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Stiftung Warentest testet Eigenheimfinanzierung

cc by flickr/ ScriS

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Für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ hat die Stiftung Warentest unterschiedliche Immobilienkredit-Angebote bei 89 Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Vermittlungsgesellschaften näher unter die Lupe genommen. Dabei kam heraus, dass in Sachen Eigenheimfinanzierung die Bausparkassen mit ihren Kombikrediten weit vorne liegen.

Die Tester suchten ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro für eine Laufzeit von rund 20 Jahren. Die Riester-Varianten der Bausparkassen oder Banken erzielten hier die besten Ergebnisse. Durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile könne man auf jeden Fall Geld sparen.

Bei den Kombikrediten handelt es sich um eine Mischung aus Bausparvertrag und Darlehen, bei dem der Zins fĂĽr die komplette Laufzeit festgelegt ist. Die LBS Rheinland-Pfalz verlangte in der Riester-Variante fĂĽr den Modellfall der Stiftung Warentest lediglich 3,87& Effektivzins.

Das günstigste normale Riester-Darlehen fand man bei der Allianz mit einem Effektivzins von 4,46%, Die Stiftung Warentest rät jedoch nur zu diesen Angeboten der Bausparkassen, wenn der Kreditnehmer einen Eigenanteil von 20 bis 30% der Finanzierungssumme aufbringen könne.

Generell ist ein Angebotsvergleich sehr wichtig, vor allem, wenn man sich doch für eine Baufinanzierung oder ein Kfw-Förderdarlehen entscheidet. Bei einer Summe von 180.000 Euro und einer Laufzeit von 15 Jahren machen verschiedene Zinsen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot einen Unterschied von rund 36.000 Euro aus. Ein flexibler Kredit mit einer Bindung von zehn Jahren und der Möglichkeit zum Ratenwechsel beträgt der Unterschied laut der Stiftung Warentest immer noch rund 13.000 Euro.

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