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Archiv für die Kategorie ‘Kredite’

Sollte man als Privatperson in Kredite investieren?

16. November 2016 Keine Kommentare

cc by flickr / fdecomite

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Immer wieder hört man davon, dass es fĂŒr private Anleger die Möglichkeit gibt, in Kredite zu investieren. Übersetzt bedeutet das, man gibt einer anderen Person ein Darlehen und bekommt dafĂŒr Zinsen. Üblicherweise werden diese GeschĂ€fte von Banken abgewickelt. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, sein Geld in Form von Krediten anzulegen. Ein interessantes Beispiel liefert der Kredit von smava, wo die Plattform als Vermittler zwischen den einzelnen Parteien fungiert.

Hohe Renditen im Vergleich zu anderen Anlageformen
Viele Anlageformen haben stark an AttraktivitĂ€t eingebĂŒĂŸt. Auf das konventionelle Sparbuch gibt es kaum noch Zinsen. Bei Tagesgeldkonten und festverzinslichen Wertpapieren sieht es nicht viel besser aus. Aktien haben schwankende Kurse und werden deshalb von vielen Anlegern als zu risikobehaftet abgelehnt. FĂŒr eine Investition in Immobilien benötigt man grĂ¶ĂŸere Kapitalsummen, um zum Zuge zu kommen. Der Kredit von Privat zu Privat kann mit kleinen AnlagebetrĂ€gen realisiert werden. Über das Kreditvergleichsportal smava erzielt man auf diesem Wege Renditen bis zu 7 % pro Jahr. Allerdings stellt sich die Frage, wie sicher eine derartige Anlage ist.

Risiko wird durch Anlegerpool verteilt
Wenn man sein Geld an eine Privatperson verleiht, kann es vorkommen, dass bei ZahlungsunfĂ€higkeit ein Totalverlust erfolgt. Diesem schwarzen Szenario geht man bei der Vermittlung ĂŒber smava aus dem Weg. Laut Auxmoney liegen die Ausfallquoten fĂŒr diese Darlehen unter 3 %. Durch die BĂŒndelung in einem Anlegerpool wird das Risiko auf einen Verlust der Anlagesumme praktisch auf Null gesenkt. Falls es zu einem Ausfall kommt, wird die Einlagesumme aus den Zinsen der anderen Kredite bedient. Man erhĂ€lt sein Geld wieder, hat allerdings keinen Zinsertrag. Diese Art der gemeinschaftlichen Absicherung ist einzigartig. Sie ermöglicht es, hohe Renditen bei einer verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig großen Anlagesicherheit zu erzielen. Bevor man sich fĂŒr den Kredit von smava entscheidet, kann man alle Bedingungen und die zu erwartende Rendite genau prĂŒfen.

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Schulden Ratgeber

28. Dezember 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / fdecomite

In Zeiten, in denen man so ziemlich alles auf Raten kaufen, oder finanzieren kann, gibt es kaum jemanden, der nicht irgendwelche Schulden hat. Ob es jetzt grĂ¶ĂŸere Verbindlichkeiten, wie ein Darlehen fĂŒr ein Haus oder kleinere, wie z.B. die Finanzierung eines Fernsehers ist, ist ganz egal. In der heutigen Gesellschaft ist es völlig normal etwas auf pump zu kaufen.
Schulden an sich sind auch nichts Schlimmes und so lange man seine Raten problemlos zurĂŒck zahlen kann hat man auch keine Probleme.
Doch was kann man tun wenn die Raten zu hoch werden und einem die Verpflichtungen plötzlich ĂŒber den Kopf wachsen?

Vergleich Einnahmen und Ausgaben

Um gar nicht erst in die Schuldenfalle zu geraten sollte man vor jedem Ratenkauf abwÀgen ob man sich eine monatliche Verbindlichkeit von einer bestimmten Summe leisten kann.
In vielen Werbespots wird mit einer null Prozent-Finanzierung geworben und die Angebote sind sehr verlockend… hört sich doch super an „ein Fernseher fĂŒr 33 Euro im Monat“. Aber auch 33 Euro jeden Monat können zu einer hohen Belastung werden.
Es ist immer von Vorteil wenn man genau weiß, welche Einnahmen und Fixkosten man jeden Monat hat. Bleibt nach dieser GegenĂŒberstellung noch genug Geld ĂŒbrig um noch eine zusĂ€tzliche Finanzierung, das heißt zusĂ€tzliche, monatliche Fixkosten aufzunehmen, kann man mit gutem Gewissen einen Ratenvertrag eingehen. Allerdings sollte man hierbei nicht zu knapp kalkulieren.

Raus aus der Schuldenfalle

Ist man erst mal in die Schuldenfalle hinein geraten, ist es oft sehr schwer auch wieder herauszukommen.
Zu allererst ist Sparen angesagt, bei allen Ausgaben sollte man vorher abwÀgen ob sie auch wirklich notwendig sind oder ob man vielleicht doch darauf verzichten kann.
Ist der Schuldenberg so hoch, dass man aus eigener Kraft nicht wieder herauskommt, bietet es sich an eine Schulden Hilfe zu suchen. Es gibt mittlerweise sehr viele selbststÀndige Schuldnerberater, die einem dabei helfen den Schuldenberg zu bewÀltigen.
Man sollte sich nicht davor scheuen um Hilfe zu bitten.

Welche Kreditkarten sind am besten?

18. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare

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Generell gilt: Die beste Kreditkarte ist die, die dem jeweiligen Benutzer die meisten Vorteile bietet. Wollen Sie im Internet oder im Versandhandel bargeldlos bezahlen? Dann bieten sich Kreditkarten an, die noch zusĂ€tzliche Prozente oder ein Punktesystem fĂŒr EinkĂ€ufe im Onlinehandel bieten. Eines des bekanntesten Beispiele dafĂŒr dĂŒrfte die Amazon Card sein. FĂŒr jeden Einkauf bei Amazon, der mit der Kreditkarte getĂ€tigt wird, gibt es Punkte. FĂŒr 1000 Punkte bekommt der Nutzer einen Amazon-Gutschein ĂŒber 10 Euro. Soll es einmal eine grĂ¶ĂŸere Anschaffung sein, kann die Kreditkarte auf Teilzahlung umgestellt werden. Diese Art der Kreditbeschaffung geschieht schnell und unkompliziert, aber die Zinsen dafĂŒr haben es in sich, sie bewegen sich im zweistelligen Bereich. Hier wĂ€re also zu ĂŒberlegen, ob ein Konsumentenkredit bei der Bank nicht doch besser, weil zinsgĂŒnstiger ist. Jede Kreditkarte hat ihre StĂ€rken und SchwĂ€chen.

Es gibt Kreditkarten, die keine JahresgebĂŒhr kosten, die meisten liegen jedoch bei etwa 20 Euro GebĂŒhr. DafĂŒr werden fĂŒr Barabhebungen oder die Inanspruchnahme des Kreditlimits der Karte eventuell saftige GebĂŒhren oder Zinsen fĂ€llig. Es ist, je nach Gebrauch, also nicht unbedingt billiger, eine „kostenlose“ Kreditkarte zu besitzen.
Soll die Kreditkarte oft im Ausland eingesetzt werden, spielen die GebĂŒhren fĂŒr AuslandseinsĂ€tze und Abhebungen an auslĂ€ndischen Geldautomaten eine große Rolle, denn manche Anbieter haben genau hier ihre StĂ€rke und bieten kostengĂŒnstigen Service fĂŒrs Ausland an.
Viele Kreditkarten bieten bei Reisebuchungen entweder eine kostenfreie Reiseversicherung oder einen Preisnachlass an, der unter UmstÀnden nicht zu verachten ist.

Sie sehen schon, mit einer einzigen Kreditkarte sind alle BedĂŒrfnisse nicht unbedingt unter einen Hut zu bekommen. Das heißt, entweder PrioritĂ€ten setzen oder mehrere Kreditkarten besitzen.
Was man auf alle FĂ€lle tun sollte ist, sich vorher genau ĂŒber die Kondtionen zu informieren und sich Notizen zu machen, um die Kreditkarten direkt miteinander vergleichen zu können.

Experten sprechen von möglicher Kreditklemme

16. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Eric Caballero

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Vor einigen Tagen veröffentlichte der Finanzdatenanbieter Thomson Reuters Zahlen, nach denen die deutschen Banken deutlich weniger Geld fĂŒr Kredite zur VerfĂŒgung haben als noch vor einem Jahr. So manch ein Experte spricht schon jetzt ĂŒber eine mögliche Kreditklemme, die bei unverĂ€nderten Bedingungen ins Haus stehen könnte.

Die Summe der Mittel, die von Investoren geliehen wurde, machte in den ersten neun Monaten des Jahres weniger als die HĂ€lfte der Summe aus, die die Banken fĂŒr auslaufenden Anleihen zurĂŒckzahlen mussten. Das heißt im Klartext in vielen Bereichen entsteht den Banken eine FinanzierungslĂŒcke!

Konkret wurden zum Beispiel laut Thomson Reuters in den ersten 11 Monaten 40,4 Milliarden Euro von Geldgebern geliehen, jedoch wurden in dieser Zeit auch Anleihen in Höhe von 92,5 Milliarden Euro fĂ€llig. Ein Ă€hnliches Bild bietet sich einem auch bei den gesicherten Emissionen. 27,8 Milliarden Euro konnten an Neu-Emissionen bis November verzeichnet werden, wĂ€hrend Emissionen von 50,4 Milliarden Euro ausliefen. Die FinanzierungslĂŒcke der Banken liegt also bei 75 Milliarden Euro.

Experten rechnen damit, dass sich die Lage im Bereich der Kredite vor allem fĂŒr Privatpersonen und kleinere und mittlere Unternehmen deutlich verschlechtern könnte. Sie bekommen dann entweder gar kein Darlehen oder eines mit hohen Zinsen. Schon jetzt könne man erste Anzeichen hierfĂŒr sehen.

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Umfrage: Viele setzen auf Kredit anstatt an ihr Erspartes zu gehen

11. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ gillyberlin

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In Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen dafĂŒr, neue Dinge wie ein Auto, einen Fernseher oder MöbelstĂŒcke in Raten zu bezahlen anstatt dafĂŒr ihr Erspartes zu opfern. Dabei spielt das Einkommen offenbar keine Rolle. Dies geht aus einer Studie der GfK Finanzmarkforschung hervor, auf die der Nachrichtensender n-tv hinweist.

Jeder vierte deutsche Haushalt nimmt danach regelmĂ€ĂŸig einen Kredit auf um sich teure Neuanschaffungen zu leisten. Überraschend daran ist allerdings, dass dies nicht nur Personen mit niedrigerem Einkommen betrifft, wie man vielleicht meinen könnte, sondern auch Leute, die sich die entsprechenden GegenstĂ€nde wohl auch ohne Ratenkredit leisten könnten.

Über 40 Prozent derjenigen, die einen Ratenkredit aufnehmen, haben ein Nettoeinkommen von 2.500 Euro im Monat. Zehn Prozent verdienen sogar ĂŒber 4.000 Euro monatlich. Rund ein Viertel aller Kreditnehmer hĂ€tte laut der Studie die Produkte auch locker bar bezahlen können. Offenbar entscheiden sich viele trotzdem lieber fĂŒr Raten als direkt an das Ersparte zu gehen. Die Experten gehen davon aus, dass gut die HĂ€lfte aller Waren ohne die Möglichkeit einen Kredit aufzunehmen nicht gekauft worden wĂ€ren.

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