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Stiftung Warentest: Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“

16. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Bautsch

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Generell ist es ratsam sich beim Thema Geldanlage auch selbst ausreichend zu informieren und sich nicht alleine auf Portfoliomanager oder Bankberater zu verlassen. Für Laien ist dies natürlich besonders schwer, denn es gibt eine Fülle von Angeboten auf dem Markt, die nicht immer auf Anhieb verständlich dargestellt werden. Um ein bisschen mehr Überblick in diese Flut von Angeboten zu bringen hat die Stiftung Warentest den neuen Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“ herausgebracht.

Der neue Ratgeber richtet sich gezielt an Laien, die sich ihre eigene Meinung zum Thema Geldanlage bilden wollen. Mit den „Fleißigen“ im Titel meint die Stiftung Warentest nicht etwa Anleger, die mehrfach täglich die Börsenkurse checken, sondern Leute, die sich ganz genau überlegen, welche Anlageprodukte für einen längeren Zeitraum zu ihnen passen.

So erhält man in dem Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“ viele Tipps und Tricks, was bei einem guten Investment wichtig ist. Die Anlagemöglichkeiten werden genau erklärt und die Experten beschreiben, wie man die Produkte nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen auswählt bzw. zuschneidet. Es gehe dabei laut der Stiftung Warentest um eine gesunde Mischung aus Rendite, Sicherheit und Kapitalverfügbarkeit. Der Ratgeber ist seit dieser Woche für 16,90 Euro zu haben. Bestellen lässt er sich ganz einfach online auf der offiziellen Seite der Stiftung Warentest.

Fondskauf: Börse Hannover als preisgünstige Alternative

2. September 2011 Keine Kommentare
Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Seit Mitte August haben Anleger die Möglichkeit über die Börse Hannover eine neue Form des Fondskaufs zu tätigen. Die Stiftung Warentest hat sich diese Möglichkeit einmal näher angesehen und kommt zu einem gar nicht mal so schlechten Ergebnis. Für manche könnte es eine durchaus preisgünstige Alternative sein.

Bei der Börse Hannover legt die Fondsgesellschaft am jeweiligen Tag Rücknahmepreise fest, für die Anleger Fondsanteile kaufen können. Dafür ist eine Pauschalgebühr von 15 Euro und die Kaufgebühren der Bank fällig. Als Vorteile sieht die Stiftung Warentest hier eindeutig, dass der Ausgabeaufschlag für Anleger genauso wie die Handelsspanne (Spread) entfällt. Anders als beim normalen Kauf über eine Bank spielen hier zudem die Kursschwankungen innerhalb eines Tages keine Rolle.

Der Nachteil liegt darin, dass sich an der Börse Hannover derzeit gut 1.100 Fonds finden, wobei viele der gängigen Top-Fonds fehlen. Bei kleinen Anlagesummen unter 1.000 Euro sei zudem der Preisvorteil gegenüber dem Kauf bei der Bank eher gering. Der Kauf von Bruchteilen, was ja manchmal durchaus Sinn macht, ist an der Börse Hannover grundsätzlich nicht möglich.

So ist die Börse Hannover besonders für alle, die größere Summen in Fonds investieren wollen eine durchaus preisgünstige Alternative. Dies gelte jedoch nicht, wenn man seine Fonds ohnehin kostenlos über entsprechende Anbieter im Internet kauft.

Stiftung Warentest testet Eigenheimfinanzierung

18. März 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ScriS

cc by flickr/ ScriS

Für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ hat die Stiftung Warentest unterschiedliche Immobilienkredit-Angebote bei 89 Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Vermittlungsgesellschaften näher unter die Lupe genommen. Dabei kam heraus, dass in Sachen Eigenheimfinanzierung die Bausparkassen mit ihren Kombikrediten weit vorne liegen.

Die Tester suchten ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro für eine Laufzeit von rund 20 Jahren. Die Riester-Varianten der Bausparkassen oder Banken erzielten hier die besten Ergebnisse. Durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile könne man auf jeden Fall Geld sparen.

Bei den Kombikrediten handelt es sich um eine Mischung aus Bausparvertrag und Darlehen, bei dem der Zins fĂĽr die komplette Laufzeit festgelegt ist. Die LBS Rheinland-Pfalz verlangte in der Riester-Variante fĂĽr den Modellfall der Stiftung Warentest lediglich 3,87& Effektivzins.

Das günstigste normale Riester-Darlehen fand man bei der Allianz mit einem Effektivzins von 4,46%, Die Stiftung Warentest rät jedoch nur zu diesen Angeboten der Bausparkassen, wenn der Kreditnehmer einen Eigenanteil von 20 bis 30% der Finanzierungssumme aufbringen könne.

Generell ist ein Angebotsvergleich sehr wichtig, vor allem, wenn man sich doch für eine Baufinanzierung oder ein Kfw-Förderdarlehen entscheidet. Bei einer Summe von 180.000 Euro und einer Laufzeit von 15 Jahren machen verschiedene Zinsen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot einen Unterschied von rund 36.000 Euro aus. Ein flexibler Kredit mit einer Bindung von zehn Jahren und der Möglichkeit zum Ratenwechsel beträgt der Unterschied laut der Stiftung Warentest immer noch rund 13.000 Euro.