Archiv

Artikel Tagged ‘Tagesgeld’

Niederländische Banken erobern die Spitzenplätze beim Tagesgeld

12. August 2012 Keine Kommentare

cc by Public Domain Image / pennies

Die Zeiten, in denen sich deutsche Banken gerade hinsichtlich des Tagesgeld-Angebots vor potentiellen Kunden kaum retten konnten, scheinen längst vorüber. Vielmehr sind es aktuell die Banken aus den Niederlanden, die auch in der Bundesrepublik auf Kundenfang gehen. Gerade die Zinsen scheinen bei den Tagesgeld-Angeboten der Niederländer besonders vorteilhaft aus.

Bislang war es die deutsche GEFA-Bank, die mit den besten Zinsen für ein Tagesgeld-Konto zu überzeugen wusste. Nachdem diese jedoch die eigenen Zinsen zum 15.08.2012 gesenkt hatte, nimmt eine niederländische Bank die Spitzenposition ein. So findet sich nun die deutsche Niederlassung der Rabodirect auf dem ersten Platz vor, wobei man bei der Online-Bank ein Konzept fährt, welches keinerlei Differenzen zwischen Bestands- und Neukunden macht. Nach aktuellen Angeboten lässt sich beim Tagesgeld von stolzen 2,4 Prozent an Zinsen profitieren. Was den meisten privaten Kunden wohl weniger bekannt sein dürfte, ist der Fakt, dass die Rabobank bereits seit dem Jahr 1984 als Kreditgeber aktiv ist, wobei von diesen Diensten ausschließlich Unternehmer in der Bundesrepublik profitierten. AUf Platz zwei der Rangliste folgt die Online-Marke MonYou, welche mit einem Tagesgeld-Angebot von 2,35 Prozent um die Gunst der Anleger wirbt. Bei beiden Angeboten findet eine Absicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt, welche durch den gesetzlichen niederländischen Einlagensicherungsfonds gewährleistet wird. Bei Eheleuten kommt der Betrag in doppelter Höhe zum Zuge.
Im Hintergrund beider Anbieter stehen zwei etablierte Banken, die sich auf relativ sichere Methoden und Anlage-Strategien spezialisiert habe. Die Tagesgeld-Konten sowie die gewährten Zinssätze lassen sich bei beiden Angeboten ab dem ersten Euro in Anspruch nehmen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob von einem bestehenden Tagesgeldkonto aufgrund gesunkener Zinsen oder ob erstmalig ein Tagesgeldkonto eröffnet werden soll. Bei den Angebote überzeugen durch ein stimmiges Leistungsspektrum und möglichen Beträgen von bis zu 100.000 Euro, was satte Zinsen für die Geldanlage bei beiden Banken verspricht. Wer lieber Geld anlegen als im Versandhandel auf den Kopf hauen möchte, sollte sich die beiden Angebote einmal zu Gemüte führen.

Sichere Geldanlage – der ideale Mix für optimale Ertragschancen

3. April 2012 3 Kommentare

Geld anlegen - Public Domain Image/pennies

Sichere Geldanlagen stehen fĂĽr die meisten Anleger seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vordergrund, daher konnten insbesondere Immobilien als stabile Sachwerte in den vergangenen Monaten stark an Beliebtheit zunehmen. Ebenfalls als sichere Geldanlage gelten Tagesgeld und Festgeld, wobei hierbei darauf geachtet werden sollte, dass die Geldanlage höhere Zinsen erwirtschaftet als die Inflationsrate wieder an Kaufkraft einnimmt. Um bei der Kapitalanlage – insbesondere bei hohen Anlagesummen – auch steuerlich auf der sicheren Seite zu stehen, ist es zudem empfehlenswert, sich an einen kompetenten Steuerberater zu wenden, wie die Steuerberatungsgesellschaft Nicole Linhart aus MĂĽnchen.

Der ideale Mix der Geldanlage: Optimales Verhältnis von Risiko und Rendite
Um möglichst hohe Erträge mit der Kapitalanlage zu erwirtschaften, sollte vor einer Entscheidung über die Geldanlage ein entsprechender Vergleich durchgeführt werden. Zum idealen Mix können als sichere Geldanlage Tagesgeld und Festgeld ausgesucht werden oder Immobilien kaufen, wenn es das eigene Budget erlaubt. Gleichzeitig können durchaus auch Kapitalanlagen mit etwas höherem Risiko im Portfolio beigemischt werden, beispielsweise durch Aktien Kaufen an der Börse oder Investitionen in Investmentfonds. Vor jeder Geldanlage sollte jedoch daran gedacht werden, dass manche Investitionen mit einer langen Laufzeit und damit einer langfristigen Bindung des Kapitals verbunden sind. Bei risikoreichen Kapitalanlagen muss gleichzeitig bedacht werden, dass diese auch zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen können. Daher sollten die hohen Ertragschancen bei spekulativen Anlageformen immer gegen das Risiko abgewägt werden und nur ein Teil des Kapitals in dieser Form angelegt werden.

Niedrige Zinsen verleiten Anleger zu Geldanlage mit hohem Risiko
Aufgrund des Schocks, von dem viele Anleger aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen waren, hält der Trend, eine sichere Geldanlage zu wählen, zwar noch immer an, doch aufgrund der niedrigen Zinsen und dem Wunsch nach dem schnellen Geld, greifen viele Anleger auch wieder vermehrt zu risikoreichen Kapitalanlagevarianten. Die früher beliebten Bundesanleihen, die heute unter der Inflationsrate verzinst werden, werden kaum noch als Geldanlage ausgewählt, denn für die Anleger bedeutet diese Variante letztendlich ein Minusgeschäft. Immobilien zu kaufen ist ein Trend, der für eine sichere Geldanlage steht, doch nicht jeder kann eine Wohnung finanzieren, um mit dieser Mieteinnahmen zu generieren und letztendlich gewinnbringend zu veräußern. Investitionen in Investmentfonds nehmen seit Mitte 2011 wieder zu, vor allem werden dabei risikoreichere Anlageklassen selektiert, beispielsweise Fonds, die in Schwellenländer investieren.

Um fĂĽr ein hohes MaĂź an Sicherheit bei gleichzeitig idealen Ertragschancen zu sorgen, ist vor jeder Entscheidung ĂĽber die Geldanlage ein Vergleich empfehlenswert, bei dem auch die jeweiligen Risikofaktoren sowie die Kapitalbindungsdauer berĂĽcksichtigt werden.

Bundeswertpapiere: Privatanleger setzen lieber auf andere Anlageformen

20. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Die Hochzeit der Bundesschatzbriefe bei Privatanlegern ist längst vorbei. Während in den Jahren nach der deutschen Einheit über 30 Prozent der privaten Sparer ihr Geld in diese Anlageform investierten, sind es heute noch nicht einmal ein Prozent! Bundeswertpapiere gelten nach wie vor zwar als sichere Anlageform, jedoch bringen sie im Jahr gerade einmal Zinsen von einem Prozent und dies liegt weit unter der Inflationsrate.

So leihen immer weniger Privatanleger dem deutschen Staat Geld. Von dem 2008 vereinbarten Ziel, bis zum Jahr 2013 den Anteil der privaten Sparer in diesem Bereich auf drei bis fünf Prozent zu erhöhen, ist man meilenweit entfernt.

Die meisten Kleinanleger setzen dann doch lieber auf flexible Produkte wie das Tagesgeld, das einem aktuell bis zu 2,7 Prozent Zinsen bringt. Während Finanzexperten vor diesem Zustand warnen, heiĂźt es vom Bundesfinanzministerium nur, dass man auch weiterhin dafĂĽr sorgen werde, dass private Anleger von Bundeswertpapieren profitieren wĂĽrden. Nur leider sieht dies momentan nicht so aus, denn der Start von neuen Produkten wie dem „Schatzdepot“ wird seit Monaten immer weiter nach hinten geschoben…

Vermögen bestens anlegen

12. November 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ Andrea Guerra

Wer seine Ersparnisse gut anlegen möchte, muss sich zunächst einmal über die verschiedenen Anlageformen informieren. Beliebt sind beispielsweise Geldanlagen wie das Tagesgeld und das Festgeld. Auch Aktien, Fonds und andere Wertpapiere eignen sich, um das eigene Geld für sich arbeiten zu lassen. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Formen der Geldanlage, in die man investieren kann. Zinsvergleiche sind in jedem Fall hilfreich bei der Auswahl einer passenden Geldanlage.

Wie finde ich die richtige Geldanlage?

Zunächst einmal sollte man sich für eine bestimmte Anlageform entscheiden. Entscheidungskriterien können hierbei die Dauer, die Sicherheit und die Rendite der Anlage sein. Besonders sicherheitsorientierte Anleger legen in der Regel sehr viel Wert auf die Sicherheit einer Geldanlage. Ist ein Anleger dagegen eher renditeorientiert, so wird er einer renditestarken Geldanlage den Vorzug geben. Auch muss vorab entschieden werden, ob die Ersparnisse eher kurz- bis mittelfristig oder langfristig angelegt werden sollen. Eher kurzfristig zu sehen sind beispielsweise Tagesgelder. Im mittel- bis langfristigen Bereich liegen Festgeldkonten und Investmentfonds. Langfristige Anlageformen sind beispielsweise Renten- und Lebensversicherungen. Hier ist entscheidend, wie viel Geld man anlegen und ob man sich fest binden möchte. Hat man sich für eine bestimmte Geldanlage entschieden, so müssen sich Anleger innerhalb dieser Anlageform für ein bestimmtes Angebot entscheiden. Bei der Auswahl können Zinsvergleiche sehr hilfreich sein.

Die richtige Mischung finden

Bevor sich Anleger für eine langfristige Geldanlageform entscheiden, sollten zunächst einmal Rücklagen angespart werden, so diese noch nicht vorhanden sein sollten. Erst wenn man über ausreichend Liquidität verfügt, um Zahlungsengpässe ausgleichen und Unvorhergesehenes bezahlen zu können, sollte man in längerfristige Anlagen investieren. Wer über ausreichend Ersparnisse verfügt und diese gut anlegen möchte, kann auf mehrere Anlageformen setzen. Oftmals gilt, dass Anleger bessere Zinsen erhalten, wenn sie sich langfristig an eine bestimmte Geldanlage binden. Ist das Geld jederzeit verfügbar so wie das beim Tagesgeld der Fall ist, geht das oftmals zu Lasten der Rendite. Aus diesem Grund sollten Anleger verschiedene Anlageformen nutzen und die Ersparnisse auf unterschiedliche Produkte aufteilen. Diese Vorgehensweise trägt auch zur Risikostreuung bei.

Kombikonto: Tagesgeld trifft auf Festgeld

7. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Eric Caballero

cc by flickr/ Eric Caballero

Aktuell steigen zwar die Zinsen beim Tagesgeldkonto, jedoch bietet das Festgeld logischerweise höhere Zinsen. Kommt man jedoch beim Tagesgeld jederzeit an sein Erspartes, sieht dies beim Festgeld bekanntermaßen anders aus, da man das Geld für einen bestimmten Zeitraum fest anlegt. Im Prinzip wäre hier ein Konto gut, dass beide Arten miteinander verbindet, sprich die hohen Zinsen beim Festgeld und die Flexibilität des Tagesgeldkontos. Wunschdenken? Nein, zwei Banken bieten solch ein Kombikonto bereits an.

Dies wäre zum einen die österreichische VTB Direktbank und die niederländische NIBC direct. Man legt sein Geld bei diesen Konten einfach über einen gewissen Zeitraum zu Festgeldzinsen an, kann jedoch jederzeit an einen Teil seines Ersparten heran. Beim Angebot „VTB Direktbank Duo“ beträgt der Tagesgled-Anteil des Kontos 20 Prozent. Dies heißt also, wer 10.000 Euro anlegt, kommt jederzeit an 2.000 Euro. Die Mindesteinlage beträgt 500 Euro. Für zwölf Monate erhält man 2,9 Prozent Zinsen, für 36 Monate 3,8 Prozent.

Bei der NIBC direct sieht das Angebot wie folgt aus: Man legt das Geld für einen Zeitraum von zwei bis zehn Jahren an, wobei der Zinssatz bei drei Jahren beispielsweise bei 3,25 Prozent liegt. 5.000 Euro ist die Mindesteinlage. Die Hälfte des Geldes ist jederzeit verfügbar. Experten gehen davon aus, dass es in den kommenden Jahren mehr solcher Angebote geben wird. Grundsätzlich muss man hier jedoch beachten, dass die beiden genannten Banken im Ausland liegen und die deutsche Einlagensicherung nicht greift. Dabei müssen also entsprechende Informationen eingeholt werden. Bis zu 100.000 Euro sind jedoch in beiden Ländern ebenfalls sicher.