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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

Hohe Zinsen ohne Risiko

18. September 2012 Keine Kommentare

cc by Public Domain Image / pennies

Zinsen bekommen, das möchte jeder, aber dies ist oftmals nur mit hohen Beträgen möglich. Doch manchmal soll einfach nur ein kleiner Betrag gespart werden als Rücklage oder für z.B. die Kinder oder Enkel. Dabei sollen keine großen Wagnisse eingegangen sein, das Geld soll nur sicher angelegt werden und dabei quasi Geld verdienen.

Wer kein Risiko bei der Anlage seiner Ersparnisse eingehen möchte, liegt mit einem Festgeldkonto genau richtig. Hier kann Geld zu einem bestimmten Zinssatz angelegt werden. In den meisten Fällen wird ein Zinssatz von 0,5% bis 2,05% für das Festgeld angeboten.

Bei den Zinsen für ein Festgeldkonto gibt es unterschiedliche Modelle. Manche Banken bieten einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit an, andere sichern einen festen Zinssatz für die ersten Monate zu und bieten anschließend einen variablen Zinssatz an, der sich am Preis-Leistungs-Verhältnis der Bank orientiert.

Wird das Geld in Form von Festgeld über eine Onlinebank angelegt, erfolgen alle Schritte über das Internet. Es muss ein Konto eröffnet werden, auf das der Geldbetrag eingezahlt wird. Wenn Fragen oder Unklarheiten auftreten, wird zumeist ein telefonischer Kundenservice angeboten, der dem Kunden bei seinen Problemen weiterhilft.

Die Vorteile einer Onlinebank gegenüber einer Filialbank liegen vor allem in der Zeitersparnis. Das Konto wird online geführt, die Auszahlung erfolgt auf das eröffnete Kundenkonto. Die Führung dieses Kontos ist in fast allen Fällen kostenfrei. Die Banken sparen sich die Kosten für die Miete von Bankniederlassungen und ebenfalls die Kosten für das Personal in diesen Filialen. Diese Ersparnis kommt dann in Form von hohen Zinserträgen und kostenlosen Konten den Kunden zu Gute. Der Kunde erspart sich außerdem den Gang in eine Filiale.

Der Skandal um die Manipulationen des Libors

18. Juli 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / fdecomite

Das angeschlagene Image der Banken bekommt seit einigen Tagen neue Dämpfer. Die bewahrheiteten Vorwürfe, englische Banken hätten den Libor manipuliert, verunsichern die Marktteilnehmer in Zeiten der Eurokrise zusätzlich. Doch was versteht man unter diesem Begriff und welche Auswirkungen können nun zu Tage treten? Ein Versuch, etwas Licht in das Geschehen zu bringen.

Der Libor als Basis breiter Teile der Finanzwirtschaft

Der Begriff Libor bedeutet „London Interbank Offered Rate“. Er ist ein Referenzzinssatz, an welchen sich die Banken im Geschäft mit anderen Banken orientieren. Berechnet wird dieser Zins, indem der Durchschnittszins von 8, 12 oder 16 internationalen Banken berechnet wird. Die Anzahl der einzubeziehenden Banken hängt von der Währung ab.
Um den gesamten Globus sind diverse Finanzinstrumente wie Hypotheken, Swaps, Kredite oder Finanzprodukte vom Libor abhängig. 80 Investmentfonds benutzen ihn als Grundlage. In der Summe werden 360 Billionen US-Dollar weltweit durch den Libor beeinflusst. Bereits geringe Schwankungen sorgen für beträchtliche Profite, oder aber auch Verluste.

Manipulationen des Libors

Bereits seit einigen Jahren werden mehrere Banken durch Finanzaufsichtsbehörden überprüft – unter anderem die Citigroup, die Bank of America, die UBS oder auch die Deutsche Bank. Im Jahr 2011 wurden auch Einflüsse dieser Banken auf den Euribor vermutet.
In diesem Jahr, gab Barclays zu, den Libor zu eigenen Gunsten manipuliert zu haben. Ob dies durch Veranlassung der damaligen britischen Regierung geschah, wie der ehemalige Barclays-Chef Diamond vor dem Unterhaus aussagte, ist noch nicht gesichert. Der jahrelang zu niedrig angesetzte Zins betraf große Teile der Finanzwirtschaft, aber auch partiell die Privatkunden, welche zum Beispiel Hypotheken aufnahmen oder Bestellungen im Versandhandel per Kredit bezahlten. Der Gesamtschaden wird von Morgan Stanley auf ca. 17 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sollten die Schadensersatzklagen gegen die betroffenen 16 Banken erfolgreich sein, so stünden den Geldhäusern schwerwiegende, finanzielle Forderungen gegenüber. Des Weiteren will die EU-Kommission auf die Manipulationen reagieren und entsprechende Änderungen vornehmen lassen.

Euro-Krise – Wie lange noch?

30. Mai 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Andrea Guerra

Es geht schon eine Zeit, das in allen politischen Lagern ĂĽber die Euro-Krise gestritten wird. Spekulationen mancher gehen soweit, dass die ‚Deutsche Mark‘ wieder eingefĂĽhrt werden könnte. Es sieht wahrhaftig nicht gut aus. Sogar Frankreich scheint nun von der Politik abzurĂĽcken, mit Deutschland durch dick und dĂĽnn zu gehen. François Hollande samt Regierung hat gerade beschlossen, dass das Rentenalter auf 60 Jahre heruntergesetzt werden soll. Die BegrĂĽndung war, das selbst eine schlechte Finanzlage keinen Franzosen dazu zwingen dĂĽrfe, länger arbeiten gehen zu mĂĽssen. Wobei die Deutschen weiter bis 67 Jahren arbeiten gehen dĂĽrfen, beschwerte sich jemand im Aktien-Forum Hopee.

Man verlässt sich auf die deutsche Arbeitswilligkeit, und ihre Bereitschaft sich anzustrengen. Nur sieht es da nicht so rosig aus. Die Ratingagentur Moody’s hat einige deutsche Banken herabgestuft. Sie begrĂĽndeten diese Entscheidung damit, das jene Banken nur begrenzte Fähigkeiten haben Verluste in der Eurozone zu kompensieren. Zum GlĂĽck ist die wirtschaftliche Lage Deutschlands gut. Andere europäische Banken sind einiges stärker gesenkt worden.

Aktuell muss Spanien besonders kämpfen, denn Spanien benötigt mehr Geld als bisher angenommen. Spaniens Banken müssen saniert werden und da sprach man schon von 100 Milliarden Euro. Allerdings weigert sich Spanien bislang, den Rettungsschirm anzunehmen. Sie scheinen innigst zu hoffen, das Deutschland zuguterletzt nachgeben wird, und den spanischen Banken unter die Arme greift. Ob die Deutschen dazu in der Lage sein wollen, spricht der DAX eine andere Sprache. So kann man in einem Aktien Forum lesen, das das Plus von ungefähr 18 Prozent zum Jahresauftakt leider wieder aufgeraucht ist. Seit Januar ist der DAX unter die 6000 Punkte gegangen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat da schon ein paar blendende Ideen der Krise Herr/Frau zu werden und forderte: „Mehr Europa“. Sie will mehr Kompetenzen und Kontrollmöglichkeiten an eine europäische Regierung abgeben, die sich dann ganz empfindlich in die staatsinternen Angelegenheiten einmischen kann. Ob sie damit den ESM-Vertrag meint?

BMW Financial Services

8. Mai 2012 Keine Kommentare

Es ist so weit: BMW Financial Services hat endlich ein neues und überaus attraktives Angebot veröffentlicht. Dieses wird in einem neuen Video vorgestellt, das jeden Zuschauer zum Staunen bringen wird. BMW ist nach über 20 langen Jahren wieder in die DTM und die BMW Bank ist stolzer Partner der Rennserie.

Das neue Rennauto, der BMW BANK M3 DTM, geht mit soliden 480 PS an den Start und die Rennfahrer werden dabei tatkräftig vom Team unterstützt. Weitere gute Ergebnisse sind hier also nur eine Frage der Zeit, denn ein guter Start wurde bereits von Bruno Spengler auf dem Lausitzring gemacht. Dieser erste Platz könnte in die Geschichte eingehen, denn BMW hat seit über 20 Jahren kein Rennen mehr gewonnen.
Die BMW bietet allen Fans die Möglichkeit direkt an der Rennstrecke einen Termin zu erhalten, und die besonders schnellen Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, mit ihrem eigenen BMW selber in dem beliebten BMW M Corso mitzufahren.

Doch auch wer keinen BMW besitzt, kann natürlich an die Rennstrecke kommen und mit verschiedenen Fahrern wie Matthias Ekström oder Joey Hand mitfiebern. Doch auch der deutsche Martin Timczyk ist natürlich im Team vertreten. Deswegen sollte jeder Fan, der die Möglichkeit hat, live bei einem der großen Events dabei zu sein gar nicht lange zögern, sondern sich weiter über die verschieden Termine informieren, um die Chance auf gute Plätze bei einem Rennen in seiner Nähe zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch das vielfältige Programm abseits der Rennstrecke, das bis jetzt noch fast jeden Rennbesucher überzeugt hat.

Wertpapierdepot: Eröffnung bei Filiale oder Direktbank?

2. März 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ amsfrank

cc by flickr/ amsfrank

Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass man nicht mehr unbedingt das Gespräch mit einem Bankberater suchen muss, wenn man seine Geldgeschäfte erledigen oder neue Konten eröffnen möchte. Dies gilt auch für den Bereich der Wertpapierdepots. Da sich jedoch so manch einer nicht sicher ist, ob er ein Depot lieber bei einer Bankfiliale oder einer Direktbank eröffnen sollte, hat die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften ein paar Hinweise zusammengestellt. Darüber hinaus kann auch ein Depot Vergleich Test hilfreich sein.

Der größte und entscheidenste Unterschied zwischen beiden Wegen ist natürlich die persönliche Beratung. Wer Wert auf ein persönliches Gespräch unter vier Augen mit einem Berater legt, der sollte lieber zu einer Bankfiliale gehen. Dort wird der Berater mit einem zusammen auch die entsprechenden Formulare durchgehen und einem beim Ausfüllen helfen.

Etwas unpersönlicher verläuft das Verfahren natürlich bei einer Direktbank, wo alle Geschäfte am Telefon oder online abgewickelt werden. Bei der Eröffnung eines Depots muss der Sparer sich die entsprechenden Formulare herunterladen, alleine ausfüllen und ausdrucken. Danach folgt das Post-Ident-Verfahren, bei dem man mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einem Postschalter geht um sich dort zu identifizieren. Dabei bringt man die Formulare ebenfalls mit, welche dann direkt an die entsprechende Bank geschickt werden. Die Unterlagen für das Depot und die entsprechenden Zugangsdaten erhält man danach per Post.