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Finanzberatung geht meist am Bedarf des Kunden vorbei

cc by Flickr/ Images_of_Money

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Immer wieder haben wir in den letzten Jahren von Finanzberatungen gehört, die nicht gerade im Interesse des Kunden waren bzw sind. So manch einer hat dies vielleicht auch schon am eigenen Leib erfahren. So betonte vor kurzem auch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, dass man bei der Finanzberatung vorsichtig sein solle und darauf achten, das die Produkte auch wirklich dem eigenen Bedarf entsprechen.

Die Verbraucherschützer mussten nämlich immer wieder die Erfahrung machen, dass Finanzberater meist mehr an ihren eigenen Provisionen interessiert sind als an den individuellen Bedürfnissen des Kunden. Die Berater stehen häufig unter einem großen Verkaufsdruck. Zudem richtet sich ihr Einkommen nach den im Produkt kalkulierten Provisionen.

Bei einer Finanzberatung muss man also generell wachsam sein und am besten nicht ganz uninformiert in das Gespräch gehen. Der Gesetzgeber müsste hier endlich handeln und einheitliche Standards für unabhängige Beratungen festsetzen bzw. das System so ändern, dass die Finanzberater weniger provisionsgeleitet handeln müssen. Das Recht auf eine unabhängige Beratung müsste gewährleistet werden.

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