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Artikel Tagged ‘Sparen’

Geld und Wertsachen sicher in den eigenen vier Wänden aufbewahren

11. November 2013 Keine Kommentare

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Die Möglichkeiten, seine Schätze und Wertsachen daheim zu lagern, sind nahezu grenzenlos, denn ein Haus bietet für diesen Zweck unzählige Stauräume. Zu den beliebtesten Verstecken zählen die Matratze und die Teekanne. Leider zählen diese aber bei Weitem nicht zu den sichersten, sodass Diebe dank ihrer Beliebtheit schnell an solchen Orten nachschauen werden. Daher gilt es auf jeden Fall zu vermeiden, seine Wertsachen in diesen beziehungsweise ähnlichen Verstecken aufzubewahren.

Ebenfalls im Trend liegen Attrappen, sodass zum Beispiel eine Batterie zum Geheimversteck wird. Selbstverständlich sind solche Fakes im Innenraum hohl, sodass darin unter anderem Bargeld untergebracht werden kann. Wirklich sicher ist aber auch diese Methode nicht, denn auch Einbrecher nutzen das Internet zu ihren Gunsten, egal wie echt die Attrappe auch aussieht.

Wer seine Wertsachen und sein Bargeld wirklich sicher zu Hause aufbewahren will, der sollte nach wie vor zu einem Tresor greifen. Dieser bietet nämlich nicht nur genügend Stauraum, sondern ist auch mit dicken Wänden und einem ordentlich Schloss versehen. Es kann sogar zu einem Tresor mit Aufbruchgarantie gegriffen werden, wobei dieser dann in der Regel eine ganz besonders hohe Qualität aufweist. Hinter der Garantie versteckt sich nichts anderes, als das der Hersteller im Ernstfall (wenn also der Tresor von Dieben tatsächlich geknackt wird) für den finanziellen Schaden aufkommt. Wichtig: Für die Garantie muss der Tresor vom Hersteller selbst eingebaut werden.

Beim Kauf eines Tresors sollten einige Dinge beachtet werden, wobei dazu auch die Empfehlung eines elektronischen Verschlusssystems gehört. Dieses weist nämlich eine deutlich höhere Sicherheit auf. Außerdem sollte der Tresor verankern werden können, sodass Diebe im Ernstfall den Safe nicht einfach mitnehmen können. Dazu gehört übrigens auch ein hohes Gewicht von mindestens 200 kg.

Von Anfang an sparen für den Nachwuchs – so geht’s

4. März 2013 Keine Kommentare

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Mit der Geburt eines Kindes startet oft auch der elterliche Wunsch, die Zukunft des Nachwuchses frĂĽhzeitig finanziell abzusichern. DafĂĽr stehen verschiedene Wege zur VerfĂĽgung.

Den Ist-Zustand objektiv betrachten

Nur wenige frischgebackene Eltern haben schon bei der Geburt ihres Kindes genĂĽgend liquide Mittel, sofort einen Gesamtbetrag fĂĽr kĂĽnftige Ausgaben wie: Klassenfahrten, Auslandsaufenthalte, FĂĽhrerschein und Studium zur Seite zu legen.
Worauf man als Anfänger achten sollte, ist vor allem die eigene Ausgangssituation: Welcher größere Betrag könnte für das Kind angelegt werden, ohne damit die eigenen Lebensziele einzuschränken? In welcher Höhe wäre ein ratenweises Ansparen für die Zukunft des Kindes möglich? Für beide Varianten stehen Sparoptionen am Markt zur Verfügung:

Sparen mit regelmäßigen Beträgen

Beliebt ist das Sparbuch, obwohl es extrem niedrige Zinsen bietet und ein Abhebelimit hat. Als konservativ gilt der Banksparplan, gekennzeichnet durch ein recht niedriges Zinsniveau und lange Laufzeiten. Beim Fondsparplan stehen dem Kursrisiko Renditechancen gegenüber. Außerdem bietet er die Möglichkeit, die Einzahlungen zu pausieren oder zu beenden.
Immer bekannter wird das Tagesgeldkonto, da die Einzahlungen sehr flexibel handhabbar sind und attraktiver verzinst werden, als bei einem Sparbuch.
Etwas altmodischer, dafür sicher ist ein Bausparvertrag, der auf Jahre bindet, doch ab dem 16. Lebensjahr Anspruch auf Wohnungsbauprämie bietet. Schlusslicht bildet laut Finanzexperten die Ausbildungsversicherung.

Geldanlage in einer Summe

Festgeldanlagen und Sparbriefe gelten in diesem Bereich als unflexibel, da mit ihnen lange Laufzeiten ohne Zugriffsmöglichkeit sowie dauerhaft festgesetzte Zinsen einhergehen. Der Sparbrief bietet die Möglichkeit einer jährlichen Renditeausschüttung. Das Tagesgeldkonto wird bei einer hohen Einmaleinzahlung durch den höheren Zinseszinseffekt noch attraktiver, als bei kleineren, monatlichen Sparbeträgen.

In allen Fällen sind Nebenkosten wie Provisionen, Kontoführungsgebühren, Verwaltungs- und Kontoauszugskosten immer in die Überlegungen mit einzubeziehen!
Tipp: Sparen Großeltern sofort auf den Namen ihres Enkelkindes, können die zurückgelegten Beträge nicht von Pflegeheimen eingezogen werden!

Mit Denkmälern Steuern sparen

21. Januar 2012 Keine Kommentare

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Denkmalimmobilien sind eine sichere Geldanlage. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu normalen Immobilien ordentlichen Steuern sparen, da ihr kultureller Mehrwert vom Staat anerkannt und gefördert wird.

Ein Dach ĂĽber dem Kopf – das ist fĂĽr den Menschen ein GrundbedĂĽrfnis. Deshalb gilt eine Immobilie als krisenfeste und inflationssichere Geldanlage und sollte ein fundamentaler Bestandteil Teil einer Strategie zur Altersvorsorge sein.
Dabei lohnt es sich gleich mehrfach, eine Denkmalimmobilie zu erwerben.

Denkmalimmobilien – das sind prachtvolle Gebäude aus verschiedenen kulturellen Epochen, die vom Amt fĂĽr Denkmalschutz, in die Denkmallisten aufgenommen wurden, weil sie nicht nur ganz erheblich zum Stadtbild beitragen, sondern auch Zeitzeugen unserer Kultur sind.
Anders als bei anderen Immobilien besteht hier ein Interesse des Staates, diese Bauwerke zu erhalten.

Wegen des besonderen Flairs von Denkmalimmobilien sind sie besonders als Eigenheim interessant. Daneben ergibt sich der Vorteil dieser Immobilien vor allem aus der steuerlichen Förderung. So kann der Käufer einerseits über die lineare AFA die Wertminderung abschreiben, die sich aus der Abnutzung von Immobilien ergibt.
Die oft hohen Sanierungskosten von Altbauten schrecken Käufer dagegen meistens eher ab. Doch gerade diese sollten kein Grund sein, von dem Kauf einer Denkmalimmobilie abzusehen. Denn hieraus ergibt sich der eigentliche steuerliche Vorteil einer Denkmalimmobile:
Das Einkommenssteuergesetz sieht fĂĽr diese Kosten eine Abschreibung von bis zu 100% vor.

Ein Vorteil hierbei ist, dass es die Steuervorteile sowohl fĂĽr Investoren als auch fĂĽr Selbstnutzer gibt. So können Selbstnutzer die Kosten fĂĽr eine Sanierung ĂĽber 10 Jahre mit jährlich 9% auf ihre Steuerlast ansetzen. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, können sogar 100% abgeschrieben werden – ĂĽber einen Zeitraum von 12 Jahren, bei dem in den ersten 8 Jahren jeweils 9% pro Jahr und den restlichen vier Jahren 7% angesetzt werden können.

Zu beachten ist hierbei, dass die Kosten erstmals im Jahr der Fertigstellung berücksichtigt werden können und dass der Erwerb vor der Sanierung erfolgt sein muss. Andernfalls vermindert das den abschreibaren Teil der Sanierungskosten.

Alle weiteren steuerlichen Vorteile greifen bei Denkmalimmobilen natĂĽrlich ebenfalls: So sind zum Beispiel Gewinne aus dem Wiederverkauf von Immobilien nach einer Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerfrei.

Abschließend soll noch auf die Finanzierung hingewiesen werden. Neben den klassischen Finanzierungsformen können hier eventuell auch spezielle Förderdarlehen beansprucht werden. Zudem sind die Kosten, die sich aus der Finanzierung ergeben, ebenfalls als steuerlich relevante Mehrbelastung zu sehen – und deshalb absetzbar.

Es zeigt sich also, dass denkmalgeschĂĽtzte Immobilien als Anlageobjekt, aber auch als Wohneigentum interessant sind.

Banken locken Kunden verstärkt mit guten Angeboten

13. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Dass Banken gerne auf Lockangebote  und personalisierte Werbung setzen um neue Kunden zu gewinnen, ist keine Neuheit. Jedoch ist die aktuelle Werbungsflut angesichts der finanziellen Lage in Europa auf den ersten Blick durchaus kurios. Normalerweise beobachten Verbraucherschützer, dass wenn der Leitzins fällt die Banken dies ziemlich schnell an die Kunden weitergeben. Steigt er, werden die Zinsen leider meist langsamer erhöht.

Momentan steht der Leitzins bei 1,0 Prozent, doch die Banken bieten weiterhin zum Teil gar nicht so schlechte Konditionen. Woran liegt das? Der Hauptgrund dafĂĽr ist zum einen in den strengeren Bankregeln zu sehen, die 2013 greifen sollen, und zum anderen vor allem darin zu suchen, dass die Banken ebenfalls dringend Geld brauchen.

Zwar hat die EZB die Banken mit frischem Kapital versorgt, jedoch müssen die Banken auch langfristig auf Kapital setzen und das geben am besten immer noch die Kunden. Für diese hat die Situation natürlich den Vorteil, dass sie auf gute Angebote setzen können. Jedoch raten Experten dazu, diese Angebote genau zu prüfen. Ein Sparguthaben von 100.000 Euro ist bekanntlich für jeden über das Einlagensicherungsgesetz sicher. Ist die Bank im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken erhöht sich die als sicher angegebene Summe hier auf aktuell mindestens 1,5 Millionen Euro.

Umfrage: Viele setzen auf Kredit anstatt an ihr Erspartes zu gehen

11. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ gillyberlin

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In Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, neue Dinge wie ein Auto, einen Fernseher oder Möbelstücke in Raten zu bezahlen anstatt dafür ihr Erspartes zu opfern. Dabei spielt das Einkommen offenbar keine Rolle. Dies geht aus einer Studie der GfK Finanzmarkforschung hervor, auf die der Nachrichtensender n-tv hinweist.

Jeder vierte deutsche Haushalt nimmt danach regelmäßig einen Kredit auf um sich teure Neuanschaffungen zu leisten. Überraschend daran ist allerdings, dass dies nicht nur Personen mit niedrigerem Einkommen betrifft, wie man vielleicht meinen könnte, sondern auch Leute, die sich die entsprechenden Gegenstände wohl auch ohne Ratenkredit leisten könnten.

Über 40 Prozent derjenigen, die einen Ratenkredit aufnehmen, haben ein Nettoeinkommen von 2.500 Euro im Monat. Zehn Prozent verdienen sogar über 4.000 Euro monatlich. Rund ein Viertel aller Kreditnehmer hätte laut der Studie die Produkte auch locker bar bezahlen können. Offenbar entscheiden sich viele trotzdem lieber für Raten als direkt an das Ersparte zu gehen. Die Experten gehen davon aus, dass gut die Hälfte aller Waren ohne die Möglichkeit einen Kredit aufzunehmen nicht gekauft worden wären.

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