Archiv

Artikel Tagged ‘Rendite’

Geldanlagen 2011: Was brachte Rendite?

6. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ BullionVault

cc by flickr/ BullionVault

Das vergangene Jahr war ohne Frage von finanziellen und wirtschaftlichen Turbulenzen geprägt. Dies haben natürlich auch die Anleger zu spüren bekommen. Der Bundesverband deutscher Banken hat für das Jahr 2011 eine erste Bilanz in Sachen Geldanlage gezogen. Dabei zeigte sich, dass alle, die in Gold investiert haben, zu den Gewinnern 2011 gehören. Verluste brachten hingegen Dax-Standardwerte.

Wer zu Beginn des Jahres 2011 eine Summe von 10.000 Euro in Gold investiert hat, hat sein Vermögen jetzt, Anfang 2012, im Schnitt auf 11.310 Euro vermehrt. Bundeswertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, haben sich ebenfalls für viele ausgezahlt. Hier hat sich das eingesetzte Vermögen von 10.000 Euro auf 10.660 Euro erhöht.

Niedrige Renditen brachten hingegen zum Beispiel Sparbriefe. Wer 10.000 Euro in Sparbriefe gesteckt hat, hat im Laufe des Jahres nur 210 Euro mehr bekommen. Bei Termineinlagen hat sich das Vermögen um im Schnitt 120 Euro erhöht und bei einjährigen Finanzierungsschätzen des Bundes nur um 47 Euro. Verloren haben hingegen alle, die bei ihren Geldanlagen auf Dax-Standardwerte setzten. Laut dem Bundesverband deutscher Banken haben sich 10.000 Euro auf nur noch 8.690 Euro verringert.

Vermögen bestens anlegen

12. November 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ Andrea Guerra

Wer seine Ersparnisse gut anlegen möchte, muss sich zunächst einmal über die verschiedenen Anlageformen informieren. Beliebt sind beispielsweise Geldanlagen wie das Tagesgeld und das Festgeld. Auch Aktien, Fonds und andere Wertpapiere eignen sich, um das eigene Geld für sich arbeiten zu lassen. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Formen der Geldanlage, in die man investieren kann. Zinsvergleiche sind in jedem Fall hilfreich bei der Auswahl einer passenden Geldanlage.

Wie finde ich die richtige Geldanlage?

Zunächst einmal sollte man sich für eine bestimmte Anlageform entscheiden. Entscheidungskriterien können hierbei die Dauer, die Sicherheit und die Rendite der Anlage sein. Besonders sicherheitsorientierte Anleger legen in der Regel sehr viel Wert auf die Sicherheit einer Geldanlage. Ist ein Anleger dagegen eher renditeorientiert, so wird er einer renditestarken Geldanlage den Vorzug geben. Auch muss vorab entschieden werden, ob die Ersparnisse eher kurz- bis mittelfristig oder langfristig angelegt werden sollen. Eher kurzfristig zu sehen sind beispielsweise Tagesgelder. Im mittel- bis langfristigen Bereich liegen Festgeldkonten und Investmentfonds. Langfristige Anlageformen sind beispielsweise Renten- und Lebensversicherungen. Hier ist entscheidend, wie viel Geld man anlegen und ob man sich fest binden möchte. Hat man sich für eine bestimmte Geldanlage entschieden, so müssen sich Anleger innerhalb dieser Anlageform für ein bestimmtes Angebot entscheiden. Bei der Auswahl können Zinsvergleiche sehr hilfreich sein.

Die richtige Mischung finden

Bevor sich Anleger für eine langfristige Geldanlageform entscheiden, sollten zunächst einmal Rücklagen angespart werden, so diese noch nicht vorhanden sein sollten. Erst wenn man über ausreichend Liquidität verfügt, um Zahlungsengpässe ausgleichen und Unvorhergesehenes bezahlen zu können, sollte man in längerfristige Anlagen investieren. Wer über ausreichend Ersparnisse verfügt und diese gut anlegen möchte, kann auf mehrere Anlageformen setzen. Oftmals gilt, dass Anleger bessere Zinsen erhalten, wenn sie sich langfristig an eine bestimmte Geldanlage binden. Ist das Geld jederzeit verfügbar so wie das beim Tagesgeld der Fall ist, geht das oftmals zu Lasten der Rendite. Aus diesem Grund sollten Anleger verschiedene Anlageformen nutzen und die Ersparnisse auf unterschiedliche Produkte aufteilen. Diese Vorgehensweise trägt auch zur Risikostreuung bei.

Möglichkeiten für nachhaltige Kapitalanlagen trotz Börsenwirbel

26. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ matze_ott

Nachhaltige Geldanlagen – hier ist von einer Investmentform die Rede, die RĂĽcksicht nimmt, nämlich auf ökologische, menschliche und andere, positive Belange. Was jedoch heiĂźt dies genau?

Umwelt und Frieden – beides Ziele der Nachhaltigkeit
1987 war es die norwegische Ministerpräsidentin Brundtland, die der UN-Generalsekretär dazu berufen hatte, Vorschläge mit weltweitem Geltungsprinzip zu umweltschonenden Entwicklungen auszuarbeiten. Im selben Jahr publizierte man von dieser Stelle aus den Abschlussbericht „unsere gemeinsame Zukunft“. Dort definierte man das Wort „Nachhaltigkeit“ als „Entwicklung“, die die BedĂĽrfnisse der gegenwärtigen Generation deckt, ohne die der zukĂĽnftigen Generationen zu gefährden. Mit anderen Worten: Nachhaltige Geldanlagen sind darauf orientiert, der Gesellschaft stets alle Optionen offenzuhalten, mit einer weitgehend unversehrten Umwelt leben zu können. Noch konkreter gesagt: Nachhaltige Geldanlagen unterstĂĽtzen erneuerbare Energien (Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme) sowie die Bewahrung von z. B. Regenwäldern und die stete Wiederaufforstung im Rahmen der Holzindustrie in ökologischer Hinsicht – und unterstĂĽtzen nicht Zulieferer oder aktive Ausstatter der Kriegsindustrie.

Verantwortung, Mitarbeiterschutz, Zukunftsfähigkeit – im Rahmen nachhaltiger Investments
Auch dass Unternehmen ihren Mitarbeiterstab altersmäßig ausgewogen zusammensetzen, ihren Angestellten Qualifikationsoptionen im Sinne von Fort- und Weiterbildung bieten, Gesundheitsschutz und soziale Mindesstandards gewährleisten, entspricht in diesem Sinne der Nachhaltigkeit. So können der Krankenstand gesenkt und Kosten in RekrutierungsmaĂźnahmen fĂĽr neues Personal werden vermieden (weil sich der Mitarbeiterstamm fortbildet). Dies ist Produkt der verantwortungsvollen und sozialen Ăśberwachung und Leitung der Unternehmen – die nicht unfaire Wettbewerbspraktiken durchfĂĽhren, Korruption erlauben oder ebenso wenig politische Parteien unterstĂĽtzen. Ein nachhaltig orientiertes Unternehmen investiert in Entwicklung und Forschung unter BerĂĽcksichtigung umweltverträglicher Prinzipien.

Nachhaltige Geldanlagen sind renditefähiger

Vermögen kann im Sinne der Nachhaltigkeit renditestark und effizient angelegt werden – und gerade hier mit weit geringerem Risiko als bei Marktalternativen. Denn es gilt: Handelt man ökologisch verträglich, senkt man Investitionskosten und fördert weltweit eine positive Entwicklung. Keine unkalkulierbaren Risiken sind vorhanden – Firmen mit den oben erwähnten AnsprĂĽchen bleiben dauerhaft marktfähig und von Finanzkrisen unbeeindruckt. Jedes Unternehmen, welches nachhaltig wirtschaftet, kann sein Image dauerhaft steigern und bleibt auch neuen Entwicklungen gegenĂĽber beständig. Anlegerkreise staffeln sich entsprechend aus unterschiedlichen Verdiener- und Altersschichten. Dies wiederum hat die Formung gesellschaftlichen Bewusstseins generell zur Folge.

Bundesschatzbriefe: Sicher, jedoch aktuell schlechte Renditen

9. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Lage und Entwicklung legen die meisten Anleger besonders großen Wert auf Sicherheit. Was diesen Faktor angeht, sind Bundesschatzbriefe sehr beliebt, denn der deutsche Staat gilt allgemein als sicher. Jedoch weist aktuell die unabhängige Finanzberatung FMH darauf hin, dass Bundesschatzbriefe zwar sicher seien, dabei das Vermögen aktuell jedoch an Kaufkraft verliere.

Grundsätzlich sollte bei Geldanlagen die Rendite nie unterhalb der Inflationsrate liegen. Diese wird aktuell bei 2,3 Prozent angesetzt. Bundesschatzbriefe bringen gerade jedoch weniger Rendite. Ein Bundesschatzbrief vom Typ A mit einer Laufzeit von sechs Jahren würde im Moment laut FMH nur eine Gesamtrendite von 1,32 Prozent bringen.

Die Anlage bei Banken biete dabei viel mehr Möglichkeiten. Dank der staatlichen Einlagensicherung und den verschiedenen Bankenverbunden sind Tagesgeld und Festgeld genauso sicher, bringen jedoch mehr Rendite. Tagesgeldkonten bringen aktuell bis zu 2,6 Prozent Zinsen, wenn nicht sogar mehr. Auf Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr gibt es um die 3,0 Prozent Zinsen und für mehrere Jahre sogar bis zu 4,0 Prozent.