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Artikel Tagged ‘Inflation’

Angst vor Inflation – gerechtfertigt?

24. Februar 2014 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Alborzagros

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Trotz der im Januar 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 1,3 Prozent gesunkenen Inflationsrate können deutsche Sparer nicht darauf bauen, mit sicheren Geldanlagen eine höhere Rendite zu erwirtschaften. Sie nehmen den realen Verlust aber hin und schichten ihr Vermögen zunehmend um, wie die Bundesbank feststellte.

Angst und Unsicherheit prägen Anlegerverhalten

In ihrem Bericht zum dritten Quartal 2013 wies die Bundesbank eine zunächst nicht nachvollziehbare Entwicklung bei den Geldanlagen aus. Trotz mickriger Zinserträge schichten die Deutschen ihr Kapital vermehrt in sichere Anlageformen um. Der Bestand an Aktien hat sich demnach von rund 35 Prozent im Jahr 1999 auf 22,3 Prozent reduziert, obwohl gerade in den letzten Monaten die Aktienmärkte immer neue Höchstmarken verzeichnen konnten. Das seit geraumer Zeit niedrige Zinsniveau, das insbesondere zur Unterstützung der Wirtschaft dienen soll, bringt den Anlegern allerdings unter dem Strich einen Verlust, aber eben auch Sicherheit. Für diese Tendenz macht die Bundesbank die durch die Schulden- und Finanzkrise verursachten Ängste und daraus resultierende Verunsicherung der Sparer verantwortlich.

Inflation oder Deflation – welche Gefahr ist größer?

Angesichts der nach wie vor existenten übermäßig hohen Staatsschulden kann von einer Entspannung nicht die Rede sein. Die Staaten benötigen eine Inflation von knapp zwei Prozent, um die Verschuldung in den Griff zu bekommen. Für Sparer bedeutet dies einen noch stärkeren Wertverlust ihrer Anlagen, als dies im Moment der Fall ist. Allerdings befürchtet die Europäische Zentralbank (EZB) ein Sinken der Preise; damit würde eine fatale Spirale aus Preisverfall und Nachfragerückgang eingeleitet, die in eine anhaltende Stagnation münden könnte. Die EZB wird daher all ihre geldpolitischen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Inflationsrate zu steigern. Daraus resultiert für Sparer, dass sie über alternative Geldanlagen dringend nachdenken sollten, um zumindest die Preissteigerung auffangen zu können.

Inflation frisst Renditen und Erspartes auf

Trotz der berechtigten Ängste, die nicht zuletzt durch die Schulden- und Finanzkrise geschürt wurden, sollten sich Sparer mit dem Thema Geldanlage konstruktiv auseinandersetzen. Unterstützung können sie unter http://www.swisslife.de/ erhalten. Das Parken von Kapital auf Tages- oder Festgeld-Konten führt zu einem reellen Verlust von Vermögen, da die Renditen die Inflationsrate nicht ausgleichen können. Auch wenn diese im Moment relativ niedrig ist, wird die EZB alles daran setzen, die Preisentwicklung zu beeinflussen.

Viele vernachlässigen bei Geldanlage Inflationsrate

9. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Skley

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Wir haben an dieser Stelle bereits das eine oder andere Mal darauf hingewiesen, dass man bei der Geldanlage auch die Inflationsrate berücksichtigen sollte. Dies bedeutet konkret, dass die Zinsen nicht niedriger als die aktuelle Inflation sein sollten, denn sonst werden sie einfach von der Teuerung aufgefressen. Offenbar ist dies jedoch eine Tatsache, die viele Deutsche immer noch beim Thema Geldanlage vernachlässigen, weil vielleicht auch viel zu selten deutlich darüber gesprochen wird.

Dies zeigt auch eine aktuelle Studie der Postbank. Besonders bei langfristigen und später vielleicht mal existenziellen Anlagen wie der privaten Altersvorsorge spielt die Inflation eine große Rolle, denn so kann es kommen, dass man zu gering kalkuliert. Eine Summe, die einem zum Zeitpunkt des Abschlusses noch zum Leben gereicht hat, kann in einigen Jahren schon nicht mehr genug sein.

Trotzdem gab in der Umfrage der Postbank nur jeder achte Deutsche an, dass er die Inflation in die private Altersvorsorge mit einbeziehe. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass dies fĂĽr sie keine Rolle spiele und 35 Prozent haben immerhin schon einmal darĂĽber nachgedacht. Die Inflationsrate liegt momentan ĂĽbrigens bei 2,4 Prozent. Mal sehen, was das erneute Herabsetzen des Leitinses auf 1 Prozent fĂĽr Folgen fĂĽr die Zinsen haben wird…

Geldanlage: Zinsen sollten ĂĽber Inflationsrate liegen

1. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Anleger, die ihr Geld sicher für eine gewisse Zeit verwahrt sehen wollen, sollten nicht nur die Zinsen alleine im Auge behalten, sondern dabei auch die Inflationsrate im Kopf haben. Liegen die Zinsen nämlich unter der Rate sind sie im Prinzip verloren. Darauf weist die unabhängige Finanzberatung FMH hin.

Laut einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamts lag die Inflationsrate im Juni 2011 bei 2,3 Prozent. Man sollte also bei den aktuellen Zinsen darauf achten, dass sie über diesem Wert liegen.

Sparbriefe seien hier aktuell eine gute Anlageform. Große europäische Banken würden für fünfjährige Sparbriefe momentan bis zu 4,25 Prozent Zinsen im Jahr zahlen. Bei einer Laufzeit von drei Jahren wären es immerhin noch 4 Prozent. Auch Festgeld oder Tagesgeld mit guten Zinsen seien eine sichere Wahl.