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Artikel Tagged ‘Altersvorsorge’

Mit Denkmälern Steuern sparen

21. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ roger4336

Denkmalimmobilien sind eine sichere Geldanlage. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu normalen Immobilien ordentlichen Steuern sparen, da ihr kultureller Mehrwert vom Staat anerkannt und gefördert wird.

Ein Dach ĂĽber dem Kopf – das ist fĂĽr den Menschen ein GrundbedĂĽrfnis. Deshalb gilt eine Immobilie als krisenfeste und inflationssichere Geldanlage und sollte ein fundamentaler Bestandteil Teil einer Strategie zur Altersvorsorge sein.
Dabei lohnt es sich gleich mehrfach, eine Denkmalimmobilie zu erwerben.

Denkmalimmobilien – das sind prachtvolle Gebäude aus verschiedenen kulturellen Epochen, die vom Amt fĂĽr Denkmalschutz, in die Denkmallisten aufgenommen wurden, weil sie nicht nur ganz erheblich zum Stadtbild beitragen, sondern auch Zeitzeugen unserer Kultur sind.
Anders als bei anderen Immobilien besteht hier ein Interesse des Staates, diese Bauwerke zu erhalten.

Wegen des besonderen Flairs von Denkmalimmobilien sind sie besonders als Eigenheim interessant. Daneben ergibt sich der Vorteil dieser Immobilien vor allem aus der steuerlichen Förderung. So kann der Käufer einerseits über die lineare AFA die Wertminderung abschreiben, die sich aus der Abnutzung von Immobilien ergibt.
Die oft hohen Sanierungskosten von Altbauten schrecken Käufer dagegen meistens eher ab. Doch gerade diese sollten kein Grund sein, von dem Kauf einer Denkmalimmobilie abzusehen. Denn hieraus ergibt sich der eigentliche steuerliche Vorteil einer Denkmalimmobile:
Das Einkommenssteuergesetz sieht fĂĽr diese Kosten eine Abschreibung von bis zu 100% vor.

Ein Vorteil hierbei ist, dass es die Steuervorteile sowohl fĂĽr Investoren als auch fĂĽr Selbstnutzer gibt. So können Selbstnutzer die Kosten fĂĽr eine Sanierung ĂĽber 10 Jahre mit jährlich 9% auf ihre Steuerlast ansetzen. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, können sogar 100% abgeschrieben werden – ĂĽber einen Zeitraum von 12 Jahren, bei dem in den ersten 8 Jahren jeweils 9% pro Jahr und den restlichen vier Jahren 7% angesetzt werden können.

Zu beachten ist hierbei, dass die Kosten erstmals im Jahr der Fertigstellung berücksichtigt werden können und dass der Erwerb vor der Sanierung erfolgt sein muss. Andernfalls vermindert das den abschreibaren Teil der Sanierungskosten.

Alle weiteren steuerlichen Vorteile greifen bei Denkmalimmobilen natĂĽrlich ebenfalls: So sind zum Beispiel Gewinne aus dem Wiederverkauf von Immobilien nach einer Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerfrei.

Abschließend soll noch auf die Finanzierung hingewiesen werden. Neben den klassischen Finanzierungsformen können hier eventuell auch spezielle Förderdarlehen beansprucht werden. Zudem sind die Kosten, die sich aus der Finanzierung ergeben, ebenfalls als steuerlich relevante Mehrbelastung zu sehen – und deshalb absetzbar.

Es zeigt sich also, dass denkmalgeschĂĽtzte Immobilien als Anlageobjekt, aber auch als Wohneigentum interessant sind.

DISQ: Bank-Beratung zum Thema Altersvorsorge im Test

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Private Altersvorsorge ist für jeden von uns essentiell, denn in der Regel reicht die staatliche Rente schon lange nicht mehr aus um im Alter seinen Lebensstandard halten zu können. Daher sollte sich jeder so früh wie möglich mit diesem Thema befassen und entsprechende Schritte einleiten. Dazu brauchen die meisten Verbraucher einen gute Finanzberater. Doch diese sind leider nicht immer so leicht zu finden.

Dies zeigte sich auch bei einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Dieses schickte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Testkunden in 15 Banken und Sparkassen in Hamburg, Berlin und München sowie in überregionale Institute. Am Ende kamen so 15 Beratungsgespräche zusammen.

Was die Beratung an sich angeht, fiel das Fazit durchaus positiv aus. Meist nahmen sich die Berater gut eine Stunde Zeit, sie waren freundlich und stellten das komplexe Thema Altersvorsorge gut dar. Jedoch lagen die Schwächen eindeutig bei den Berechnungen und bei den am Ende empfohlenen Angeboten. So wurde in vielen Fällen die eigentliche Grundlage für die Auswahl geeigneter Produkte, nämlich die Berechnung der Versorgungslücke, nicht durchgeführt. Auch die ausgestellten Unterlagen wiesen Lücken auf. Nicht alle Berater erstellten am Ende einen konkreten Vorschlag. Auch fehlten zum Teil Modellberechnungen oder Produktinformationen.

Alles in allem hatten die Testkunden auch bei dieser Studie das Gefühl, manchmal eher einem Verkäufer als einem Berater gegenüberzusitzen. So fiel beispielsweise auf, dass tendenziell häufig Produkte wie die Riester-Rente empfohlen wurden, die an hohe Provisionen geknüpft sind. Die Geldinstitute, die mit ihrer Beratung das DISQ am meisten überzeugten, waren die Berliner Sparkasse, gefolgt von der Deutschen Bank und der Berliner Volksbank.

Altersvorsorge-Beratung: ING-Diba und Cortal Consors können bei Kunden punkten

29. April 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Candida Performa

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Immer wieder hört man von dubiosen Machenschaften bei der Finanzberatung und der Beratung zur Altersvorsorge. Welche Anbieter sind jedoch empfehlenswert? Dies wollte das „Handelsblatt“ herausfinden und ließ daher vom Meinungsforschungsinsitut Service Value eine umfassende Umfrage durchführen.

Befragt wurden 2.300 Kunden, die sich in den letzten drei Jahren bei ihrer Bank zum Thema Altersvorsorge hatten beraten lassen. Dafür mussten die Teilnehmer einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen, bei dem fünf Hauptkriterien bewertet wurden: Dokumentation, Bedarfsanalyse, Berechnungsmodell, Lösungsvorschläge und Kostentransparenz. Auf diese Weise wurden 13 Banken beurteilt.

Am besten schnitten bei den Kunden eindeutig die Online-Banken Cortal Consors und ING-Diba ab. 70% waren sehr zufrieden mit deren Altersvorsorge-Beratung und daher erhielten sie mit fĂĽnf Sternen die Bestnote. 65% der Befragten waren von der Beratung der Sparda-Bank ĂĽberzeugt, was zu vier Sternen fĂĽhrte.

Die Volks- und Raiffeisenbanken, die Direktbank comdirect und die Santanderbank erhielten drei Sterne, da sich ĂĽber 50% mit deren Leistung zufrieden zeigten. Alles in allem fiel vor allem auf, dass die groĂźen Banken wie die Deutsche Bank, die Targobank oder die Commerzbank eher schlecht abschnitten.