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Archiv für September, 2011

Private Onlinekredite werden immer beliebter

30. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Noch machen Portale, bei denen sich Privatpersonen Geld von anderen Privatpersonen leihen, einen kleinen Teil des Finanzmarkts aus, jedoch w√§chst ihr Anteil immer weiter. Immer mehr Menschen entscheiden sich anstelle einen Kredit bei der Bank auf zu nehmen lieber f√ľr einen Privatkredit √ľber bekannte Portale wie Smava oder Auxmoney.

Das Deutsche Institut f√ľr Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hat den Kundenstamm der gr√∂√üten deutschen Kreditplattform Smava untersucht und festgestellt, dass inzwischen nicht nur Internetexperten dort Geld leihen, sondern auch immer mehr normale Bankkunden. Interessant ist zudem, dass es auch beim Alter keine gro√üen Unterschiede gibt. So sind durchaus Kunden √ľber 65 Jahren dort gut vertreten.

Bei diesen Portalen stellt man eine Anfrage mit pers√∂nlichen Angaben ein. Dabei erkl√§rt man wie viel Geld man f√ľr welches Vorhaben br√§uchte und welchen Zinssatz man bereit w√§re daf√ľr zu zahlen. Finden private Kreditgeber diese Anfrage glaubw√ľrdig, dann vergeben sie einen Kredit. Manchmal tun sich auch mehrere Kreditgeber zusammen um das Risiko zu streuen. F√ľr die Kreditgeber lohnt sich dies wiederum, denn sie erhalten so oft bessere Zinsen als bei anderen Anlagem√∂glichkeiten.

Berufsunfähigkeistversicherung: Rente nicht zu gering wählen!

23. September 2011 Keine Kommentare
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Eine Berufsunf√§higkeitsversicherung geh√∂rt ohne Frage zu den wichtigsten Policen √ľberhaupt. Jedoch hat diese leider auch ihren Preis. Der Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Vorerkrankungen und Beruf, so dass man prinzipiell nur die M√∂glichkeit hat bei der Wahl der monatlichen Rente im Falle einer Berufsunf√§higkeit zu sparen. Daher setzen viele Versicherte nach aktuellen Zahlen ihre Rente nur bei um die 500 Euro oder noch weniger an. Doch genau dies ist ein Fehler, denn so hilft man am Ende nur dem Staat.

Alle, die nach 1961 geboren sind, haben im Ernstfall nur Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Doch um diese zu erhalten m√ľssen viele Voraussetzungen erf√ľllt sein, so dass ein Gro√üteil der Antr√§ge abgelehnt wird. Erh√§lt man die Erwerbsminderunsgrente dann doch liegt diese bei lediglich gut 600 Euro, wobei dieser Betrag leider immer weniger wird.

Seit dem Jahr 2003 gibt es dazu noch eine sogenannte Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Das ist im Prinzip eine Art Hartz IV f√ľr Berufsunf√§hige. Zum Regelsatz von aktuell 364 Euro kommen noch Posten wie Miete und Co., so dass man am Ende meist maximal auf 750 Euro kommt. Das Problem ist jedoch, dass die Rentenbetr√§ge aus der Berufsunf√§higkeitsversicherung hier angerechnet werden. Das hei√üt wer seine Rente bei der Berufsunf√§higkeitsversicherung bei 750 Euro oder weniger angesetzt hat, bekommt keine Zusch√ľsse vom Staat und man hat im Grunde all die Jahre umsonst eingezahlt, da einem genau dieser Betrag ja √ľber staatliche Hilfen zustehen w√ľrde.

Man sollte dieses Risiko also auf keinen Fall untersch√§tzen und versuchen die Rente unbedingt h√∂her als 750 Euro im Monat anzusetzen! F√ľr so manch einen wird dies jedoch finanziell immer schwerer…

Die richtige Anlageform finden mit Hellseherei?

16. September 2011 Keine Kommentare
Hellsehen - Wahrsagen

Hellsehen - Wahrsagen - flickr/The Glowing North Stars

Hellsehen ist eine Form vom Wahrsagen. Es ist eine F√§higkeit, wobei ein sensitiver und sehr sensibler Mensch Informationen auf einen paranormalen Weg erh√§lt. Das bedeutet, dass er √ľber einen nicht erkl√§rbaren Weg Ereignisse und bestimmte Situation vorhersehen kann. Normalerweise sieht ein Hellseher immer die Gegenwart, allerdings gibt es auch Hellseher, die Dinge sehen und h√∂ren k√∂nnen, die schon bereits in der Vergangenheit passiert sind oder sogar noch in der nahen Zukunft passieren werden.

Somit ist das Hellsehen eine Gabe, die bisher noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Somit geh√∂rt das Hellsehen zu den paranormalen Wissenschaften. Daher wird das Hellsehen auch der Esoterik zugeordnet. Bekannt ist auch, dass das Hellsehen nicht erlernt werden kann, dies beherrscht man von Geburt an. Meist macht sich diese Gabe schon in der fr√ľhen Kindheit bemerkt, allerdings wird diese dann oftmals falsch verstanden und den Kindern wird nachgesagt, dass sie eine gro√üe und ausgebreitete Fantasie haben. Meist wird diese F√§higkeit dann durch Erziehung unterdr√ľckt. Menschen, die das Hellsehen nicht unterdr√ľcken konnten, k√∂nnen durch spezielle Trainings ihre F√§higkeit weiter ausbauen.

Das Hellsehen kann in viele verschiedene Formen unterteilen. Neben den f√ľnf Sinnen von H√∂ren, Sehen, Schmecken, Riechen und F√ľhlen k√∂nnen Hellseher noch andere Formen neben diesen Sinnen registrieren und aufnehmen. Viele Hellseher nehmen ihre Informationen zum Beispiel in einer Form von kleinen Lichtblitzen auf, die vor ihrem inneren Auge auftreten. Andere k√∂nnen durch Ber√ľhrungen von Gegenst√§nden Ereignisse hervorrufen. Manchmal kommt auch vor, dass der Hellseher Bilder bestimmte Wahrnehmungen durch ein Ger√§usch, einem Bild oder einem Tier aus seinem Inneren sehen und verwenden kann. Hellsehen besteht also aus einer Mehrzahl von Sinnen, die die meisten Menschen nicht nach empfinden und schon gar nicht erkl√§ren k√∂nnen.

Es gab bereits verschiedene Experimente, bei denen professionelle Investmentbanker gegen Hellseher oder sogar Tiere antraten, um zu sehen, wer das bessere Anlageergebnis erzielt. Dabei waren in der Regel die Profis unterlegen.

DISQ: Bank-Beratung zum Thema Altersvorsorge im Test

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Private Altersvorsorge ist f√ľr jeden von uns essentiell, denn in der Regel reicht die staatliche Rente schon lange nicht mehr aus um im Alter seinen Lebensstandard halten zu k√∂nnen. Daher sollte sich jeder so fr√ľh wie m√∂glich mit diesem Thema befassen und entsprechende Schritte einleiten. Dazu brauchen die meisten Verbraucher einen gute Finanzberater. Doch diese sind leider nicht immer so leicht zu finden.

Dies zeigte sich auch bei einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts f√ľr Service-Qualit√§t (DISQ). Dieses schickte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Testkunden in 15 Banken und Sparkassen in Hamburg, Berlin und M√ľnchen sowie in √ľberregionale Institute. Am Ende kamen so 15 Beratungsgespr√§che zusammen.

Was die Beratung an sich angeht, fiel das Fazit durchaus positiv aus. Meist nahmen sich die Berater gut eine Stunde Zeit, sie waren freundlich und stellten das komplexe Thema Altersvorsorge gut dar. Jedoch lagen die Schw√§chen eindeutig bei den Berechnungen und bei den am Ende empfohlenen Angeboten. So wurde in vielen F√§llen die eigentliche Grundlage f√ľr die Auswahl geeigneter Produkte, n√§mlich die Berechnung der Versorgungsl√ľcke, nicht durchgef√ľhrt. Auch die ausgestellten Unterlagen wiesen L√ľcken auf. Nicht alle Berater erstellten am Ende einen konkreten Vorschlag. Auch fehlten zum Teil Modellberechnungen oder Produktinformationen.

Alles in allem hatten die Testkunden auch bei dieser Studie das Gef√ľhl, manchmal eher einem Verk√§ufer als einem Berater gegen√ľberzusitzen. So fiel beispielsweise auf, dass tendenziell h√§ufig Produkte wie die Riester-Rente empfohlen wurden, die an hohe Provisionen gekn√ľpft sind. Die Geldinstitute, die mit ihrer Beratung das DISQ am meisten √ľberzeugten, waren die Berliner Sparkasse, gefolgt von der Deutschen Bank und der Berliner Volksbank.

Bundesschatzbriefe: Sicher, jedoch aktuell schlechte Renditen

9. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Lage und Entwicklung legen die meisten Anleger besonders großen Wert auf Sicherheit. Was diesen Faktor angeht, sind Bundesschatzbriefe sehr beliebt, denn der deutsche Staat gilt allgemein als sicher. Jedoch weist aktuell die unabhängige Finanzberatung FMH darauf hin, dass Bundesschatzbriefe zwar sicher seien, dabei das Vermögen aktuell jedoch an Kaufkraft verliere.

Grunds√§tzlich sollte bei Geldanlagen die Rendite nie unterhalb der Inflationsrate liegen. Diese wird aktuell bei 2,3 Prozent angesetzt. Bundesschatzbriefe bringen gerade jedoch weniger Rendite. Ein Bundesschatzbrief vom Typ A mit einer Laufzeit von sechs Jahren w√ľrde im Moment laut FMH nur eine Gesamtrendite von 1,32 Prozent bringen.

Die Anlage bei Banken biete dabei viel mehr M√∂glichkeiten. Dank der staatlichen Einlagensicherung und den verschiedenen Bankenverbunden sind Tagesgeld und Festgeld genauso sicher, bringen jedoch mehr Rendite. Tagesgeldkonten bringen aktuell bis zu 2,6 Prozent Zinsen, wenn nicht sogar mehr. Auf Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr gibt es um die 3,0 Prozent Zinsen und f√ľr mehrere Jahre sogar bis zu 4,0 Prozent.