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Archiv für Juli, 2011

Goldpreis steigt: Hälfte der Deutschen hält Gold für gute Geldanlage

29. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ covilha

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Der Goldpreis steigt unermüdlich weiter und hat in dieser Woche einen neuen Rekordstand erreicht. In New York kletterte der Preis auf 1.624,50 Dollar je Feinunze, in Tokio und London ist das Bild ähnlich. Nicht nur die Eurokrise macht den Sparern zu schaffen, auch die Furcht vor einer Zahlungsunfähigkeit der USA ist bei den meisten mehr als groß.

Viele machen sich Sorgen um ihre Ersparnisse und setzen so bei der Geldanlage immer mehr in Sachwerte. Trotz des immer weiter steigenden Goldpreises wollen viele Deutsche in nächster Zeit ihr Geld in Gold anlegen.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Goldhändlers Pro Aurum hält jeder zweite Deutsche Gold aktuell für eine lohnende Kapitalanlage. Acht Prozent der Befragten haben bereits in Gold oder Silber investiert und zwei Prozent wollten dies im kommenden halben Jahr tun. Vor allem bei den Jüngeren gilt Gold als guter Tipp. Als Grund geben die meisten die Angst vor einem Wertverlust des Euro an.

Die Krisenwährung der Welt – Gold

27. Juli 2011 Keine Kommentare
GoldmĂĽnze

GoldmĂĽnze

Juli 2011 der Goldpreis für Feingold erreicht auf dem Weltmarkt ein Allzeithoch. Lohnt es sich jetzt noch zu investieren oder wird der Preis dauerhaft fallen. In diesen Dimensionen denkt ein Kleinanleger. Gold ist die Krisenwährung der Welt, egal ob in Form von Schmuck, Goldmünzen oder Goldbarren. Kapitalanleger, die sich in Gold flüchten, wollen so verhindern, dass ein instabiler Markt zu großen Verlusten führt. Bei der Anlage in Gold geht es nicht um Spekulation oder Wertschöpfung, sondern um Wertsicherung.

Der Goldpreis in seiner Entwicklung.
Gold verliert, als langfristige Anlage betrachtet, nicht an Wert. Es ist für die Spekulation ein eher unattraktiver Markt. Gold erzielt im Laufe der Zeit eine kleine, aber stete Wertsteigerung. Selbst wer als Kleinanleger zum Allzeithochpreis kauft, wird in einigen Jahren zumindest seinen Kaufpreis zurückbekommen. Wahrscheinlich sogar etwas mehr. Setzt man jedoch die Ertragschancen in Relation zu den Marktmöglichkeiten beispielsweise eines Aktienkaufes, dann sind diese doch eher als bescheiden zu bezeichnen.

Sinn der Kapitalanlage in Gold für vermögende Menschen.
Das Großkapital nutzt Gold daher als sicheren Hafen, wenn zu erwarten ist, dass die Kurse fallen. So lässt sich auch das Allzeithoch des Jahres 2011 für den Goldpreis erklären. Amerika drückt eine gigantische Schuldenlast. Ohne kurzfristige und langfristige Lösungsansätze ist das Land faktisch Pleite. Auch dem Euro, der 2008 noch als Krisenwährung gegenüber dem Dollar diente, geht es nicht uneingeschränkt gut. Griechenland, Irland, Portugal und auch andere Eurostaaten haben massive Finanzprobleme. So ist auch eine Euroinvestition, besonders in Anbetracht der Schritte, die zur Eurorettung unternommen wurden, nicht risikofrei.

Geld hat nur der, der es weder verliert noch ausgibt. Es steht zu erwarten, dass sich der Markt regulieren muss. Großanleger parken nun ihr Geld, bis die Märkte ihnen wieder sicher und überschaubar erscheinen, in Gold. Dabei mögen sie etwas „Kleingeld“ gewinnen oder auch verlieren, doch das Kapital ist auf jeden Fall gesichert. Gold ist seit Generationen, im Hinblick auf die Kapitalsicherung, die sicherste „Währung“. Es bietet die besten Chancen, auch nach einer Marktbereinigung, wieder in Investitionskapital tauschbar zu sein.

Tagesgeldzinsen steigen weiter an – Zinsen nicht entgehen lassen

22. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wie zu erwarten, klettern mit der Erhöhung des Leitzinses auch die Zinsen für die Tagesgeldkonten. Die meisten Anbieter haben inzwischen nachgezogen und ihre Zinsen auf das Tagesgeld angehoben. Dies betrifft meistens Bestands- wie Neukunden, wobei es in diesem Zusammenhang natürlich auch wieder etliche lukrative Angebote gibt um neue Kunden zu locken.

Aktuell lohnt sich also ein Blick auf den Tagesgeldmarkt. Umfragen ergeben immer wieder, dass die Deutschen sich meist nicht wirklich um ihr Geld auf dem Girokonto kümmern. Doch ein Girokonto eignet sich nicht wirklich zur sinnvollen Geldanlage. Auf diese Weise lassen sich die Bankkunden jedes Jahr hohe Zinserträge entgehen.

Man sollte also Geld, das man gerade nicht benötigt nicht auf dem Girokonto lassen, sondern auf flexiblen Tagesgeldkonten mit guten Konditionen parken. Dabei kommt man jederzeit an sein Geld heran, kassiert aber ganz ordentliche Zinsen. Regelmäßiges Vergleichen von Angeboten gehört dabei dazu, vor allem in Zeiten mit steigenden Zinsen.

Ausländische Banken kommen mehr auf den deutschen Markt

15. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einiger Zeit kann man in Deutschland immer wieder Anlage Angebote von ausländischen Banken finden. Die Bank of Scotland wäre hier nur ein Beispiel von vielen. Auch die unabhängige Finanzberatung FMH hat beobachtet, dass aktuell immer mehr ausländische Banken den deutschen Markt für sich entdecken.

Das Angebot europäischer Banken, die in Deutschland auf die „Jagd“ nach neuen Kunden gehen wird immer größer. Meist handelt es sich dabei um die bei uns beliebten Produkte Festgeld und Tagesgeld. Dies hat vor allem für den Wettbewerb positive Auswirkungen, denn die deutschen Banken stehen dabei unter einem höheren Konkurrenzdruck.

Dies zeigt sich sehr deutlich an den Zinsen, denn die ausländischen Banken locken die Kunden meist mit ziemlich guten Angeboten. Die deutschen Banken stehen dabei mehr und mehr unter Zugzwang. Natürlich sollte man sich auch hier vor einem Abschluss grundsätzlich die Angebote genau ansehen und bei ausländischen Banken einen Blick auf die Einlagensicherung werfen. Diese sind in der Regel bis zu 100.000 Euro durch staatliche Garantien abgesichert.

MoneYou: 2,50% aufs Tagesgeld

8. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ kenteegardin

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Seit gut zehn Jahren gibt es die niederländische Bank MoneYou, eine Tochter der Großbank ABN AMRO Bank N.V. In den Niederlanden ist MoneYou für konstant hohe Zinsen bekannt und wurde dafür bereits ausgezeichnet. Nun startet die Bank mit einer Zweigniederlassung in Frankfurt auch hierzulande.

Zum Deutschlandstart bietet sie als erstes Produkt ein Tagesgeldkonto an, das mit 2,50% Zinsen Kunden lockt. Dieser Zinssatz gilt für alle Kunden und einem fällt auch die Transparenz positiv auf. Es gibt keine Sternchen oder Kleingedrucktes. Für die Zinsen gibt es keine Mindesteinlagesummen und man bekommt sie ab dem ersten Euro. Die Obergrenze liegt bei 1 Million Euro.

Jedoch erhält man auch keine Garantie auf die Zinsen. Fallen sie, ist man davon direkt betroffen, steigen sie aber, können alle Kunden profitieren. Die Kontoführung erfolgt ausschließlich online und es gibt zudem Apps für Banking mit dem Smartphone oder dem Tablet-PC. Im Onlinebereich werden die Zinsen sogar tagesgenau ausgerechnet, so dass man stets einen detaillierten Überblick hat.

Bei der Anlage sollte man jedoch eines beachten: MoneYou unterliegt der niederländischen Einlagensicherung, so dass die Anlagesumme nicht über 100.000 Euro pro Person liegen sollte. Bleiben die Zinsen weiterhin stabil, könnte sich MoneYou durchaus gut in Deutschland etablieren und anderen Banken Konkurrenz machen.