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Artikel Tagged ‘Bundeswertpapiere’

Bundeswertpapiere: Privatanleger setzen lieber auf andere Anlageformen

20. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Hochzeit der Bundesschatzbriefe bei Privatanlegern ist längst vorbei. Während in den Jahren nach der deutschen Einheit über 30 Prozent der privaten Sparer ihr Geld in diese Anlageform investierten, sind es heute noch nicht einmal ein Prozent! Bundeswertpapiere gelten nach wie vor zwar als sichere Anlageform, jedoch bringen sie im Jahr gerade einmal Zinsen von einem Prozent und dies liegt weit unter der Inflationsrate.

So leihen immer weniger Privatanleger dem deutschen Staat Geld. Von dem 2008 vereinbarten Ziel, bis zum Jahr 2013 den Anteil der privaten Sparer in diesem Bereich auf drei bis fünf Prozent zu erhöhen, ist man meilenweit entfernt.

Die meisten Kleinanleger setzen dann doch lieber auf flexible Produkte wie das Tagesgeld, das einem aktuell bis zu 2,7 Prozent Zinsen bringt. Während Finanzexperten vor diesem Zustand warnen, heiĂźt es vom Bundesfinanzministerium nur, dass man auch weiterhin dafĂĽr sorgen werde, dass private Anleger von Bundeswertpapieren profitieren wĂĽrden. Nur leider sieht dies momentan nicht so aus, denn der Start von neuen Produkten wie dem „Schatzdepot“ wird seit Monaten immer weiter nach hinten geschoben…

Geldanlagen 2011: Was brachte Rendite?

6. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ BullionVault

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Das vergangene Jahr war ohne Frage von finanziellen und wirtschaftlichen Turbulenzen geprägt. Dies haben natürlich auch die Anleger zu spüren bekommen. Der Bundesverband deutscher Banken hat für das Jahr 2011 eine erste Bilanz in Sachen Geldanlage gezogen. Dabei zeigte sich, dass alle, die in Gold investiert haben, zu den Gewinnern 2011 gehören. Verluste brachten hingegen Dax-Standardwerte.

Wer zu Beginn des Jahres 2011 eine Summe von 10.000 Euro in Gold investiert hat, hat sein Vermögen jetzt, Anfang 2012, im Schnitt auf 11.310 Euro vermehrt. Bundeswertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, haben sich ebenfalls für viele ausgezahlt. Hier hat sich das eingesetzte Vermögen von 10.000 Euro auf 10.660 Euro erhöht.

Niedrige Renditen brachten hingegen zum Beispiel Sparbriefe. Wer 10.000 Euro in Sparbriefe gesteckt hat, hat im Laufe des Jahres nur 210 Euro mehr bekommen. Bei Termineinlagen hat sich das Vermögen um im Schnitt 120 Euro erhöht und bei einjährigen Finanzierungsschätzen des Bundes nur um 47 Euro. Verloren haben hingegen alle, die bei ihren Geldanlagen auf Dax-Standardwerte setzten. Laut dem Bundesverband deutscher Banken haben sich 10.000 Euro auf nur noch 8.690 Euro verringert.