Schulden Ratgeber

28. Dezember 2012 Keine Kommentare

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In Zeiten, in denen man so ziemlich alles auf Raten kaufen, oder finanzieren kann, gibt es kaum jemanden, der nicht irgendwelche Schulden hat. Ob es jetzt größere Verbindlichkeiten, wie ein Darlehen für ein Haus oder kleinere, wie z.B. die Finanzierung eines Fernsehers ist, ist ganz egal. In der heutigen Gesellschaft ist es völlig normal etwas auf pump zu kaufen.
Schulden an sich sind auch nichts Schlimmes und so lange man seine Raten problemlos zurĂĽck zahlen kann hat man auch keine Probleme.
Doch was kann man tun wenn die Raten zu hoch werden und einem die Verpflichtungen plötzlich über den Kopf wachsen?

Vergleich Einnahmen und Ausgaben

Um gar nicht erst in die Schuldenfalle zu geraten sollte man vor jedem Ratenkauf abwägen ob man sich eine monatliche Verbindlichkeit von einer bestimmten Summe leisten kann.
In vielen Werbespots wird mit einer null Prozent-Finanzierung geworben und die Angebote sind sehr verlockend… hört sich doch super an „ein Fernseher für 33 Euro im Monat“. Aber auch 33 Euro jeden Monat können zu einer hohen Belastung werden.
Es ist immer von Vorteil wenn man genau weiß, welche Einnahmen und Fixkosten man jeden Monat hat. Bleibt nach dieser Gegenüberstellung noch genug Geld übrig um noch eine zusätzliche Finanzierung, das heißt zusätzliche, monatliche Fixkosten aufzunehmen, kann man mit gutem Gewissen einen Ratenvertrag eingehen. Allerdings sollte man hierbei nicht zu knapp kalkulieren.

Raus aus der Schuldenfalle

Ist man erst mal in die Schuldenfalle hinein geraten, ist es oft sehr schwer auch wieder herauszukommen.
Zu allererst ist Sparen angesagt, bei allen Ausgaben sollte man vorher abwägen ob sie auch wirklich notwendig sind oder ob man vielleicht doch darauf verzichten kann.
Ist der Schuldenberg so hoch, dass man aus eigener Kraft nicht wieder herauskommt, bietet es sich an eine Schulden Hilfe zu suchen. Es gibt mittlerweise sehr viele selbstständige Schuldnerberater, die einem dabei helfen den Schuldenberg zu bewältigen.
Man sollte sich nicht davor scheuen um Hilfe zu bitten.

Wie kann man als Verbraucher Falschgeld erkennen

2. Oktober 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Nachdem die EZB angekündigt hat, den Geldfälschern das Handwerk in Zukunft mit neuen, sichereren Geldscheinen noch schwerer zu machen, fragt sich der ein oder andere Europäer, wie er denn schon heute Falschgeld identifizieren kann. Die Leitlinien der Banken geben eine Reihe von Tipps mit an die Hand, mit denen der Verbraucher im Handumdrehen die Blüten von den echten Scheinen unterscheiden kann.

Generell – so heiĂźt es in den Empfehlungen der groĂźen Bankenverbände – sei darauf zu achten, das Geld im Verdachtsfall genauestens zu untersuchen. Die meisten Sicherheitsmerkmale seien darauf ausgelegt, haptisch vom Verbraucher selbst identifiziert werden zu können. Ein Schwarzlichtgerät aus dem Versandhandel ist nicht zwingend notwendig. Wer sich unsicher ist, ob es sich um eine BlĂĽte handelt, der sollte sich eine Lupe zur Hand nehmen und den Schein in Ruhe mit FingerspitzengefĂĽhl ertasten.

Gerade die sichtbaren Merkmale sind vielen schon aus D-Mark-Zeiten bekannt. Auch auf der Vorderseite der Euro-Noten wurden die Wertangaben als Wasserzeichen eingearbeitet. Erst wenn man den Schein ins Licht hält, werden die Ziffern vollständig sichtbar. Ebenfalls auf der Vorderseite befindet sich zudem eine lichtchiffrierte Wertangabe, die nur aus einem entsprechenden Blickwinkel als solche identifiziert werden kann und ansonsten nur als Balken zu sehen ist. Auch ein Hologramm wurde ins Sicherheitsdesign miteinbezogen. Bewegt man den Schein im Licht, so beginnt ein Balken zu schimmern.

Neben den sichtbaren Sicherheitsmerkmalen wurden auch einige Applikationen in die Noten eingearbeitet, die ertastet werden müssen. Die fünf dreistelligen Abkürzungen der europäischen Finanzorganisationen sind auf der Vorderseite deutlich hervorgehoben. Außerdem befinden sich mehrere trapezähnliche Formen auf dem Papier, die bei den echten Noten leicht zu ertasten sein sollten. Auch auf die Qualität der Scheine insgesamt sollte geachtet werden. Ist der Schein etwa dicker oder dünner als gewohnt, so ist man im Zweifelsfall am Besten damit beraten, zur Abklärung seine Hausbank aufzusuchen.

Hohe Zinsen ohne Risiko

18. September 2012 Keine Kommentare

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Zinsen bekommen, das möchte jeder, aber dies ist oftmals nur mit hohen Beträgen möglich. Doch manchmal soll einfach nur ein kleiner Betrag gespart werden als Rücklage oder für z.B. die Kinder oder Enkel. Dabei sollen keine großen Wagnisse eingegangen sein, das Geld soll nur sicher angelegt werden und dabei quasi Geld verdienen.

Wer kein Risiko bei der Anlage seiner Ersparnisse eingehen möchte, liegt mit einem Festgeldkonto genau richtig. Hier kann Geld zu einem bestimmten Zinssatz angelegt werden. In den meisten Fällen wird ein Zinssatz von 0,5% bis 2,05% für das Festgeld angeboten.

Bei den Zinsen für ein Festgeldkonto gibt es unterschiedliche Modelle. Manche Banken bieten einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit an, andere sichern einen festen Zinssatz für die ersten Monate zu und bieten anschließend einen variablen Zinssatz an, der sich am Preis-Leistungs-Verhältnis der Bank orientiert.

Wird das Geld in Form von Festgeld über eine Onlinebank angelegt, erfolgen alle Schritte über das Internet. Es muss ein Konto eröffnet werden, auf das der Geldbetrag eingezahlt wird. Wenn Fragen oder Unklarheiten auftreten, wird zumeist ein telefonischer Kundenservice angeboten, der dem Kunden bei seinen Problemen weiterhilft.

Die Vorteile einer Onlinebank gegenüber einer Filialbank liegen vor allem in der Zeitersparnis. Das Konto wird online geführt, die Auszahlung erfolgt auf das eröffnete Kundenkonto. Die Führung dieses Kontos ist in fast allen Fällen kostenfrei. Die Banken sparen sich die Kosten für die Miete von Bankniederlassungen und ebenfalls die Kosten für das Personal in diesen Filialen. Diese Ersparnis kommt dann in Form von hohen Zinserträgen und kostenlosen Konten den Kunden zu Gute. Der Kunde erspart sich außerdem den Gang in eine Filiale.

Niederländische Banken erobern die Spitzenplätze beim Tagesgeld

12. August 2012 Keine Kommentare

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Die Zeiten, in denen sich deutsche Banken gerade hinsichtlich des Tagesgeld-Angebots vor potentiellen Kunden kaum retten konnten, scheinen längst vorüber. Vielmehr sind es aktuell die Banken aus den Niederlanden, die auch in der Bundesrepublik auf Kundenfang gehen. Gerade die Zinsen scheinen bei den Tagesgeld-Angeboten der Niederländer besonders vorteilhaft aus.

Bislang war es die deutsche GEFA-Bank, die mit den besten Zinsen für ein Tagesgeld-Konto zu überzeugen wusste. Nachdem diese jedoch die eigenen Zinsen zum 15.08.2012 gesenkt hatte, nimmt eine niederländische Bank die Spitzenposition ein. So findet sich nun die deutsche Niederlassung der Rabodirect auf dem ersten Platz vor, wobei man bei der Online-Bank ein Konzept fährt, welches keinerlei Differenzen zwischen Bestands- und Neukunden macht. Nach aktuellen Angeboten lässt sich beim Tagesgeld von stolzen 2,4 Prozent an Zinsen profitieren. Was den meisten privaten Kunden wohl weniger bekannt sein dürfte, ist der Fakt, dass die Rabobank bereits seit dem Jahr 1984 als Kreditgeber aktiv ist, wobei von diesen Diensten ausschließlich Unternehmer in der Bundesrepublik profitierten. AUf Platz zwei der Rangliste folgt die Online-Marke MonYou, welche mit einem Tagesgeld-Angebot von 2,35 Prozent um die Gunst der Anleger wirbt. Bei beiden Angeboten findet eine Absicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt, welche durch den gesetzlichen niederländischen Einlagensicherungsfonds gewährleistet wird. Bei Eheleuten kommt der Betrag in doppelter Höhe zum Zuge.
Im Hintergrund beider Anbieter stehen zwei etablierte Banken, die sich auf relativ sichere Methoden und Anlage-Strategien spezialisiert habe. Die Tagesgeld-Konten sowie die gewährten Zinssätze lassen sich bei beiden Angeboten ab dem ersten Euro in Anspruch nehmen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob von einem bestehenden Tagesgeldkonto aufgrund gesunkener Zinsen oder ob erstmalig ein Tagesgeldkonto eröffnet werden soll. Bei den Angebote überzeugen durch ein stimmiges Leistungsspektrum und möglichen Beträgen von bis zu 100.000 Euro, was satte Zinsen für die Geldanlage bei beiden Banken verspricht. Wer lieber Geld anlegen als im Versandhandel auf den Kopf hauen möchte, sollte sich die beiden Angebote einmal zu Gemüte führen.

Der Skandal um die Manipulationen des Libors

18. Juli 2012 Keine Kommentare

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Das angeschlagene Image der Banken bekommt seit einigen Tagen neue Dämpfer. Die bewahrheiteten Vorwürfe, englische Banken hätten den Libor manipuliert, verunsichern die Marktteilnehmer in Zeiten der Eurokrise zusätzlich. Doch was versteht man unter diesem Begriff und welche Auswirkungen können nun zu Tage treten? Ein Versuch, etwas Licht in das Geschehen zu bringen.

Der Libor als Basis breiter Teile der Finanzwirtschaft

Der Begriff Libor bedeutet „London Interbank Offered Rate“. Er ist ein Referenzzinssatz, an welchen sich die Banken im Geschäft mit anderen Banken orientieren. Berechnet wird dieser Zins, indem der Durchschnittszins von 8, 12 oder 16 internationalen Banken berechnet wird. Die Anzahl der einzubeziehenden Banken hängt von der Währung ab.
Um den gesamten Globus sind diverse Finanzinstrumente wie Hypotheken, Swaps, Kredite oder Finanzprodukte vom Libor abhängig. 80 Investmentfonds benutzen ihn als Grundlage. In der Summe werden 360 Billionen US-Dollar weltweit durch den Libor beeinflusst. Bereits geringe Schwankungen sorgen für beträchtliche Profite, oder aber auch Verluste.

Manipulationen des Libors

Bereits seit einigen Jahren werden mehrere Banken durch Finanzaufsichtsbehörden überprüft – unter anderem die Citigroup, die Bank of America, die UBS oder auch die Deutsche Bank. Im Jahr 2011 wurden auch Einflüsse dieser Banken auf den Euribor vermutet.
In diesem Jahr, gab Barclays zu, den Libor zu eigenen Gunsten manipuliert zu haben. Ob dies durch Veranlassung der damaligen britischen Regierung geschah, wie der ehemalige Barclays-Chef Diamond vor dem Unterhaus aussagte, ist noch nicht gesichert. Der jahrelang zu niedrig angesetzte Zins betraf große Teile der Finanzwirtschaft, aber auch partiell die Privatkunden, welche zum Beispiel Hypotheken aufnahmen oder Bestellungen im Versandhandel per Kredit bezahlten. Der Gesamtschaden wird von Morgan Stanley auf ca. 17 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sollten die Schadensersatzklagen gegen die betroffenen 16 Banken erfolgreich sein, so stünden den Geldhäusern schwerwiegende, finanzielle Forderungen gegenüber. Des Weiteren will die EU-Kommission auf die Manipulationen reagieren und entsprechende Änderungen vornehmen lassen.