Griechische Staatsanleihen: Umtausch ĂĽberdenken

9. März 2012 Keine Kommentare
Quelle: wikimedia

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Der Schuldenschnitt für Griechenland kommt. Alle Inhaber von griechischen Staatsanleihen sollen in diesem Zusammenhang auf über die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Dafür werden die alten Papiere in neue umgetauscht, die Laufzeiten von 30 Jahren haben. In diesem Zusammenhang weist die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz darauf hin, dass man, bevor man solch ein Umtauschangebot annimmt, seine eigene Situation genau prüfen sollte.

Alle, die noch kurze Restlaufzeiten haben sollten laut den Experten ihre jetzigen Papiere behalten um den Verlust geringer zu halten. Papiere, die zum Beispiel noch in diesem Jahr fällig werden, würden durch einen Umtausch einen deutlich höheren Verlust einfahren. Man würde so nicht nur auf einen Teil der Forderungen verzichten, sondern könne auch spätere Kursverluste erwarten.

Haben die griechischen Staatsanleihen jedoch noch längere Laufzeiten, so raten die Experten zum Umtausch um das Risiko geringer zu halten. 15 Prozent des Nennwerts seien so über den Krisenfonds EFSF abgesichert. Die neuen Anleihen würden zudem nach englischem und nicht nach griechischem recht beurteilt, was einen erneuten Schuldenschnitt schwieriger macht.

Wertpapierdepot: Eröffnung bei Filiale oder Direktbank?

2. März 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

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Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass man nicht mehr unbedingt das Gespräch mit einem Bankberater suchen muss, wenn man seine Geldgeschäfte erledigen oder neue Konten eröffnen möchte. Dies gilt auch für den Bereich der Wertpapierdepots. Da sich jedoch so manch einer nicht sicher ist, ob er ein Depot lieber bei einer Bankfiliale oder einer Direktbank eröffnen sollte, hat die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften ein paar Hinweise zusammengestellt. Darüber hinaus kann auch ein Depot Vergleich Test hilfreich sein.

Der größte und entscheidenste Unterschied zwischen beiden Wegen ist natürlich die persönliche Beratung. Wer Wert auf ein persönliches Gespräch unter vier Augen mit einem Berater legt, der sollte lieber zu einer Bankfiliale gehen. Dort wird der Berater mit einem zusammen auch die entsprechenden Formulare durchgehen und einem beim Ausfüllen helfen.

Etwas unpersönlicher verläuft das Verfahren natürlich bei einer Direktbank, wo alle Geschäfte am Telefon oder online abgewickelt werden. Bei der Eröffnung eines Depots muss der Sparer sich die entsprechenden Formulare herunterladen, alleine ausfüllen und ausdrucken. Danach folgt das Post-Ident-Verfahren, bei dem man mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einem Postschalter geht um sich dort zu identifizieren. Dabei bringt man die Formulare ebenfalls mit, welche dann direkt an die entsprechende Bank geschickt werden. Die Unterlagen für das Depot und die entsprechenden Zugangsdaten erhält man danach per Post.

Zahlungsverkehr im Ausland: Vorher informieren!

24. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ rs-foto

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Bevor man eine Reise ins Ausland antritt, muss einiges erledigt werden. Dazu sollte laut dem Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland auch gehören, sich genau über den dortigen Zahlungsverkehr zu informieren. Besonders wenn man zum ersten Mal in das entsprechende Land reist, sind Infos über Gepflogenheiten und zum Beispiel Geldabheben am Automaten sehr wichtig.

So manch ein Deutscher hat laut den Experten im Ausland bereits eine böse Überraschung erlebt. Dies beginnt bereits bei den Gebühren für das Geldabheben. Wichtige Tipps kann hier die Hausbank geben. Sie kann einem zum Beispiel die Partnerbank im jeweiligen Land nennen und sagen wo man auch im Ausland ohne Gebühren Geld am Automaten abheben kann.

Zudem sollte man wissen, dass Geldautomaten in anderen Ländern, manchmal andere oder zusätzliche Funktionen haben. So werde man laut den Experten zum Beispiel in Italien oder auch Polen an manchen Automaten vor dem Abheben nach einer Geldspende für eine Hilfsorganisation gefragt. Stimmt man hier zu, wird das Geld direkt vom Konto abgezogen. Besonders wenn man die Anweisungen auf dem Bildschirm nicht genau versteht, kann es besser sein den Vorgang abzubrechen.

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hat zu diesem Thema die Kampagne „Bezahlen in der EU“ gestartet und stellt Verbrauchern in diesem Zusammenhang zum Beispiel eine kostenlose Online-Broschüre zur Verfügung mit wertvollen Hinweisen.

Aktien: Langfristige Geldanlage fĂĽr Privatanleger

17. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ KMJ

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Viele Privatanleger wollen ebenfalls an den Börsen mitmischen, jedoch bewegt sich so manch einer ein wenig zu unsicher auf dem Parkett oder eben zu uniformiert. Der Deutsche Schutzverein für Wertpapierbesitz rät Privatanlegern daher vor allem dazu, Aktien als langfristige Geldanlage zu betrachten und nicht auf kurzfristige Gewinne zu setzen.

Die Unsicherheit an den Märkten sei weiterhin sehr groß, so dass sich viele Privatanleger leider zyklisch verhalten würden. Sie kauften häufig Aktien, wenn die Kurse hoch seien und stoßen sie bei niedrigen Kursen oft viel zu schnell ab. Ein Zeitraum von 10 bis 15 Jahren sei in den Augen der Experten ideal. Dabei solle man sich ein möglichst solides Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell heraussuchen.

Zudem sei eine sogenannte Stop-Loss-Order eine gute Möglichkeit um sich Gewinne zu sichern. Dabei nennt man seiner Depotbank eine Kursgrenze, bei deren Unterschreiten ein Verkaufsauftrag ausgeführt wird. Dadurch stelle man sicher, dass nach einem Kursrückgang nicht zu lange mit dem Verkauf gewartet würde.

Riester-Vertrag: Stimmt die Sparrate noch?

10. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Trotz einiger Kritik sind Riester-Verträge in Deutschland immer noch eine der beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge. Riester-Sparer sollten ab und an ein Auge auf ihre aktuelle Sparrate werfen. Diese muss nämlich bei Veränderungen im Leben wie einer Gehaltserhöhung oder Ähnlichem unter Umständen neu angepasst werden.

Riester-Sparer müssen vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen um die staatliche Förderung, die 154 Euro hoch ist, zu bekommen. Liegt man darunter, wird die Zulage entsprechend gekürzt. Bei einer Gehaltserhöhung kann dies also der Fall sein. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ hin“. Deshalb muss man natürlich noch lange nicht die Altersvorsorge verkaufen. Lediglich die Beiträge müssen angepasst werden.

Die maximale Einzahlung von 2.100 Euro im Jahr wird gefördert. Wer eh den Höchstbetrag in den Riester-Vertrag einzahlt, muss logischerweise keine Änderungen vornehmen. Trotzdem kann es grundsätzlich nicht falsch sein, seine Sparrate zu erfragen. Dazu wendet man sich an die Deutsche Rentenversicherung.