Der Skandal um die Manipulationen des Libors

18. Juli 2012 Keine Kommentare

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Das angeschlagene Image der Banken bekommt seit einigen Tagen neue Dämpfer. Die bewahrheiteten Vorwürfe, englische Banken hätten den Libor manipuliert, verunsichern die Marktteilnehmer in Zeiten der Eurokrise zusätzlich. Doch was versteht man unter diesem Begriff und welche Auswirkungen können nun zu Tage treten? Ein Versuch, etwas Licht in das Geschehen zu bringen.

Der Libor als Basis breiter Teile der Finanzwirtschaft

Der Begriff Libor bedeutet „London Interbank Offered Rate“. Er ist ein Referenzzinssatz, an welchen sich die Banken im Geschäft mit anderen Banken orientieren. Berechnet wird dieser Zins, indem der Durchschnittszins von 8, 12 oder 16 internationalen Banken berechnet wird. Die Anzahl der einzubeziehenden Banken hängt von der Währung ab.
Um den gesamten Globus sind diverse Finanzinstrumente wie Hypotheken, Swaps, Kredite oder Finanzprodukte vom Libor abhängig. 80 Investmentfonds benutzen ihn als Grundlage. In der Summe werden 360 Billionen US-Dollar weltweit durch den Libor beeinflusst. Bereits geringe Schwankungen sorgen für beträchtliche Profite, oder aber auch Verluste.

Manipulationen des Libors

Bereits seit einigen Jahren werden mehrere Banken durch Finanzaufsichtsbehörden überprüft – unter anderem die Citigroup, die Bank of America, die UBS oder auch die Deutsche Bank. Im Jahr 2011 wurden auch Einflüsse dieser Banken auf den Euribor vermutet.
In diesem Jahr, gab Barclays zu, den Libor zu eigenen Gunsten manipuliert zu haben. Ob dies durch Veranlassung der damaligen britischen Regierung geschah, wie der ehemalige Barclays-Chef Diamond vor dem Unterhaus aussagte, ist noch nicht gesichert. Der jahrelang zu niedrig angesetzte Zins betraf große Teile der Finanzwirtschaft, aber auch partiell die Privatkunden, welche zum Beispiel Hypotheken aufnahmen oder Bestellungen im Versandhandel per Kredit bezahlten. Der Gesamtschaden wird von Morgan Stanley auf ca. 17 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sollten die Schadensersatzklagen gegen die betroffenen 16 Banken erfolgreich sein, so stünden den Geldhäusern schwerwiegende, finanzielle Forderungen gegenüber. Des Weiteren will die EU-Kommission auf die Manipulationen reagieren und entsprechende Änderungen vornehmen lassen.

Anlagewert Luxusauto

9. Juli 2012 Keine Kommentare

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In der heutigen Zeit werden die Menschen bei der Suche nach guten Anlagen fĂĽr das eigene Kapital kreativ. Besonders in den letzten Jahren hat sich ein Trend entwickelt, der noch vor einigen Jahren eher als das Beispiel fĂĽr einen raschen Wertverlust stand: Luxusautos. Der eigentliche Tipp in diesem Bereich liegt darin, sich fĂĽr das richtige Modell zu entscheiden.

Das richtige Auto als Wertanlage

Bei der Suche nach dem richtigen Auto als Wertanlage gibt es verschiedene Faktoren – vom Geschmack bis hin zum Wiederverkaufswert in bestimmten Regionen ist einiges dabei. NatĂĽrlich verlieren klassischen Sportwagen ihren Wert, sobald sie das erste Mal vom GrundstĂĽck des Händlers gerollt sind. Deswegen sollte man auch eher auf Modelle setzen, die auch in einigen Jahren noch das Potenzial zum echten Klassiker haben. Wer sich heute einmal die Preise fĂĽr Oldtimer aus den 70er oder 80er Jahren ansieht weiĂź, wie hoch die potenzielle Wertsteigerung fĂĽr einen neuen Wagen binnen einiger Jahre ist. Nebst der richtigen Wartung des Fahrzeugs gilt natĂĽrlich auch die Pflege und Nutzung als ein wichtiges Indiz dafĂĽr, wie viel das Auto auch in einigen Jahren noch wert sein kann.

Die Suche nach dem richtigen Auto im Netz

Die Suche nach dem passenden Wagen kann natĂĽrlich auch durch das Internet begĂĽnstigst werden. Hier hat man einen guten Ăśberblick ĂĽber die Preise von passenden Wagen und kann sich so das richtige Model anschaffen. AnschlieĂźend gilt es sich vor allem um die Pflege und die Wartung der Fahrzeuge zu kĂĽmmern. Wer sich ein solches Fahrzeug leistet, wird es nicht fĂĽr eine Spritztour auf den problematischen deutschen Sprachen nutzen. Stattdessen sollte man sich nach einen Mietwagen umsehen – auf dem Portal www.erento.com findet man eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Wagen aus diesem Bereich. Mit dieser Kombination kann der gekaufte Wagen in einigen Jahren mit einer deutlichen Steigerung im Wert verkauft werden.

Cosmos Direct mit neuem Spot

2. Juni 2012 Keine Kommentare

Das neue virale Video von Cosmos Direct ist eine Art der Werbung, die in 30 Sekunden einen faszinierenden Trickfilm zeigt, der nicht nur lustig, sondern ebenfalls passend zu den Kommentaren ist. Natürlich handelt es sich hier um eine Versicherung, die als flexible Vorsorge zu jeder Zeit angepriesen wird. Wichtig ist die Flexibilität, die besagt, der Versicherer kommt jederzeit an sein Geld. Auch die hohen Zinsen werden mit den Worten zinsstark erwähnt.


Das Video fängt mit einer Familie, Mann, Frau und kleiner Tochter auf dem Sofa an. Der Mann tippt Daten in sein Tablett ein und schickt sein Geld dahin, wo es stark wird, wie die Werbung verheißt. Mutter und Tochter sitzen nebeneinander auf dem Sofa und schauen sich ein Buch an. Ein Sparschwein springt vom Tisch in das Tablett und erscheint in einer virtuellen Welt, die einem Tunnel gleicht. Am Ende des Tunnels sieht der Betrachter alle Auszeichnungen und Tests, die sich auf Cocmos Direct beziehen.

Der Tunnel entpuppt als ein Fitnesscenter, in dem das Sparschwein seine Kräfte zeigt. Das Schwein greift sich von der Wand eine Pilotenbrille, setzt sie auf und fängt mit einem Boxtraining am Punchingball an, wobei es noch einen Schluck Powerdrink zu sich nimmt. Dann kommen mehrere Bodenübungen, wie Liegestützen, ein- und beidarmig, die das Sparschwein absolviert. Nach mehreren Saltos zwischen Laserstrahlen hindurch landet das Schwein aus der virtuellen Welt wieder auf der Rückenlehne des Sofas und umfasst die gesamte Familie. Mit der Aussage, unglaublich aber wahr, die flexible Versicherung von Cosmos Direct, die Versicherung, endet der 30 Sekunden Spot. Am Ende sind wieder die Testzertifikate und Auszeichnungen zu sehen, die von verschiedenen Instituten an Cosmos Direct verliehen worden.
Mit diesem kurzen, aber trotzdem eindrucksvollen Video werden Familienväter angesprochen, die sich für alle Zeiten im Leben absichern sollten, damit die ganze Familie auf die Sicherheit des Alters blicken kann.

Euro-Krise – Wie lange noch?

30. Mai 2012 Keine Kommentare

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Es geht schon eine Zeit, das in allen politischen Lagern ĂĽber die Euro-Krise gestritten wird. Spekulationen mancher gehen soweit, dass die ‚Deutsche Mark‘ wieder eingefĂĽhrt werden könnte. Es sieht wahrhaftig nicht gut aus. Sogar Frankreich scheint nun von der Politik abzurĂĽcken, mit Deutschland durch dick und dĂĽnn zu gehen. François Hollande samt Regierung hat gerade beschlossen, dass das Rentenalter auf 60 Jahre heruntergesetzt werden soll. Die BegrĂĽndung war, das selbst eine schlechte Finanzlage keinen Franzosen dazu zwingen dĂĽrfe, länger arbeiten gehen zu mĂĽssen. Wobei die Deutschen weiter bis 67 Jahren arbeiten gehen dĂĽrfen, beschwerte sich jemand im Aktien-Forum Hopee.

Man verlässt sich auf die deutsche Arbeitswilligkeit, und ihre Bereitschaft sich anzustrengen. Nur sieht es da nicht so rosig aus. Die Ratingagentur Moody’s hat einige deutsche Banken herabgestuft. Sie begrĂĽndeten diese Entscheidung damit, das jene Banken nur begrenzte Fähigkeiten haben Verluste in der Eurozone zu kompensieren. Zum GlĂĽck ist die wirtschaftliche Lage Deutschlands gut. Andere europäische Banken sind einiges stärker gesenkt worden.

Aktuell muss Spanien besonders kämpfen, denn Spanien benötigt mehr Geld als bisher angenommen. Spaniens Banken müssen saniert werden und da sprach man schon von 100 Milliarden Euro. Allerdings weigert sich Spanien bislang, den Rettungsschirm anzunehmen. Sie scheinen innigst zu hoffen, das Deutschland zuguterletzt nachgeben wird, und den spanischen Banken unter die Arme greift. Ob die Deutschen dazu in der Lage sein wollen, spricht der DAX eine andere Sprache. So kann man in einem Aktien Forum lesen, das das Plus von ungefähr 18 Prozent zum Jahresauftakt leider wieder aufgeraucht ist. Seit Januar ist der DAX unter die 6000 Punkte gegangen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat da schon ein paar blendende Ideen der Krise Herr/Frau zu werden und forderte: „Mehr Europa“. Sie will mehr Kompetenzen und Kontrollmöglichkeiten an eine europäische Regierung abgeben, die sich dann ganz empfindlich in die staatsinternen Angelegenheiten einmischen kann. Ob sie damit den ESM-Vertrag meint?

Facebook-Aktie fällt erst einmal in den Keller

20. Mai 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

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Entwickelt sich der lang erwartete Börsengang von Facebook zum Debakel? Seit dem Start an der New Yorker Wall Street Mitte Mai hat die Aktie der hoch gehandelten Internetfirma bereits mehr als ein Viertel an Wert verloren. Auch am Montag ging die Talfahrt weiter, mittlerweile wird sie bei 26,90 Dollar (21,60 Euro) notiert – der Ausgabepreis hatte noch bei 38 Dollar gelegen. Damit entwickelt es sich zu einem der schlechtesten Börsengänge eines groĂźen Konzerns. Experten zufolge spekulieren Broker auch weiterhin auf weiter fallende Kurse. Den technischen Pannen zum Handelsstart gesellen sich nun andauernde Kursverluste hinzu.
Als Grund für die neuerlichen Kursverluste bezifferten Experten Komplikationen bei den Verhandlungen zur Übernahme der beliebten Bilder-Community Instagram. Dieser geplante Kauf wird derzeit von der US-Wettbewerbsbehörde FTC genauestens unter die Lupe genommen, was den Abschluss des Geschäftes deutlich verzögern könnte. Eigentlich sollte der Kauf bis Ende Juni abgeschlossen werden. Derzeit ist jedoch nur noch vage von einem Abschluss binnen dieses Jahres die Rede.

Nicht einmal die Gerüchte um ein Smartphone von Facebook konnten den Sturz des Wertpapiers aufhalten. Ungenannte Mitarbeiter hatten zunächst verbreitet, dass dieses Gerät im kommenden Jahr herauskommen könnte. Hingegen beschäftigt der bislang größte Börsengang einer Internetfirma mittlerweile auch die US-Gerichte, Politik sowie die Finanzaufsicht: Anleger beschuldigen Facebook und die beteiligte Banken, ihnen bedeutende Informationen vorenthalten zu haben. Dem Unternehmen drohen somit Klagen in Millionenhöhe.

Auch die amerikanische Internet-Branche ist durch das andauernde Debakel aufgeschreckt. Beispielsweise legte die US-amerikanische Reisesuchmaschine Kayak die Pläne für einen baldigen Börsenstart auf Eis. Auch der russische Nachahmer von Facebook, Vkontakte, hatte bereits verlautbaren lassen, keinen Börsengang mehr zu planen, da der Facebook-Flop Investoren abgeschreckt habe. Zudem rieten Experten besonders junge Online-Firmen dazu, sich auf schwierigere Bedingungen einzustellen. Durch den verpatzten Börsenstart von Facebook sind die Bewertungen von Online-Unternehmen mittlerweile drastisch gesunken. Schon jetzt wird vor einer neuerlichen Börsenblase, ähnlich wie 2000, gewarnt, als Investoren ungeachtet des Geschäftsmodells zu viel Kapital in Internet-Firmen pumpten. Anleger sollten daher eher vorsichtig in diesem Bereich agieren. Es empfiehlt sich deshalb auch, auf alternative Anlagemöglichkeiten zurückzugreifen, wie z.B. ein Depot bei Cortal Consors zu setzen.