und einem beim AusfĂŒllen helfen.

Etwas unpersönlicher verlĂ€uft das Verfahren natĂŒrlich bei einer Direktbank, wo alle GeschĂ€fte am Telefon oder online abgewickelt werden. Bei der Eröffnung eines Depots muss der Sparer sich die entsprechenden Formulare herunterladen, alleine ausfĂŒllen und ausdrucken. Danach folgt das Post-Ident-Verfahren, bei dem man mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einem Postschalter geht um sich dort zu identifizieren. Dabei bringt man die Formulare ebenfalls mit, welche dann direkt an die entsprechende Bank geschickt werden. Die Unterlagen fĂŒr das Depot und die entsprechenden Zugangsdaten erhĂ€lt man danach per Post.

Zahlungsverkehr im Ausland: Vorher informieren!

24. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ rs-foto

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Bevor man eine Reise ins Ausland antritt, muss einiges erledigt werden. Dazu sollte laut dem EuropĂ€ischen Verbraucherzentrum Deutschland auch gehören, sich genau ĂŒber den dortigen Zahlungsverkehr zu informieren. Besonders wenn man zum ersten Mal in das entsprechende Land reist, sind Infos ĂŒber Gepflogenheiten und zum Beispiel Geldabheben am Automaten sehr wichtig.

So manch ein Deutscher hat laut den Experten im Ausland bereits eine böse Überraschung erlebt. Dies beginnt bereits bei den GebĂŒhren fĂŒr das Geldabheben. Wichtige Tipps kann hier die Hausbank geben. Sie kann einem zum Beispiel die Partnerbank im jeweiligen Land nennen und sagen wo man auch im Ausland ohne GebĂŒhren Geld am Automaten abheben kann.

Zudem sollte man wissen, dass Geldautomaten in anderen LĂ€ndern, manchmal andere oder zusĂ€tzliche Funktionen haben. So werde man laut den Experten zum Beispiel in Italien oder auch Polen an manchen Automaten vor dem Abheben nach einer Geldspende fĂŒr eine Hilfsorganisation gefragt. Stimmt man hier zu, wird das Geld direkt vom Konto abgezogen. Besonders wenn man die Anweisungen auf dem Bildschirm nicht genau versteht, kann es besser sein den Vorgang abzubrechen.

Das EuropĂ€ische Verbraucherzentrum Deutschland hat zu diesem Thema die Kampagne „Bezahlen in der EU“ gestartet und stellt Verbrauchern in diesem Zusammenhang zum Beispiel eine kostenlose Online-BroschĂŒre zur VerfĂŒgung mit wertvollen Hinweisen.

Aktien: Langfristige Geldanlage fĂŒr Privatanleger

17. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ KMJ

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Viele Privatanleger wollen ebenfalls an den Börsen mitmischen, jedoch bewegt sich so manch einer ein wenig zu unsicher auf dem Parkett oder eben zu uniformiert. Der Deutsche Schutzverein fĂŒr Wertpapierbesitz rĂ€t Privatanlegern daher vor allem dazu, Aktien als langfristige Geldanlage zu betrachten und nicht auf kurzfristige Gewinne zu setzen.

Die Unsicherheit an den MĂ€rkten sei weiterhin sehr groß, so dass sich viele Privatanleger leider zyklisch verhalten wĂŒrden. Sie kauften hĂ€ufig Aktien, wenn die Kurse hoch seien und stoßen sie bei niedrigen Kursen oft viel zu schnell ab. Ein Zeitraum von 10 bis 15 Jahren sei in den Augen der Experten ideal. Dabei solle man sich ein möglichst solides Unternehmen mit einem guten GeschĂ€ftsmodell heraussuchen.

Zudem sei eine sogenannte Stop-Loss-Order eine gute Möglichkeit um sich Gewinne zu sichern. Dabei nennt man seiner Depotbank eine Kursgrenze, bei deren Unterschreiten ein Verkaufsauftrag ausgefĂŒhrt wird. Dadurch stelle man sicher, dass nach einem KursrĂŒckgang nicht zu lange mit dem Verkauf gewartet wĂŒrde.