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Artikel Tagged ‘Rente’

Auszahlpläne: Damit das Geld lange reicht

2. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ kenteegardin

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Viele haben sich für ihren Ausstieg aus dem Berufsleben einiges an Geld gespart. Natürlich könnte man auf diese Summe einfach selbst immer wieder zugreifen, doch bei so manch einem ist die Gefahr groß, dass es dann schneller weg ist als es einem lieb ist. Hier können Auszahlpläne eine gute Methode sein.

Viele Banken und Bausparkassen haben sie im Angebot, wobei man auch hier ganz genau vergleichen und die jeweiligen Konditionen unter die Lupe nehmen muss. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten: Bei der einen bleibt die eingezahlte Summer unverändert und man erhält monatlich die Zinsen als Rente, bei der anderen wird neben den Zinsen auch immer ein Betrag des Kapitals ausbezahlt, so dass es irgendwann aufgebraucht ist.

Die Höhe der Rente ist am Ende abhängig von der Anlagesumme, der Anlagedauer, den Zinsen und natĂĽrlich fĂĽr welche Variante man sich entscheidet. Zudem sollte man sich in steuerlicher Hinsicht beraten lassen, denn die Abgeltungssteuer kommt dabei zum Tragen. „Öko-Test“ hat sich Auszahlpläne näher angesehen, das Ergebnis kann man hier einsehen…

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Berufsunfähigkeistversicherung: Rente nicht zu gering wählen!

23. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört ohne Frage zu den wichtigsten Policen überhaupt. Jedoch hat diese leider auch ihren Preis. Der Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Vorerkrankungen und Beruf, so dass man prinzipiell nur die Möglichkeit hat bei der Wahl der monatlichen Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit zu sparen. Daher setzen viele Versicherte nach aktuellen Zahlen ihre Rente nur bei um die 500 Euro oder noch weniger an. Doch genau dies ist ein Fehler, denn so hilft man am Ende nur dem Staat.

Alle, die nach 1961 geboren sind, haben im Ernstfall nur Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Doch um diese zu erhalten müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein, so dass ein Großteil der Anträge abgelehnt wird. Erhält man die Erwerbsminderunsgrente dann doch liegt diese bei lediglich gut 600 Euro, wobei dieser Betrag leider immer weniger wird.

Seit dem Jahr 2003 gibt es dazu noch eine sogenannte Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Das ist im Prinzip eine Art Hartz IV für Berufsunfähige. Zum Regelsatz von aktuell 364 Euro kommen noch Posten wie Miete und Co., so dass man am Ende meist maximal auf 750 Euro kommt. Das Problem ist jedoch, dass die Rentenbeträge aus der Berufsunfähigkeitsversicherung hier angerechnet werden. Das heißt wer seine Rente bei der Berufsunfähigkeitsversicherung bei 750 Euro oder weniger angesetzt hat, bekommt keine Zuschüsse vom Staat und man hat im Grunde all die Jahre umsonst eingezahlt, da einem genau dieser Betrag ja über staatliche Hilfen zustehen würde.

Man sollte dieses Risiko also auf keinen Fall unterschätzen und versuchen die Rente unbedingt höher als 750 Euro im Monat anzusetzen! FĂĽr so manch einen wird dies jedoch finanziell immer schwerer…

DISQ: Bank-Beratung zum Thema Altersvorsorge im Test

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Private Altersvorsorge ist für jeden von uns essentiell, denn in der Regel reicht die staatliche Rente schon lange nicht mehr aus um im Alter seinen Lebensstandard halten zu können. Daher sollte sich jeder so früh wie möglich mit diesem Thema befassen und entsprechende Schritte einleiten. Dazu brauchen die meisten Verbraucher einen gute Finanzberater. Doch diese sind leider nicht immer so leicht zu finden.

Dies zeigte sich auch bei einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Dieses schickte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Testkunden in 15 Banken und Sparkassen in Hamburg, Berlin und München sowie in überregionale Institute. Am Ende kamen so 15 Beratungsgespräche zusammen.

Was die Beratung an sich angeht, fiel das Fazit durchaus positiv aus. Meist nahmen sich die Berater gut eine Stunde Zeit, sie waren freundlich und stellten das komplexe Thema Altersvorsorge gut dar. Jedoch lagen die Schwächen eindeutig bei den Berechnungen und bei den am Ende empfohlenen Angeboten. So wurde in vielen Fällen die eigentliche Grundlage für die Auswahl geeigneter Produkte, nämlich die Berechnung der Versorgungslücke, nicht durchgeführt. Auch die ausgestellten Unterlagen wiesen Lücken auf. Nicht alle Berater erstellten am Ende einen konkreten Vorschlag. Auch fehlten zum Teil Modellberechnungen oder Produktinformationen.

Alles in allem hatten die Testkunden auch bei dieser Studie das Gefühl, manchmal eher einem Verkäufer als einem Berater gegenüberzusitzen. So fiel beispielsweise auf, dass tendenziell häufig Produkte wie die Riester-Rente empfohlen wurden, die an hohe Provisionen geknüpft sind. Die Geldinstitute, die mit ihrer Beratung das DISQ am meisten überzeugten, waren die Berliner Sparkasse, gefolgt von der Deutschen Bank und der Berliner Volksbank.