Riester-Vertrag: Stimmt die Sparrate noch?

10. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Trotz einiger Kritik sind Riester-Verträge in Deutschland immer noch eine der beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge. Riester-Sparer sollten ab und an ein Auge auf ihre aktuelle Sparrate werfen. Diese muss nämlich bei Veränderungen im Leben wie einer Gehaltserhöhung oder Ähnlichem unter Umständen neu angepasst werden.

Riester-Sparer müssen vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen um die staatliche Förderung, die 154 Euro hoch ist, zu bekommen. Liegt man darunter, wird die Zulage entsprechend gekürzt. Bei einer Gehaltserhöhung kann dies also der Fall sein. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ hin“. Deshalb muss man natürlich noch lange nicht die Altersvorsorge verkaufen. Lediglich die Beiträge müssen angepasst werden.

Die maximale Einzahlung von 2.100 Euro im Jahr wird gefördert. Wer eh den Höchstbetrag in den Riester-Vertrag einzahlt, muss logischerweise keine Änderungen vornehmen. Trotzdem kann es grundsätzlich nicht falsch sein, seine Sparrate zu erfragen. Dazu wendet man sich an die Deutsche Rentenversicherung.

Tipp: Geldanlage auf dem Girokonto

7. Februar 2012 Keine Kommentare

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Es gibt viele Möglichkeiten, wenn man Geld anlegen will. Man kann ein Sparbuch anlegen, ein Tages- oder ein Festgeldkonto eröffnen, oder man lässt sein Geld einfach auf dem Girokonto liegen, denn auch dort kann es sich „vermehren“. Auch wenn es vielleicht ein wenig seltsam klingt, aber auch ein Girokonto ist eine attraktive Möglichkeit, um sein Geld effektiv anzulegen und das zu guten Zinsen und ohne großen Aufwand.

Mit der richtigen Bank
Möglich wird die Geldanlage Girokonto nur mit einer Bank, die das Guthaben auf diesem Konto attraktiv verzinst. So erhalten Kunden der DKB 2,05% p.a., und mit diesem Zinssatz fällt es sehr leicht, auf dem eigenen Konto Geld zu sparen. Die Kunden der DKB Bank müssen nichts weiter tun als ihr Geld auf dem Konto zu lassen, denn durch den guten Zinssatz wird das Geld von ganz alleine immer mehr. Wenn man das auf ein Jahr hochrechnet, dann fällt es nicht schwer sich vorzustellen, wie effektiv diese Option der Geldanlage ist. Wenn man ein neues Girokonto eröffnen will, dann sollte ein wichtiges Kriterium sein, ob die Bank eine Verzinsung des Guthabens anbietet.

Lukrativ und einfach
Ein Girokonto als Sparmöglichkeit ist noch relativ neu, aber immer mehr Menschen nutzen diese Möglichkeit, denn einfacher kann man sein Geld nicht anlegen. Bei der Wahl des Girokontos sollten immer mehrere Faktoren eine Rolle spielen, so zum Beispiel die Höhe der Kontoführungsgebühren und ob es eine kostenlose EC- und Kreditkarte gibt. Auch die Frage nach dem Mindestgeldeingang im Monat ist eine wichtige Frage, es sollte aber immer im Vordergrund stehen, ob die Bank eine Guthabenverzinsung anbietet. Geld anlegen ist populär geworden, denn keiner will mehr auf den „Notgroschen“ verzichten. Wenn es dann eine Bank gibt, die es einfach macht zu sparen, dann sollte man nicht zögern, sondern bei dieser Bank ein Konto eröffnen.

Fondsanleger: Gut informieren und Jahresbericht einsehen

3. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ gillyberlin

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Fonds werden Anlegern nur zu gerne angeboten. Zwar locken sie meist mit vergleichsweise hohen Renditen, jedoch sollte man sich als Anleger auch ein wenig mit diesem Bereich auskennen und sich zumindest die Grundlagen des Geschäfts aneignen. Die Vergangenheit hat schließlich gezeigt, dass so manch einer aus Unwissenheit auf das falsche Pferd gesetzt hat bzw. sich von Beratern in eine falsche Richtung hat leiten lassen.

So weist aktuell auch die Aktion „Finanzwissen für alle“ darauf hin, dass man die Halbjahres- und Jahresberichte von Investmentfonds mit einem kritischen Blick durchsehen und sie nicht einfach zu den Akten legen sollte. Nur so hat man die Chance die Entwicklung des Fonds im Auge zu behalten.

In den Berichten werden sämtliche Wertpapiere aufgeführt, die der Fonds enthält, alle Käufe und Verkäufe sowie zusätzliche Informationen zu Regionen, Branchen und Unternehmen. Einen zusätzlichen Blick können Anleger zudem auf die Internetseiten der Anbieter werfen. Auf den sogenannten Fact-Sheets wird Auskunft darüber erteilt wie der Fonds aufgeteilt wird und in welche Bereiche investiert wird.

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Umfrage: Deutsche sparen trotz Krise weiter

27. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ matze_ott

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Die wirtschaftliche und finanzielle Lage in Europa ist momentan alles andere als einfach. Trotzdem wird immer wieder darüber berichtet, dass die Deutschen sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern halten würden. Ob dies nun Mut- oder Meinungsmache ist oder nicht, darauf wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Interessant ist jedoch eine Umfrage im Auftrag der ING-Diba, für die über 18.000 Menschen in 19 europäischen Ländern nach ihrer aktuellen finanziellen Lage befragt wurden.

In Deutschland gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie trotz Krise unverändert weiter sparen würden. 15 Prozent können nach eigenen Angaben sogar mehr als zuvor zur Seite legen. Nur 34 Prozent sparen weniger. Ähnliche Ergebnisse wurden nur in Luxemburg und Österreich erzielt. In vielen anderen europäischen Ländern, vor allem in den südlichen Krisenländern wie Spanien oder Italien, berichteten gut zwei Drittel, dass sie weniger Geld zur Seite legen können als bisher.

32 Prozent der Deutschen sagten, dass sie die Inflation spüren würden. In Frankreich waren dies 56 Prozent der Befragten, in Italien 55 Prozent und in der Slowakei 51 Prozent. 62 Prozent der deutschen Befragten gaben zudem an, dass sie Rücklagen für Notfälle bilden würden. Größere Anschaffungen wie Elektrogeräte oder Autos zählen zudem zu den Hauptsparmotiven der Deutschen. Zudem zeigte die Umfrage, dass in nur wenigen anderen Ländern so an dem Ersparten festgehalten wird wie in Deutschland.

Mit Denkmälern Steuern sparen

21. Januar 2012 Keine Kommentare

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Denkmalimmobilien sind eine sichere Geldanlage. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu normalen Immobilien ordentlichen Steuern sparen, da ihr kultureller Mehrwert vom Staat anerkannt und gefördert wird.

Ein Dach ĂĽber dem Kopf – das ist fĂĽr den Menschen ein GrundbedĂĽrfnis. Deshalb gilt eine Immobilie als krisenfeste und inflationssichere Geldanlage und sollte ein fundamentaler Bestandteil Teil einer Strategie zur Altersvorsorge sein.
Dabei lohnt es sich gleich mehrfach, eine Denkmalimmobilie zu erwerben.

Denkmalimmobilien – das sind prachtvolle Gebäude aus verschiedenen kulturellen Epochen, die vom Amt fĂĽr Denkmalschutz, in die Denkmallisten aufgenommen wurden, weil sie nicht nur ganz erheblich zum Stadtbild beitragen, sondern auch Zeitzeugen unserer Kultur sind.
Anders als bei anderen Immobilien besteht hier ein Interesse des Staates, diese Bauwerke zu erhalten.

Wegen des besonderen Flairs von Denkmalimmobilien sind sie besonders als Eigenheim interessant. Daneben ergibt sich der Vorteil dieser Immobilien vor allem aus der steuerlichen Förderung. So kann der Käufer einerseits über die lineare AFA die Wertminderung abschreiben, die sich aus der Abnutzung von Immobilien ergibt.
Die oft hohen Sanierungskosten von Altbauten schrecken Käufer dagegen meistens eher ab. Doch gerade diese sollten kein Grund sein, von dem Kauf einer Denkmalimmobilie abzusehen. Denn hieraus ergibt sich der eigentliche steuerliche Vorteil einer Denkmalimmobile:
Das Einkommenssteuergesetz sieht fĂĽr diese Kosten eine Abschreibung von bis zu 100% vor.

Ein Vorteil hierbei ist, dass es die Steuervorteile sowohl fĂĽr Investoren als auch fĂĽr Selbstnutzer gibt. So können Selbstnutzer die Kosten fĂĽr eine Sanierung ĂĽber 10 Jahre mit jährlich 9% auf ihre Steuerlast ansetzen. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, können sogar 100% abgeschrieben werden – ĂĽber einen Zeitraum von 12 Jahren, bei dem in den ersten 8 Jahren jeweils 9% pro Jahr und den restlichen vier Jahren 7% angesetzt werden können.

Zu beachten ist hierbei, dass die Kosten erstmals im Jahr der Fertigstellung berücksichtigt werden können und dass der Erwerb vor der Sanierung erfolgt sein muss. Andernfalls vermindert das den abschreibaren Teil der Sanierungskosten.

Alle weiteren steuerlichen Vorteile greifen bei Denkmalimmobilen natĂĽrlich ebenfalls: So sind zum Beispiel Gewinne aus dem Wiederverkauf von Immobilien nach einer Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerfrei.

Abschließend soll noch auf die Finanzierung hingewiesen werden. Neben den klassischen Finanzierungsformen können hier eventuell auch spezielle Förderdarlehen beansprucht werden. Zudem sind die Kosten, die sich aus der Finanzierung ergeben, ebenfalls als steuerlich relevante Mehrbelastung zu sehen – und deshalb absetzbar.

Es zeigt sich also, dass denkmalgeschĂĽtzte Immobilien als Anlageobjekt, aber auch als Wohneigentum interessant sind.