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Archiv für Januar, 2012

Umfrage: Deutsche sparen trotz Krise weiter

27. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ matze_ott

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Die wirtschaftliche und finanzielle Lage in Europa ist momentan alles andere als einfach. Trotzdem wird immer wieder darüber berichtet, dass die Deutschen sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern halten würden. Ob dies nun Mut- oder Meinungsmache ist oder nicht, darauf wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Interessant ist jedoch eine Umfrage im Auftrag der ING-Diba, für die über 18.000 Menschen in 19 europäischen Ländern nach ihrer aktuellen finanziellen Lage befragt wurden.

In Deutschland gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie trotz Krise unverändert weiter sparen würden. 15 Prozent können nach eigenen Angaben sogar mehr als zuvor zur Seite legen. Nur 34 Prozent sparen weniger. Ähnliche Ergebnisse wurden nur in Luxemburg und Österreich erzielt. In vielen anderen europäischen Ländern, vor allem in den südlichen Krisenländern wie Spanien oder Italien, berichteten gut zwei Drittel, dass sie weniger Geld zur Seite legen können als bisher.

32 Prozent der Deutschen sagten, dass sie die Inflation spüren würden. In Frankreich waren dies 56 Prozent der Befragten, in Italien 55 Prozent und in der Slowakei 51 Prozent. 62 Prozent der deutschen Befragten gaben zudem an, dass sie Rücklagen für Notfälle bilden würden. Größere Anschaffungen wie Elektrogeräte oder Autos zählen zudem zu den Hauptsparmotiven der Deutschen. Zudem zeigte die Umfrage, dass in nur wenigen anderen Ländern so an dem Ersparten festgehalten wird wie in Deutschland.

Mit Denkmälern Steuern sparen

21. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ roger4336

Denkmalimmobilien sind eine sichere Geldanlage. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu normalen Immobilien ordentlichen Steuern sparen, da ihr kultureller Mehrwert vom Staat anerkannt und gefördert wird.

Ein Dach ĂĽber dem Kopf – das ist fĂĽr den Menschen ein GrundbedĂĽrfnis. Deshalb gilt eine Immobilie als krisenfeste und inflationssichere Geldanlage und sollte ein fundamentaler Bestandteil Teil einer Strategie zur Altersvorsorge sein.
Dabei lohnt es sich gleich mehrfach, eine Denkmalimmobilie zu erwerben.

Denkmalimmobilien – das sind prachtvolle Gebäude aus verschiedenen kulturellen Epochen, die vom Amt fĂĽr Denkmalschutz, in die Denkmallisten aufgenommen wurden, weil sie nicht nur ganz erheblich zum Stadtbild beitragen, sondern auch Zeitzeugen unserer Kultur sind.
Anders als bei anderen Immobilien besteht hier ein Interesse des Staates, diese Bauwerke zu erhalten.

Wegen des besonderen Flairs von Denkmalimmobilien sind sie besonders als Eigenheim interessant. Daneben ergibt sich der Vorteil dieser Immobilien vor allem aus der steuerlichen Förderung. So kann der Käufer einerseits über die lineare AFA die Wertminderung abschreiben, die sich aus der Abnutzung von Immobilien ergibt.
Die oft hohen Sanierungskosten von Altbauten schrecken Käufer dagegen meistens eher ab. Doch gerade diese sollten kein Grund sein, von dem Kauf einer Denkmalimmobilie abzusehen. Denn hieraus ergibt sich der eigentliche steuerliche Vorteil einer Denkmalimmobile:
Das Einkommenssteuergesetz sieht fĂĽr diese Kosten eine Abschreibung von bis zu 100% vor.

Ein Vorteil hierbei ist, dass es die Steuervorteile sowohl fĂĽr Investoren als auch fĂĽr Selbstnutzer gibt. So können Selbstnutzer die Kosten fĂĽr eine Sanierung ĂĽber 10 Jahre mit jährlich 9% auf ihre Steuerlast ansetzen. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, können sogar 100% abgeschrieben werden – ĂĽber einen Zeitraum von 12 Jahren, bei dem in den ersten 8 Jahren jeweils 9% pro Jahr und den restlichen vier Jahren 7% angesetzt werden können.

Zu beachten ist hierbei, dass die Kosten erstmals im Jahr der Fertigstellung berücksichtigt werden können und dass der Erwerb vor der Sanierung erfolgt sein muss. Andernfalls vermindert das den abschreibaren Teil der Sanierungskosten.

Alle weiteren steuerlichen Vorteile greifen bei Denkmalimmobilen natĂĽrlich ebenfalls: So sind zum Beispiel Gewinne aus dem Wiederverkauf von Immobilien nach einer Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerfrei.

Abschließend soll noch auf die Finanzierung hingewiesen werden. Neben den klassischen Finanzierungsformen können hier eventuell auch spezielle Förderdarlehen beansprucht werden. Zudem sind die Kosten, die sich aus der Finanzierung ergeben, ebenfalls als steuerlich relevante Mehrbelastung zu sehen – und deshalb absetzbar.

Es zeigt sich also, dass denkmalgeschĂĽtzte Immobilien als Anlageobjekt, aber auch als Wohneigentum interessant sind.

Bundeswertpapiere: Privatanleger setzen lieber auf andere Anlageformen

20. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Hochzeit der Bundesschatzbriefe bei Privatanlegern ist längst vorbei. Während in den Jahren nach der deutschen Einheit über 30 Prozent der privaten Sparer ihr Geld in diese Anlageform investierten, sind es heute noch nicht einmal ein Prozent! Bundeswertpapiere gelten nach wie vor zwar als sichere Anlageform, jedoch bringen sie im Jahr gerade einmal Zinsen von einem Prozent und dies liegt weit unter der Inflationsrate.

So leihen immer weniger Privatanleger dem deutschen Staat Geld. Von dem 2008 vereinbarten Ziel, bis zum Jahr 2013 den Anteil der privaten Sparer in diesem Bereich auf drei bis fünf Prozent zu erhöhen, ist man meilenweit entfernt.

Die meisten Kleinanleger setzen dann doch lieber auf flexible Produkte wie das Tagesgeld, das einem aktuell bis zu 2,7 Prozent Zinsen bringt. Während Finanzexperten vor diesem Zustand warnen, heiĂźt es vom Bundesfinanzministerium nur, dass man auch weiterhin dafĂĽr sorgen werde, dass private Anleger von Bundeswertpapieren profitieren wĂĽrden. Nur leider sieht dies momentan nicht so aus, denn der Start von neuen Produkten wie dem „Schatzdepot“ wird seit Monaten immer weiter nach hinten geschoben…

Tagesgeldkonten

16. Januar 2012 Keine Kommentare

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Immer mehr Menschen nutzen die Angebote von Tagesgeldkonten. Ein Tagesgeldkonto hat entscheidende Vorteile gegenüber den klassischen Sparbuch. Die Verzinsung des eingezahlten Geldes auf dem Tagesgeldkonto erfolgt täglich und entsprechend regelmäßig. Des Weiteren kann man sein Guthaben im Falle einer Krise binnen eines Tages zurückverlangen. Die Verzinsung bei Tagesgeldkonten ist meistens sehr lukrativ und die Kontoführung in der Regel kostenlos. Gerade im Onlinebereich gibt es viele Anbieter von Tagesgeldkonten, die mit verschiedenen Angeboten neue Kunden werben. Bei einem Vergleich der verschiedenen Tagesgeldkontenanbieter sollte man nicht nur die Zinsen im Auge behalten, sondern auch die verschiedenen anderen Konditionen.

Einige Anbieter sind so großzügig, dass sie ihren Neukunden einen entsprechenden Bonus zahlen. Dieser kann 30 € oder mehr betragen. Je nach Anlagebetrag kann die Verzinsung variieren und daher sollte man immer das Kleingedruckte lesen. Häufig werden gute Zinsen nur für einen kurzen Zeitraum wie etwa sechs Monate garantiert. Danach ist die Verzinsung des Geldes meistens eher niedrig. Entsprechend sollte man daher regelmäßig den Zinssatz des Kontos mit anderen Konditionen vergleichen. Ein ständiger Wechsel hat zum Vorteil, dass man sich immer die besten Konditionen sichern kann. Einige Banken sitzen jedoch auch im Ausland. Hierbei sollte man beachten dass Banken mit Sitz im Ausland andere Richtlinien gelten in Bezug auf die Einlagensicherung. Wer also über ein großes Vermögen verfügt, wie zum Beispiel ein Online-Shop, der sollte sich über die Höhe der Einlagensicherung informieren. Im Falle einer Pleite kann es hierbei sein, dass man nur einen Teil des Geldes zurück erhält. Gerade in Krisenzeiten empfiehlt sich daher besonders wachsam zu bleiben und im Zweifel sein Geld abzuziehen.

Banken locken Kunden verstärkt mit guten Angeboten

13. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Dass Banken gerne auf Lockangebote  und personalisierte Werbung setzen um neue Kunden zu gewinnen, ist keine Neuheit. Jedoch ist die aktuelle Werbungsflut angesichts der finanziellen Lage in Europa auf den ersten Blick durchaus kurios. Normalerweise beobachten Verbraucherschützer, dass wenn der Leitzins fällt die Banken dies ziemlich schnell an die Kunden weitergeben. Steigt er, werden die Zinsen leider meist langsamer erhöht.

Momentan steht der Leitzins bei 1,0 Prozent, doch die Banken bieten weiterhin zum Teil gar nicht so schlechte Konditionen. Woran liegt das? Der Hauptgrund dafĂĽr ist zum einen in den strengeren Bankregeln zu sehen, die 2013 greifen sollen, und zum anderen vor allem darin zu suchen, dass die Banken ebenfalls dringend Geld brauchen.

Zwar hat die EZB die Banken mit frischem Kapital versorgt, jedoch müssen die Banken auch langfristig auf Kapital setzen und das geben am besten immer noch die Kunden. Für diese hat die Situation natürlich den Vorteil, dass sie auf gute Angebote setzen können. Jedoch raten Experten dazu, diese Angebote genau zu prüfen. Ein Sparguthaben von 100.000 Euro ist bekanntlich für jeden über das Einlagensicherungsgesetz sicher. Ist die Bank im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken erhöht sich die als sicher angegebene Summe hier auf aktuell mindestens 1,5 Millionen Euro.