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Fondskauf: Börse Hannover als preisgünstige Alternative

Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Börse Hannover, Quelle. Wikimedia/ AxelHH

Seit Mitte August haben Anleger die Möglichkeit über die Börse Hannover eine neue Form des Fondskaufs zu tätigen. Die Stiftung Warentest hat sich diese Möglichkeit einmal näher angesehen und kommt zu einem gar nicht mal so schlechten Ergebnis. Für manche könnte es eine durchaus preisgünstige Alternative sein.

Bei der Börse Hannover legt die Fondsgesellschaft am jeweiligen Tag Rücknahmepreise fest, für die Anleger Fondsanteile kaufen können. Dafür ist eine Pauschalgebühr von 15 Euro und die Kaufgebühren der Bank fällig. Als Vorteile sieht die Stiftung Warentest hier eindeutig, dass der Ausgabeaufschlag für Anleger genauso wie die Handelsspanne (Spread) entfällt. Anders als beim normalen Kauf über eine Bank spielen hier zudem die Kursschwankungen innerhalb eines Tages keine Rolle.

Der Nachteil liegt darin, dass sich an der Börse Hannover derzeit gut 1.100 Fonds finden, wobei viele der gängigen Top-Fonds fehlen. Bei kleinen Anlagesummen unter 1.000 Euro sei zudem der Preisvorteil gegenüber dem Kauf bei der Bank eher gering. Der Kauf von Bruchteilen, was ja manchmal durchaus Sinn macht, ist an der Börse Hannover grundsätzlich nicht möglich.

So ist die Börse Hannover besonders für alle, die größere Summen in Fonds investieren wollen eine durchaus preisgünstige Alternative. Dies gelte jedoch nicht, wenn man seine Fonds ohnehin kostenlos über entsprechende Anbieter im Internet kauft.

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