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Archiv für Oktober, 2011

Anschlussfinanzierung fĂĽr Immobilien: Jetzt gĂĽnstige Zinsen nutzen?

28. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Darlehen für Immobilien erhält man aktuell zu sehr günstigen Zinsen. Wer bereits ein solches Darlehen hat und in den kommenden Jahren eine Anschlussfinanzierung benötigen wird, der sollte sich laut der Stiftung Warentest schon jetzt Gedanken dazu machen, denn noch kann man von den aktuellen Top-Zinsen profitieren.

Dabei haben Verbraucher mehrere Möglichkeiten. Zum einen können sie natürlich abwarten bis die Laufzeit fast vorbei ist und sich dann erst um eine Anschlussfinanzierung kümmern. Dies ist allerdings risikoreich, denn in der Zwischenzeit könnten die Zinsen wieder angezogen haben und der Anschlusskredit wird teuer.

Man hat jedoch auch die Möglichkeit sich für ein sogenanntes Forward-Darlehen zu entscheiden. Dabei setzt man schon jetzt die Konditionen für den Anschlusskredit fest um sich vor einem möglichen Anstieg der Zinsen zu schützen. Bis zu fünf Jahre im Voraus ist dies in der Regel möglich.

Mit der Zustimmung der Bank kann man jedoch auch vorzeitig ein neues Darlehen zu den aktuell günstigen Zinsen gegen das alte tauschen. Dafür verlangt die Bank jedoch eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, die meist so hoch ist, dass sich die Variante nicht wirklich lohnt. In allen Fällen sollte man sich gut beraten lassen und vor allem mehrere Angebote von unterschiedlichen Banken einholen um gute Vergleiche anstellen zu können. Die Stiftung Warentest hat nämlich in einem Test gezeigt, dass man bei teuren Banken um bis zu 40 Prozent höhere Zinsen zahlen kann als bei günstigen Angeboten.

Möglichkeiten für nachhaltige Kapitalanlagen trotz Börsenwirbel

26. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ matze_ott

Nachhaltige Geldanlagen – hier ist von einer Investmentform die Rede, die RĂĽcksicht nimmt, nämlich auf ökologische, menschliche und andere, positive Belange. Was jedoch heiĂźt dies genau?

Umwelt und Frieden – beides Ziele der Nachhaltigkeit
1987 war es die norwegische Ministerpräsidentin Brundtland, die der UN-Generalsekretär dazu berufen hatte, Vorschläge mit weltweitem Geltungsprinzip zu umweltschonenden Entwicklungen auszuarbeiten. Im selben Jahr publizierte man von dieser Stelle aus den Abschlussbericht „unsere gemeinsame Zukunft“. Dort definierte man das Wort „Nachhaltigkeit“ als „Entwicklung“, die die BedĂĽrfnisse der gegenwärtigen Generation deckt, ohne die der zukĂĽnftigen Generationen zu gefährden. Mit anderen Worten: Nachhaltige Geldanlagen sind darauf orientiert, der Gesellschaft stets alle Optionen offenzuhalten, mit einer weitgehend unversehrten Umwelt leben zu können. Noch konkreter gesagt: Nachhaltige Geldanlagen unterstĂĽtzen erneuerbare Energien (Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme) sowie die Bewahrung von z. B. Regenwäldern und die stete Wiederaufforstung im Rahmen der Holzindustrie in ökologischer Hinsicht – und unterstĂĽtzen nicht Zulieferer oder aktive Ausstatter der Kriegsindustrie.

Verantwortung, Mitarbeiterschutz, Zukunftsfähigkeit – im Rahmen nachhaltiger Investments
Auch dass Unternehmen ihren Mitarbeiterstab altersmäßig ausgewogen zusammensetzen, ihren Angestellten Qualifikationsoptionen im Sinne von Fort- und Weiterbildung bieten, Gesundheitsschutz und soziale Mindesstandards gewährleisten, entspricht in diesem Sinne der Nachhaltigkeit. So können der Krankenstand gesenkt und Kosten in RekrutierungsmaĂźnahmen fĂĽr neues Personal werden vermieden (weil sich der Mitarbeiterstamm fortbildet). Dies ist Produkt der verantwortungsvollen und sozialen Ăśberwachung und Leitung der Unternehmen – die nicht unfaire Wettbewerbspraktiken durchfĂĽhren, Korruption erlauben oder ebenso wenig politische Parteien unterstĂĽtzen. Ein nachhaltig orientiertes Unternehmen investiert in Entwicklung und Forschung unter BerĂĽcksichtigung umweltverträglicher Prinzipien.

Nachhaltige Geldanlagen sind renditefähiger

Vermögen kann im Sinne der Nachhaltigkeit renditestark und effizient angelegt werden – und gerade hier mit weit geringerem Risiko als bei Marktalternativen. Denn es gilt: Handelt man ökologisch verträglich, senkt man Investitionskosten und fördert weltweit eine positive Entwicklung. Keine unkalkulierbaren Risiken sind vorhanden – Firmen mit den oben erwähnten AnsprĂĽchen bleiben dauerhaft marktfähig und von Finanzkrisen unbeeindruckt. Jedes Unternehmen, welches nachhaltig wirtschaftet, kann sein Image dauerhaft steigern und bleibt auch neuen Entwicklungen gegenĂĽber beständig. Anlegerkreise staffeln sich entsprechend aus unterschiedlichen Verdiener- und Altersschichten. Dies wiederum hat die Formung gesellschaftlichen Bewusstseins generell zur Folge.

Service bei Direktbanken: Die meisten Kunden zufrieden

21. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ jepoirrier

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Immer mehr Kunden in Deutschland entscheiden sich für Direktbanken. Diese können meist gute Konditionen anbieten, da unter anderem keine Kosten für ein Filialnetz usw. entstehen. Kontoführungsgebühren gibt es so bei vielen keine und wenn sind sie verhältnismäßig gering. Ähnlich gut fallen in vielen Fällen die Zinsen aus.

Dies wurde bereits alles häufig untersucht. Der Nachrichtensender n-tv hat nun zusammen mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) eine Online-Befragung durchgeführt, wo man wissen wollte, wie es mit dem Service bei Direktbanken steht. Auch hier war das Ergebnis meist positiv. Es gab nur wenige Geldinstitute, wo die Mehrheit der Kunden unzufrieden war. Insgesamt zeigten sich ganze 90 Prozent der befragten Kunden mit dem Service ihrer Direktbank zufrieden.

Die Mitarbeiter wurden meist als freundlich beschrieben und die Websites überzeugten viele durch eine leichte Bedienung. Auch Faktoren wie das Preis-Leistungsverhältnis, der Verzicht auf Kontoführungsgebühren und ein breites Angebot an Produkten fielen positiv auf. Nachholbedarf sahen manche jedoch im Bereich der Bearbeitung von Beschwerden und bei Themen wie Kreditzinsen oder Orderkosten.

Testsieger war die DKB Deutsche Kreditbank. Auf Platz zwei schaffte es die Bank of Scotland, gefolgt von der ING-DiBa. Bei der Online-Befragung von n-tv und dem DISQ beteiligten sich 2.364 Kunden.

Bank of Scotland: Höhere Einlagensicherung

14. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ alancleaver_2000

cc by flickr/ alancleaver_2000

Seit einiger Zeit ist die Bank of Scotland vor allem im Tagesgeld-Bereich eine feste Größe auch in Deutschland. Vor kurzem hat sie einen weiteren großen Schritt getan um sich vollends auf dem deutschen Finanzmarkt zu etablieren. Die Bank of Scotland ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken beigetreten und bietet ihren Kunden nun mehr Sicherheit.

Waren bisher lediglich Ersparnisse von bis zu 100.000 Euro bei der Bank of Scotland abgesichert, so sind es nun 250.000 Euro. Die Summe richtet sich nach den Regelungen des Einlagensicherungsfonds. In den ersten drei Jahren sind bei Neumitgliedern 250.000 Euro durch den Fonds abgedeckt.

Nach Ablauf dieser Frist richtet sich die Grenze nach der finanziellen Stärke des jeweiligen Mitglieds und entspricht 30 Prozent dieses Eigenkapitals. Kunden der Bank of Scotland können nun also mit gutem Gewissen zunächst einmal bis zu 250.000 Euro dort sicher anlegen.

Geld sparen beim Einkaufen

14. Oktober 2011 Keine Kommentare

Spartipps von KaufDa

Spartipps von KaufDa

Wer kennt das nicht? Da geht man eben schnell noch einmal etwas einkaufen und merkt an der Kasse, dass man keine Tüte dabei hat. Nun hat man die Wahl, sich seine Waren entweder irgendwie unter die Arme zu klemmen (und dabei Gefahr zu laufen, dass sie unterwegs zu Boden fallen und womöglich kaputt gehen), oder man greift zum Angebot des Supermarkts und kauft eben schnell eine der dort angebotenen Tüten – egal ob Papier oder Plastik – und ist auf der sicheren Seite. Außerdem: Es kostet ja auch nur ein paar Cent, oder?

Für sich genommen ist das richtig. Wer tatsächlich nur wenige Male im Jahr einkaufen geht und dabei in die Verlegenheit kommt, eine Tüte zu kaufen, der gibt nicht viel Geld aus. Dann ist es ein überschaubarerer Betrag. Für alle anderen, die mehrmals im Monat, vielleicht sogar in der Woche, einkaufen, ergibt sich ein großes Sparpotential. Das lässt sich an einem einfachen Beispiel zeigen:

Gehen wir davon aus, dass man zwei Mal in der Woche einkauft (was wahrscheinlich noch eine sehr humane Schätzung ist) und dabei jedes Mal eine Plastiktüte an der Kasse kauft. Gehen wir weiter davon aus, dass eine solche Plastiktüte 9 Cent kostet. Dann braucht man in 52 Wochen 104 Plastiktüten. Das bedeutet nichts anderes als 9,36€ im Jahr.

Zugegeben, das klingt erst einmal nicht nach viel. Aber wenn wir ehrlich sind: Zwei Plastiktüten pro Woche sind wahrscheinlich auch nicht ganz realistisch. Tatsächlich dürfte es mehr sein, gerade dann, wenn es sich um Großeinkäufe handelt. Wer nun behaupten mag, solche Summen seien nicht der Rede wert, der hat nicht verstanden, worum es beim Sparen geht. Eine einfache Möglichkeit, diese Kosten zu denken? Eigene Taschen zum Einkauf mitbringen. Ganz egal, ob es sich um einen Rucksack oder eine Stofftasche handelt, mit ihnen fängt das Sparen bereits an.

Bei KaufDa.de hat man anlässlich des Weltspartages eine ganze Liste von witzigen Spartipps aufgestellt, die man nicht verpassen sollte. Zudem kann man eine Einkaufsflatrate gewinnen, bei der man jeden Monat für mindestens 6 Monate lang, 200€ pro Monat ausgeben kann, auf Rechnung von KaufDa.

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