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Artikel Tagged ‘Geldanlage’

Sichere Geldanlage – der ideale Mix für optimale Ertragschancen

3. April 2012 3 Kommentare

Geld anlegen - Public Domain Image/pennies

Sichere Geldanlagen stehen fĂĽr die meisten Anleger seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vordergrund, daher konnten insbesondere Immobilien als stabile Sachwerte in den vergangenen Monaten stark an Beliebtheit zunehmen. Ebenfalls als sichere Geldanlage gelten Tagesgeld und Festgeld, wobei hierbei darauf geachtet werden sollte, dass die Geldanlage höhere Zinsen erwirtschaftet als die Inflationsrate wieder an Kaufkraft einnimmt. Um bei der Kapitalanlage – insbesondere bei hohen Anlagesummen – auch steuerlich auf der sicheren Seite zu stehen, ist es zudem empfehlenswert, sich an einen kompetenten Steuerberater zu wenden, wie die Steuerberatungsgesellschaft Nicole Linhart aus MĂĽnchen.

Der ideale Mix der Geldanlage: Optimales Verhältnis von Risiko und Rendite
Um möglichst hohe Erträge mit der Kapitalanlage zu erwirtschaften, sollte vor einer Entscheidung über die Geldanlage ein entsprechender Vergleich durchgeführt werden. Zum idealen Mix können als sichere Geldanlage Tagesgeld und Festgeld ausgesucht werden oder Immobilien kaufen, wenn es das eigene Budget erlaubt. Gleichzeitig können durchaus auch Kapitalanlagen mit etwas höherem Risiko im Portfolio beigemischt werden, beispielsweise durch Aktien Kaufen an der Börse oder Investitionen in Investmentfonds. Vor jeder Geldanlage sollte jedoch daran gedacht werden, dass manche Investitionen mit einer langen Laufzeit und damit einer langfristigen Bindung des Kapitals verbunden sind. Bei risikoreichen Kapitalanlagen muss gleichzeitig bedacht werden, dass diese auch zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen können. Daher sollten die hohen Ertragschancen bei spekulativen Anlageformen immer gegen das Risiko abgewägt werden und nur ein Teil des Kapitals in dieser Form angelegt werden.

Niedrige Zinsen verleiten Anleger zu Geldanlage mit hohem Risiko
Aufgrund des Schocks, von dem viele Anleger aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen waren, hält der Trend, eine sichere Geldanlage zu wählen, zwar noch immer an, doch aufgrund der niedrigen Zinsen und dem Wunsch nach dem schnellen Geld, greifen viele Anleger auch wieder vermehrt zu risikoreichen Kapitalanlagevarianten. Die früher beliebten Bundesanleihen, die heute unter der Inflationsrate verzinst werden, werden kaum noch als Geldanlage ausgewählt, denn für die Anleger bedeutet diese Variante letztendlich ein Minusgeschäft. Immobilien zu kaufen ist ein Trend, der für eine sichere Geldanlage steht, doch nicht jeder kann eine Wohnung finanzieren, um mit dieser Mieteinnahmen zu generieren und letztendlich gewinnbringend zu veräußern. Investitionen in Investmentfonds nehmen seit Mitte 2011 wieder zu, vor allem werden dabei risikoreichere Anlageklassen selektiert, beispielsweise Fonds, die in Schwellenländer investieren.

Um fĂĽr ein hohes MaĂź an Sicherheit bei gleichzeitig idealen Ertragschancen zu sorgen, ist vor jeder Entscheidung ĂĽber die Geldanlage ein Vergleich empfehlenswert, bei dem auch die jeweiligen Risikofaktoren sowie die Kapitalbindungsdauer berĂĽcksichtigt werden.

Stiftung Warentest: Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“

16. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Bautsch

cc by wikimedia/ Bautsch

Generell ist es ratsam sich beim Thema Geldanlage auch selbst ausreichend zu informieren und sich nicht alleine auf Portfoliomanager oder Bankberater zu verlassen. Für Laien ist dies natürlich besonders schwer, denn es gibt eine Fülle von Angeboten auf dem Markt, die nicht immer auf Anhieb verständlich dargestellt werden. Um ein bisschen mehr Überblick in diese Flut von Angeboten zu bringen hat die Stiftung Warentest den neuen Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“ herausgebracht.

Der neue Ratgeber richtet sich gezielt an Laien, die sich ihre eigene Meinung zum Thema Geldanlage bilden wollen. Mit den „Fleißigen“ im Titel meint die Stiftung Warentest nicht etwa Anleger, die mehrfach täglich die Börsenkurse checken, sondern Leute, die sich ganz genau überlegen, welche Anlageprodukte für einen längeren Zeitraum zu ihnen passen.

So erhält man in dem Ratgeber „Geldanlage für Fleißige“ viele Tipps und Tricks, was bei einem guten Investment wichtig ist. Die Anlagemöglichkeiten werden genau erklärt und die Experten beschreiben, wie man die Produkte nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen auswählt bzw. zuschneidet. Es gehe dabei laut der Stiftung Warentest um eine gesunde Mischung aus Rendite, Sicherheit und Kapitalverfügbarkeit. Der Ratgeber ist seit dieser Woche für 16,90 Euro zu haben. Bestellen lässt er sich ganz einfach online auf der offiziellen Seite der Stiftung Warentest.

Griechische Staatsanleihen: Umtausch ĂĽberdenken

9. März 2012 Keine Kommentare
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Der Schuldenschnitt für Griechenland kommt. Alle Inhaber von griechischen Staatsanleihen sollen in diesem Zusammenhang auf über die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Dafür werden die alten Papiere in neue umgetauscht, die Laufzeiten von 30 Jahren haben. In diesem Zusammenhang weist die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz darauf hin, dass man, bevor man solch ein Umtauschangebot annimmt, seine eigene Situation genau prüfen sollte.

Alle, die noch kurze Restlaufzeiten haben sollten laut den Experten ihre jetzigen Papiere behalten um den Verlust geringer zu halten. Papiere, die zum Beispiel noch in diesem Jahr fällig werden, würden durch einen Umtausch einen deutlich höheren Verlust einfahren. Man würde so nicht nur auf einen Teil der Forderungen verzichten, sondern könne auch spätere Kursverluste erwarten.

Haben die griechischen Staatsanleihen jedoch noch längere Laufzeiten, so raten die Experten zum Umtausch um das Risiko geringer zu halten. 15 Prozent des Nennwerts seien so über den Krisenfonds EFSF abgesichert. Die neuen Anleihen würden zudem nach englischem und nicht nach griechischem recht beurteilt, was einen erneuten Schuldenschnitt schwieriger macht.

Wertpapierdepot: Eröffnung bei Filiale oder Direktbank?

2. März 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

cc by flickr/ amsfrank

Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass man nicht mehr unbedingt das Gespräch mit einem Bankberater suchen muss, wenn man seine Geldgeschäfte erledigen oder neue Konten eröffnen möchte. Dies gilt auch für den Bereich der Wertpapierdepots. Da sich jedoch so manch einer nicht sicher ist, ob er ein Depot lieber bei einer Bankfiliale oder einer Direktbank eröffnen sollte, hat die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften ein paar Hinweise zusammengestellt. Darüber hinaus kann auch ein Depot Vergleich Test hilfreich sein.

Der größte und entscheidenste Unterschied zwischen beiden Wegen ist natürlich die persönliche Beratung. Wer Wert auf ein persönliches Gespräch unter vier Augen mit einem Berater legt, der sollte lieber zu einer Bankfiliale gehen. Dort wird der Berater mit einem zusammen auch die entsprechenden Formulare durchgehen und einem beim Ausfüllen helfen.

Etwas unpersönlicher verläuft das Verfahren natürlich bei einer Direktbank, wo alle Geschäfte am Telefon oder online abgewickelt werden. Bei der Eröffnung eines Depots muss der Sparer sich die entsprechenden Formulare herunterladen, alleine ausfüllen und ausdrucken. Danach folgt das Post-Ident-Verfahren, bei dem man mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einem Postschalter geht um sich dort zu identifizieren. Dabei bringt man die Formulare ebenfalls mit, welche dann direkt an die entsprechende Bank geschickt werden. Die Unterlagen für das Depot und die entsprechenden Zugangsdaten erhält man danach per Post.

Aktien: Langfristige Geldanlage fĂĽr Privatanleger

17. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ KMJ

cc by wikimedia/ KMJ

Viele Privatanleger wollen ebenfalls an den Börsen mitmischen, jedoch bewegt sich so manch einer ein wenig zu unsicher auf dem Parkett oder eben zu uniformiert. Der Deutsche Schutzverein für Wertpapierbesitz rät Privatanlegern daher vor allem dazu, Aktien als langfristige Geldanlage zu betrachten und nicht auf kurzfristige Gewinne zu setzen.

Die Unsicherheit an den Märkten sei weiterhin sehr groß, so dass sich viele Privatanleger leider zyklisch verhalten würden. Sie kauften häufig Aktien, wenn die Kurse hoch seien und stoßen sie bei niedrigen Kursen oft viel zu schnell ab. Ein Zeitraum von 10 bis 15 Jahren sei in den Augen der Experten ideal. Dabei solle man sich ein möglichst solides Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell heraussuchen.

Zudem sei eine sogenannte Stop-Loss-Order eine gute Möglichkeit um sich Gewinne zu sichern. Dabei nennt man seiner Depotbank eine Kursgrenze, bei deren Unterschreiten ein Verkaufsauftrag ausgeführt wird. Dadurch stelle man sicher, dass nach einem Kursrückgang nicht zu lange mit dem Verkauf gewartet würde.