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Die Krisenwährung der Welt – Gold

27. Juli 2011 Keine Kommentare
GoldmĂĽnze

GoldmĂĽnze

Juli 2011 der Goldpreis für Feingold erreicht auf dem Weltmarkt ein Allzeithoch. Lohnt es sich jetzt noch zu investieren oder wird der Preis dauerhaft fallen. In diesen Dimensionen denkt ein Kleinanleger. Gold ist die Krisenwährung der Welt, egal ob in Form von Schmuck, Goldmünzen oder Goldbarren. Kapitalanleger, die sich in Gold flüchten, wollen so verhindern, dass ein instabiler Markt zu großen Verlusten führt. Bei der Anlage in Gold geht es nicht um Spekulation oder Wertschöpfung, sondern um Wertsicherung.

Der Goldpreis in seiner Entwicklung.
Gold verliert, als langfristige Anlage betrachtet, nicht an Wert. Es ist für die Spekulation ein eher unattraktiver Markt. Gold erzielt im Laufe der Zeit eine kleine, aber stete Wertsteigerung. Selbst wer als Kleinanleger zum Allzeithochpreis kauft, wird in einigen Jahren zumindest seinen Kaufpreis zurückbekommen. Wahrscheinlich sogar etwas mehr. Setzt man jedoch die Ertragschancen in Relation zu den Marktmöglichkeiten beispielsweise eines Aktienkaufes, dann sind diese doch eher als bescheiden zu bezeichnen.

Sinn der Kapitalanlage in Gold für vermögende Menschen.
Das Großkapital nutzt Gold daher als sicheren Hafen, wenn zu erwarten ist, dass die Kurse fallen. So lässt sich auch das Allzeithoch des Jahres 2011 für den Goldpreis erklären. Amerika drückt eine gigantische Schuldenlast. Ohne kurzfristige und langfristige Lösungsansätze ist das Land faktisch Pleite. Auch dem Euro, der 2008 noch als Krisenwährung gegenüber dem Dollar diente, geht es nicht uneingeschränkt gut. Griechenland, Irland, Portugal und auch andere Eurostaaten haben massive Finanzprobleme. So ist auch eine Euroinvestition, besonders in Anbetracht der Schritte, die zur Eurorettung unternommen wurden, nicht risikofrei.

Geld hat nur der, der es weder verliert noch ausgibt. Es steht zu erwarten, dass sich der Markt regulieren muss. Großanleger parken nun ihr Geld, bis die Märkte ihnen wieder sicher und überschaubar erscheinen, in Gold. Dabei mögen sie etwas „Kleingeld“ gewinnen oder auch verlieren, doch das Kapital ist auf jeden Fall gesichert. Gold ist seit Generationen, im Hinblick auf die Kapitalsicherung, die sicherste „Währung“. Es bietet die besten Chancen, auch nach einer Marktbereinigung, wieder in Investitionskapital tauschbar zu sein.