Archiv

Artikel Tagged ‘Konto’

Wertpapierdepot: Eröffnung bei Filiale oder Direktbank?

2. März 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

cc by flickr/ amsfrank

Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass man nicht mehr unbedingt das Gespräch mit einem Bankberater suchen muss, wenn man seine Geldgeschäfte erledigen oder neue Konten eröffnen möchte. Dies gilt auch für den Bereich der Wertpapierdepots. Da sich jedoch so manch einer nicht sicher ist, ob er ein Depot lieber bei einer Bankfiliale oder einer Direktbank eröffnen sollte, hat die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften ein paar Hinweise zusammengestellt. Darüber hinaus kann auch ein Depot Vergleich Test hilfreich sein.

Der größte und entscheidenste Unterschied zwischen beiden Wegen ist natürlich die persönliche Beratung. Wer Wert auf ein persönliches Gespräch unter vier Augen mit einem Berater legt, der sollte lieber zu einer Bankfiliale gehen. Dort wird der Berater mit einem zusammen auch die entsprechenden Formulare durchgehen und einem beim Ausfüllen helfen.

Etwas unpersönlicher verläuft das Verfahren natürlich bei einer Direktbank, wo alle Geschäfte am Telefon oder online abgewickelt werden. Bei der Eröffnung eines Depots muss der Sparer sich die entsprechenden Formulare herunterladen, alleine ausfüllen und ausdrucken. Danach folgt das Post-Ident-Verfahren, bei dem man mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einem Postschalter geht um sich dort zu identifizieren. Dabei bringt man die Formulare ebenfalls mit, welche dann direkt an die entsprechende Bank geschickt werden. Die Unterlagen für das Depot und die entsprechenden Zugangsdaten erhält man danach per Post.

Banken locken Kunden verstärkt mit guten Angeboten

13. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Dass Banken gerne auf Lockangebote  und personalisierte Werbung setzen um neue Kunden zu gewinnen, ist keine Neuheit. Jedoch ist die aktuelle Werbungsflut angesichts der finanziellen Lage in Europa auf den ersten Blick durchaus kurios. Normalerweise beobachten Verbraucherschützer, dass wenn der Leitzins fällt die Banken dies ziemlich schnell an die Kunden weitergeben. Steigt er, werden die Zinsen leider meist langsamer erhöht.

Momentan steht der Leitzins bei 1,0 Prozent, doch die Banken bieten weiterhin zum Teil gar nicht so schlechte Konditionen. Woran liegt das? Der Hauptgrund dafĂĽr ist zum einen in den strengeren Bankregeln zu sehen, die 2013 greifen sollen, und zum anderen vor allem darin zu suchen, dass die Banken ebenfalls dringend Geld brauchen.

Zwar hat die EZB die Banken mit frischem Kapital versorgt, jedoch müssen die Banken auch langfristig auf Kapital setzen und das geben am besten immer noch die Kunden. Für diese hat die Situation natürlich den Vorteil, dass sie auf gute Angebote setzen können. Jedoch raten Experten dazu, diese Angebote genau zu prüfen. Ein Sparguthaben von 100.000 Euro ist bekanntlich für jeden über das Einlagensicherungsgesetz sicher. Ist die Bank im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken erhöht sich die als sicher angegebene Summe hier auf aktuell mindestens 1,5 Millionen Euro.

Festgeld: Die besten Angebote 2011

25. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Zu den sichersten Anlagen gehören ohne Frage das Tages- und das Festgeld. Bei vielen Banken bekommt man für Festgeld aktuell nur wenig mehr Zinsen als beim Tagesgeld, kommt gleichzeitig aber während des vereinbarten Zeitraums nicht an sein Erspartes. Jedoch gibt es natürlich auch beim Festgeld Angebote, bei denen sich die Geldanlage lohnen kann. Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv wollte die unabhängige Finanzberatung FMH die besten Angebote 2011 herausfinden.

Gewertet wurde Festgeld, das für einen Zeitraum von entweder sechs oder zwölf Monaten angelegt wurde. Dabei flossen die Zinsen von 53 Banken in die Bewertung mit ein. Damit keine kurzfristigen Sonderangebote das Ergebnis verfälschen, wurden jede Woche von den Experten von Januar bis November die Zinsen der Banken festgehalten.

Am Ende konnte bei den Banken mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 Euro bei beiden genannten Zeiträumen die NIBC Direkt punkten. Bei den Banken mit deutscher Einlagensicherung konnte für sechs Monate die ERGODirekt überzeugen, gefolgt von der Ziraat Bank. Bei zwölf Monaten hieß der Testsieger ISBANK GmbH. Erneut auf dem zweiten Platz fand man die Ziraat Bank.

Bank of Scotland: Höhere Einlagensicherung

14. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ alancleaver_2000

cc by flickr/ alancleaver_2000

Seit einiger Zeit ist die Bank of Scotland vor allem im Tagesgeld-Bereich eine feste Größe auch in Deutschland. Vor kurzem hat sie einen weiteren großen Schritt getan um sich vollends auf dem deutschen Finanzmarkt zu etablieren. Die Bank of Scotland ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken beigetreten und bietet ihren Kunden nun mehr Sicherheit.

Waren bisher lediglich Ersparnisse von bis zu 100.000 Euro bei der Bank of Scotland abgesichert, so sind es nun 250.000 Euro. Die Summe richtet sich nach den Regelungen des Einlagensicherungsfonds. In den ersten drei Jahren sind bei Neumitgliedern 250.000 Euro durch den Fonds abgedeckt.

Nach Ablauf dieser Frist richtet sich die Grenze nach der finanziellen Stärke des jeweiligen Mitglieds und entspricht 30 Prozent dieses Eigenkapitals. Kunden der Bank of Scotland können nun also mit gutem Gewissen zunächst einmal bis zu 250.000 Euro dort sicher anlegen.

Angst um die Geldanlage: Sich trotzdem nicht auf zu kleine Zinsen einlassen

19. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach darĂĽber berichtet, dass man bei der Wahl einer sicheren Geldanlage wie Tagesgeld oder Festgeld darauf achten sollte, dass die Zinsen ĂĽber der Inflationsrate (derzeit bei 2,4 Prozent) liegen. Langfristig nimmt sonst die Kaufkraft des angesparten Geldes ab. Man bekommt also nach einiger Zeit weniger fĂĽr sein Geld.

Besonders aufgrund der Börsenschwankungen in den letzten Tagen sind viele Anleger verunsichert und suchen verstärkt nach wirklich sicheren Geldanlagen. Dies nutzen offenbar einige Banken aus und werben gezielt mit besonders viel Sicherheit. In Wirklichkeit handelt es sich dabei nicht selten um normale Tagesgeld- oder Festgeldkonten, bei denen der Zinssatz dann am Ende bei mageren 0,5 Prozent oder ähnlichen Werten liegt.

Die unabhängige Finanzberatung FMH weist daher aktuell darauf hin, dass man sich auf keinen Fall von solchen Angeboten locken lassen und vor allem sich nicht mit solch niedrigen Zinsen zufrieden geben soll. Tagesgeld und Festgeld mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent oder Ähnlichem sei genauso sicher wie andere Angebote.