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Festgeld: Die besten Angebote 2011

25. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Zu den sichersten Anlagen gehören ohne Frage das Tages- und das Festgeld. Bei vielen Banken bekommt man für Festgeld aktuell nur wenig mehr Zinsen als beim Tagesgeld, kommt gleichzeitig aber während des vereinbarten Zeitraums nicht an sein Erspartes. Jedoch gibt es natürlich auch beim Festgeld Angebote, bei denen sich die Geldanlage lohnen kann. Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv wollte die unabhängige Finanzberatung FMH die besten Angebote 2011 herausfinden.

Gewertet wurde Festgeld, das für einen Zeitraum von entweder sechs oder zwölf Monaten angelegt wurde. Dabei flossen die Zinsen von 53 Banken in die Bewertung mit ein. Damit keine kurzfristigen Sonderangebote das Ergebnis verfälschen, wurden jede Woche von den Experten von Januar bis November die Zinsen der Banken festgehalten.

Am Ende konnte bei den Banken mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 Euro bei beiden genannten Zeiträumen die NIBC Direkt punkten. Bei den Banken mit deutscher Einlagensicherung konnte für sechs Monate die ERGODirekt überzeugen, gefolgt von der Ziraat Bank. Bei zwölf Monaten hieß der Testsieger ISBANK GmbH. Erneut auf dem zweiten Platz fand man die Ziraat Bank.

Service bei Direktbanken: Die meisten Kunden zufrieden

21. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ jepoirrier

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Immer mehr Kunden in Deutschland entscheiden sich für Direktbanken. Diese können meist gute Konditionen anbieten, da unter anderem keine Kosten für ein Filialnetz usw. entstehen. Kontoführungsgebühren gibt es so bei vielen keine und wenn sind sie verhältnismäßig gering. Ähnlich gut fallen in vielen Fällen die Zinsen aus.

Dies wurde bereits alles häufig untersucht. Der Nachrichtensender n-tv hat nun zusammen mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) eine Online-Befragung durchgeführt, wo man wissen wollte, wie es mit dem Service bei Direktbanken steht. Auch hier war das Ergebnis meist positiv. Es gab nur wenige Geldinstitute, wo die Mehrheit der Kunden unzufrieden war. Insgesamt zeigten sich ganze 90 Prozent der befragten Kunden mit dem Service ihrer Direktbank zufrieden.

Die Mitarbeiter wurden meist als freundlich beschrieben und die Websites überzeugten viele durch eine leichte Bedienung. Auch Faktoren wie das Preis-Leistungsverhältnis, der Verzicht auf Kontoführungsgebühren und ein breites Angebot an Produkten fielen positiv auf. Nachholbedarf sahen manche jedoch im Bereich der Bearbeitung von Beschwerden und bei Themen wie Kreditzinsen oder Orderkosten.

Testsieger war die DKB Deutsche Kreditbank. Auf Platz zwei schaffte es die Bank of Scotland, gefolgt von der ING-DiBa. Bei der Online-Befragung von n-tv und dem DISQ beteiligten sich 2.364 Kunden.

DISQ: Bank-Beratung zum Thema Altersvorsorge im Test

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Private Altersvorsorge ist für jeden von uns essentiell, denn in der Regel reicht die staatliche Rente schon lange nicht mehr aus um im Alter seinen Lebensstandard halten zu können. Daher sollte sich jeder so früh wie möglich mit diesem Thema befassen und entsprechende Schritte einleiten. Dazu brauchen die meisten Verbraucher einen gute Finanzberater. Doch diese sind leider nicht immer so leicht zu finden.

Dies zeigte sich auch bei einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Dieses schickte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Testkunden in 15 Banken und Sparkassen in Hamburg, Berlin und München sowie in überregionale Institute. Am Ende kamen so 15 Beratungsgespräche zusammen.

Was die Beratung an sich angeht, fiel das Fazit durchaus positiv aus. Meist nahmen sich die Berater gut eine Stunde Zeit, sie waren freundlich und stellten das komplexe Thema Altersvorsorge gut dar. Jedoch lagen die Schwächen eindeutig bei den Berechnungen und bei den am Ende empfohlenen Angeboten. So wurde in vielen Fällen die eigentliche Grundlage für die Auswahl geeigneter Produkte, nämlich die Berechnung der Versorgungslücke, nicht durchgeführt. Auch die ausgestellten Unterlagen wiesen Lücken auf. Nicht alle Berater erstellten am Ende einen konkreten Vorschlag. Auch fehlten zum Teil Modellberechnungen oder Produktinformationen.

Alles in allem hatten die Testkunden auch bei dieser Studie das Gefühl, manchmal eher einem Verkäufer als einem Berater gegenüberzusitzen. So fiel beispielsweise auf, dass tendenziell häufig Produkte wie die Riester-Rente empfohlen wurden, die an hohe Provisionen geknüpft sind. Die Geldinstitute, die mit ihrer Beratung das DISQ am meisten überzeugten, waren die Berliner Sparkasse, gefolgt von der Deutschen Bank und der Berliner Volksbank.

Fondskauf: Börse Hannover als preisgünstige Alternative

2. September 2011 Keine Kommentare
Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Seit Mitte August haben Anleger die Möglichkeit über die Börse Hannover eine neue Form des Fondskaufs zu tätigen. Die Stiftung Warentest hat sich diese Möglichkeit einmal näher angesehen und kommt zu einem gar nicht mal so schlechten Ergebnis. Für manche könnte es eine durchaus preisgünstige Alternative sein.

Bei der Börse Hannover legt die Fondsgesellschaft am jeweiligen Tag Rücknahmepreise fest, für die Anleger Fondsanteile kaufen können. Dafür ist eine Pauschalgebühr von 15 Euro und die Kaufgebühren der Bank fällig. Als Vorteile sieht die Stiftung Warentest hier eindeutig, dass der Ausgabeaufschlag für Anleger genauso wie die Handelsspanne (Spread) entfällt. Anders als beim normalen Kauf über eine Bank spielen hier zudem die Kursschwankungen innerhalb eines Tages keine Rolle.

Der Nachteil liegt darin, dass sich an der Börse Hannover derzeit gut 1.100 Fonds finden, wobei viele der gängigen Top-Fonds fehlen. Bei kleinen Anlagesummen unter 1.000 Euro sei zudem der Preisvorteil gegenüber dem Kauf bei der Bank eher gering. Der Kauf von Bruchteilen, was ja manchmal durchaus Sinn macht, ist an der Börse Hannover grundsätzlich nicht möglich.

So ist die Börse Hannover besonders für alle, die größere Summen in Fonds investieren wollen eine durchaus preisgünstige Alternative. Dies gelte jedoch nicht, wenn man seine Fonds ohnehin kostenlos über entsprechende Anbieter im Internet kauft.